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News am 15.02.2012
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Flughafen Schönefeld

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Schnauze, Wessi!
Schnauze, Wessi!
Wer zu spät kommt ...

Bei Kinderkrippen, Schnaps oder dem eigenen Tod - der Westen hinkt immer noch hinterher. Wie soll man da in Zukunft den Osten durchfüttern? Ein Kopfschütteln.

Nachrichten-Ticker
Warnstreik gegen Easyjet führt in Berlin zu Beeinträchtigungen

Wegen eines Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi gegen die Fluggesellschaft Easyjet sind am Donnerstagmorgen am Berliner Flughafen Schönefeld mehrere Flüge ausgefallen oder verschoben worden.

Zwischen Hedonisten und Hisbollah
Blog "Zwischen Hedonisten und Hisbollah"
Wie aus dem Wunsch nach einem Direkflug eine Odyssee wurde, 2. Teil

Vom Abenteuer des Reisens mit Kudus Reisen und Bremenfly Zwei Wochen später dann Berlin. Ordnungsgemäß habe ich die Flüge rückbestätigt - in der Hoffnung, dass wir bei einer Verspätung wirklich gewarnt werden. Vorsichtshalber registrieren wir uns zusätzlich auf der Webseite des Flughafen Schönefeld für den Flug-Info-Dienst. Per SMS wird man dann vom Flughafen direkt über Verspätungen etc. informiert. Unser Rückflug soll an einem Mittwoch morgens um acht Uhr ab Schönefeld gehen, direkt nach Beirut. Am Dienstag mittag sitzen wir beim Essen in einem Gartenlokal in Berlin-Mitte, als mein Handy piept. Eine SMS vom Flughafen Schönefeld. Ihr Flug 8B 3113 von Berlin Schönefeld nach Beirut wurde gestrichen. Gestrichen. Plötzlich erscheint die Option Verspätung geradezu harmlos. Und nun? Den letzten Nachmittag in Berlin verbringe ich am Telefon, im Internet, im Reisebüro. Zuerst wähle ich die Nummer von Kudus-Reisen in Kreuzberg. Zehnmal hintereinander bekomme ich nur den Anrufbeantworter. Als nächstes versuche ich Bremenfly. Wir haben die Zusammenarbeit mit Kudus-Reisen eingestellt, bitte wenden Sie sich an Ihren Reiseveranstalter. Ja aber Ich kann Ihnen keine weiteren Auskünfte geben. Bitte fragen Sie Ihren Reiseveranstalter. Das würden wir ja gern, da geht aber niemand ans Telefon. Also steigen wir ins Auto und fahren nach Kreuzberg. Drei Mitarbeiter sitzen an ihren Computern, sie wirken nicht, als wären sie unter Druck oder als wäre gerade eine Maschine, für die sie viele Kunden gebucht haben, ersatzlos gestrichen worden. Sie sind überrascht, uns zu sehen. Woher wissen Sie denn schon, dass der Flug gestrichen wurde? Auf eine Benachrichtung von Kudus-Reisen hätten wir also noch eine Weile warten können. Dank sei dem Flughafen Schönefeld, der uns früh auf die Beine brachte. Bei Kudus-Reisen schiebt man alle Schuld auf die Fluggesellschaft, Bremenfly. Das Luftfahrtbundesamt habe denen die Lizenz entzogen wegen nicht ordnungsgemäßem Betrieb. Das stellt sich später als Lüge heraus. Die Gesellschaft fliegt weiter - nur nicht mehr im Auftrag von Kudus-Reisen, die ihrerseits wohl die Verträge nicht eingehalten haben. Und nun? Man werde uns unser Geld umgehend erstatten, versichert Kudus - und sie könnten uns auch einen neuen Rückflug nach Beirut mit einer anderen Gesellschaft verkaufen. "Mit allen Steuern und Kredikartengebühren wären das dann 500 Euro", sagt der Mitarbeiter. Ich hatte aber zuvor im Internet selbst recherchiert - und den Flug für 350 Euro gesehen. Selbst jetzt wollen sie mich noch abzocken? "Danke, wir buchen lieber selbst", sage ich. Bevor wir gehen, lasse ich mir schriftlich geben, dass mir Kudus-Reisen das Geld für den nicht erfolgten Rückflug umgehend erstatten wird. Das war am 1. September. Das Geld ist noch nicht eingegangen. Statt dessen kam später eine Email von Kudus-Reisen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir gemäß unserer Geschäftsbedingungen lediglich Leistungen der Bremenfly GmbH vermittelt haben. Gemäß Punkt 8 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind etwaige Schadensersatzansprüche daher gegenüber der Bremenfly GmbH geltend zu machen. So sieht er aus, der Service eines großen Berliner Reisebüros, das wohl größere Ambitionen hatte als nur ein Reisebüro zu sein und damit eine deftige Bauchlandung erlebt hat. Denn laut Bremenfly war ihre Maschine für die Strecke nach Beirut im Vollcharter an den libanesischen Veranstalter Kudus vermietet . Nur Unfähigkeit, oder steckte von Anfang an betrügerische Absicht dahinter? Auf jeden Fall warten jetzt viele Passagiere auf ihr Geld. Die Bremenfly hatte erst im April 2009 die Zulassung vom Luftfahrtbundesamt erhalten, um mit einer Boeing 737-400 im Auftrag von Reiseveranstaltern bundesweit abheben. Hinter der Airline sollen mehrheitlich europäische Investoren mit arabischen Partnern stehen. Einer dieser Partner war Kudus-Reisen, die nun mit der ganzen Sache nichts mehr zu tun haben wollen. Der Reisemarkt ist ein schwieriges und hartes Geschäft. Es ist nicht leicht, sich als Reisebüro und Reiseveranstalter in Zeiten der Internetbuchung zu halten. Unlautere Methoden und Kunden über den Tisch zu ziehen aber sind garantiert keine gute Überlebensstrategie. Von der jungen Fluggesellschaft Bremenfly meldet sich nach ein paar Tagen tatsächlich ein Mitarbeiter telefonisch bei mir und kündigt an, die Fluggesellschaft habe nun alles in ihre Hand genommen, um die Reisenden nicht allein zu lassen und da bei Kudus-Reisen offensichtlich Unfug über die Fluggesellschaft erzählt werde. Bremenfly bestehe weiter; was Kudus-Reisen über entzogene Lizenzen entzogen habe, sei frei erfunden. Man habe die Zusammenarbeit eingestellt, weil von Seiten von Kudus Verträge nicht eingehalten worden seien. Ich solle alle Belege schicken, dann werde die Erstattung in die Wege geleitet. Ich bin gespannt.

