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Auch in der neuen Version der Creative Suite von Adobe sind wieder Photoshop, Flash und andere Programme für Bildbearbeitung und Webgestaltung enthalten. Doch diesmal lassen sich damit auch Apps fürs iPhone herstellen. Doch Apple sperrt sich gegen die Flash-Anwendungen von Adobe.
stern.de hat die Neuerscheinungen der letzten Monate gesichtet und die besten Reisebücher ausgewählt. Mit Tipps für Taucher, Gourmets, Kreuzfahrtpassagiere, Bahn- und Flugreisende.
Illustrator, Videofilmer, Modefotograf: Miles Aldridge hat schon einiges gemacht, bevor er sich der Kunstfotografie widmete. Eine Ausstellung zeigt nun seine prallbunten Bilder.
Der berühmte Kinderbuchautor Maurice Sendak ist tot.
Der Autor Wolfgang Herrndorf ist für seinen Thriller "Sand" mit dem Leipziger Buchmesse-Preis ausgezeichnet worden. Dass der Roman überhaupt fertig wurde, ist ein großes Glück, denn Herrndorf kämpft mit dem Tod.
Erstmals kommt das"Das doppelte Lottchen" nun als Zeichentrickversion ins Kino. Visuell besticht der Film durch sein Retro-Design, das an die Zeichnungen von Kästners Lieblings-Illustrator Walter Trier angelehnt ist.
Porto schwelgt in Siegerlaune: Mit einer hinreißenden Altstadt, dem Atlantik vor der Tür und dem schimmernden Douro hat die Stadt in den Disziplinen Stadt, Strand, Fluss rasant aufgeholt. Dabei hat Portugals sympathische Nummer zwei das schöne Lissabon sogar manchmal überflügelt ? und zwar ganz entspannt.
Zur Urlaubssaison 2011 sind ungewöhnliche Reisebücher erschienen: keine klassischen Reiseführer oder Urlaubsschmöker, sondern humorvolle Titel zum Thema Sommerferien. Die wichtigsten Werke für Balkonien-Urlauber.
Oder: Wie man im Leben manchmal Bauklötze staunen kann Worum es diesmal geht: Gequengel, alltägliche Luftlinien, Vereinzelung, so genannte Stehcafés, heldische Hauptrollen, Normalzustände, keine Normalzustände, getrennte Realitäten, schöne blonde Prinzessinnen und Ritterburgen. In der fünften Folge war der getrennte Papi ohne Kinder eingeschlafen. Die Frage blieb: wie wacht er ohne Kinder auf? Sie meinen, einen müssige Frage? Schließlich wacht er doch durch die Trennung jetzt ziemlich oft ohne seine Kinder auf. Keine müssige Frage, denn so wie sich früher das Aufwachen mit den Kindern voneinander unterschied, so ist das Aufwachen ohne Kinder mal so oder so oder so. So: ich vermisse sie sehr, sogar das bisweilige morgendliche Gequengel und die bereits bekannte Frage des Sohnes ("Muss ich heute in den Kindergarten?"), dies und das erfordert umgehend totale Aufmerksamkeit und Geduld, dass ich gleich hellwach bin. So: ich vermisse sie sehr, war aber in der Nacht schon in Gedanken bei einem wichtigen Termin, dass ich das Gequengel, ehrlich gesagt, nicht vermisse und erst auf dem Weg zum Wagen bemerke, dass ich die Kinder nicht in die Schule und den Kindergarten bringe, das jetzt aber sehr gern machen würde. So: ich fühle mich wie in Studienzeiten und es ist ungefähr tausend Jahre her, dass ich allein aufwache, einen Kaffee bei "Starbucks" trinke (okay, vor tausend Jahren gab's noch kein "Starbucks", aber doch immerhin das so genante Stehcafé von "Tchibo") und alleine den Tag vor mich hindenke. Der getrennte Papi vergisst, logo, seine Kinder nicht - allein: das Leben vor, während und nach einer Trennung unterscheidet sich fundamental voneinander. Die Nähe zum früheren Partner verändert sich in eine Distanz, die zwangsläufig breiter wird. Der Versuch, bei sich zu bleiben, gelingt bei dieser alltäglichen Luftlinie keineswegs immer. Verletzungen,  Verletzungsschein und Verletztsein schwingen durch die 24 Stunden eines Tages, an dem einen intensiver, am nächsten haben sie sich mal verabschiedet, how