Proteste in Berlin und Frankfurt
Proteste in Berlin und Frankfurt
Tausende gehen gegen Fluglärm auf die Straße

Mehrere Tausend Menschen haben in Berlin und Frankfurt gegen Fluglärm demonstriert. Sie fordern mehr Rücksicht auf die Bedürfnisse der Bürger - darunter andere Flugrouten und bessere Lärmschutzmaßnahmen.

Wegen Flugsteuer
Wegen Flugsteuer
Ryanair streicht 414 Füge pro Woche

Der irische Billigflieger Ryanair reduziert seinen Flugplan und zieht Maschinen von deutschen Flughäfen ab. Betroffen sind neben Hahn auch Bremen, Weeze und Berlin, wo das Flugangebot um die Hälfte schrumpfen wird.

Winter in Deutschland
Winter in Deutschland
Schnee behindert Flugverkehr

Nach dem Schnee- und Eischaos in der Nacht kehrt am Frankfurter Flughafen langsam wieder Normalität ein. In Berlin-Tegel bringt Blitzeis den Flugplan durcheinander.

Hauptstadtflughafen
Schönefeld erhält Beinamen "Willy Brand"

Der künftige Hauptstadtflughafen in Schönefeld bei Berlin wird nach dem früheren Bundeskanzler und SPD-Vorsitzenden Willy Brandt benannt.

Flatrate-Bordell
Flatrate-Bordell
Mehr als zweimal kann kaum einer

"Komm so oft Du kannst", lautet das Angebot des "Pussy Clubs", dem ersten Flatrate-Bordell Berlins. stern.de-Autor Roland Brockmann hat dem Etablissement einen Besuch abgestattet und festgestellt, dass die Rechnung für Wirtin und Mädchen aufzugehen scheint.

Flughafen
Flughafen
Berliner stimmen über Tempelhof ab

Neue Etappe im Kampf um die Erhaltung des Berliner Flughafens Tempelhof: 200.000 Menschen haben ein Volksbegehren unterschrieben - damit kommt es bald zu einem Volksentscheid. Die Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof spricht von einem "großartigen" Erfolg.

Flughafen Berlin-Tempelhof
Flughafen Berlin-Tempelhof
Volksentscheid über Nazi-Airport

Das Tauziehen um den legendären Berliner Flughafen Tempelhof steuert auf einen neuen Höhepunkt zu. Die Initiatoren des Volksbegehrens für den Erhalt des City-Airports haben die benötigten Unterschriften beisammen. Nun müssen die Berliner im Frühjahr über die Zukunft des Nazibaus entscheiden.

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