nice, my friend. Die Vereinzelung gerät für einige Zeit mutmaßlich zu einem Normalzustand, von dem sich der getrennte Papi doch irgendwann verabschiedet geglaubt hatte. Sonst hätte er nicht geheiratet,er hätte keine Familie gegründet, er hätte dadurch keinen neuen Sinn im Leben entdecken können, der sich nun Stück für Stück in eine getrennte Realität auseinander entwickelt. Die will erst einmal immer wieder eingefangen werden. Die Vereinzelung darf uns schließlich nicht in selbstmitleidiges Getue verführen und wir haben unsere Kinder, die alles Mögliche brauchen, allerdings nur überhaupt und keine Vereinzelung. Ich weiss noch sehr genau, dass ich als kleines Kind sehr gerne allein gespielt habe, ich konnte sehr gut mit mir sein und etwa mit Legosteinen abenteuerliche Welten aufbauen, in denen Prinz Eisenherz in schöner Regelmäßigkeit die heldische Hauptrolle gab, die selbstverständlich ich einnahm. Prinzessinnen kamen vor, freilich eher geschlechtsneutral und unbestimmt, jedoch gehörten sie irgendwie dazu, wie die schöne, blonde Aleta von Prinz Eisenherz, eben. Den Film mit Robert Wagner habe ich bestimmt schon mehr als zwei Dutzendmale gesehen; er hat eine Romantik, die den getrennten Papi weiterhin berührt, außerdem hat es einfach mehr Spaß gemacht, den Bösewicht Sir Brak auf dem offenen Feld zur Strecke zu bringen als sich an manchen Tagen durch den heutigen Medien-Dschungel zu schlagen.In dem gibt es leider keine blauen Legosteine hat, die sich zum Bau einer wehrhaften Ritterburg-Mauer eignen würden. Ich fand die Lego-Blaus immer so schön, hell und dunkel. Vor Monaten habe ich die Lego-Blaus wiederentdeckt: der überragende Graphiker/Illustrator Christoph Niemann hat unter der genialen Headline "I Lego N.Y." (niemann.blogs.nytimes.com) New York City mit Lego-Steinen symbolisch nachgebildet, höchst intelligent, unterhaltsam, verspielt. Was das jetzt mit meinen Kindern zu tun hat, fragen Sie, vielleicht ungeduldig? Nun, sie sind in dieser Woche doch (siehe Folge fünf: Sentimentales Solo ) im Urlaub ohne den getrennten Papi, unter anderem steht ein bestimmt aufregender Besuch in einem Lego-Land auf dem Programm. Da werden die Kinkies Bauklötze staunen und bald dem getrennten Papi viel zu berichten haben und der wird aufmerksam und neugierig und vergangenheitsbewältigend zuhören und an die hell- und dunkelblauen Lego-Steine seiner Jugend zurückdenken, weiß der Teufel, wo sie geblieben sind und sich fragen, ob sein Sohn denn Prinz Eisenherz einmal genauso doll empfinden wird wie sein Vater und ob er sich dann im Teenie-Sein heimlich in Aleta verliebt (bestimmt), ohne dies irgendjemandem gegenüber zu offenbaren und Sie finden jetzt sowieso, dass der getrennte Papi heute etwas emotional und rational unstrukturiert ist? Kann gut sein. Diese schöne Hitze macht das Leben südländisch langsamer und eine Trennung zerlegt ein Leben erstmal in viele blaue Lego-Steine, die ich nach und nach wieder neu zusammenfügen muss, mit meinen Kindern und um mich herum. Die finden übrigens Schleich-Tiere noch besser als Lego-Steine. Dazu bald mehr vom getrennten Papi...
Ein Unwetter biblischen Ausmaßes lässt "Das Ende der Welt" greifbar nah erscheinen. Zeit, über sein Leben, den Tod und verpasste Gelegenheiten nachzudenken. Ein wunderbares Buch, das mit Ängsten spielt - und diese dann nimmt. Es regnet ohne Unterlass. Eine junge Frau liegt auf dem Fussboden ihrer Wohnung und spricht mit sich selbst. Sie ist auf der Suche nach Antworten, nimmt nicht mehr am Leben teil, sondern funktioniert nur noch. Ihr Lebensgefährte kommt nicht an sie ran. Selbst, als er ihr mitteilt, dass ihr Vater nach einem Herzinfarkt im Koma liegt, scheint sie unberührt. Dennoch macht sich die Frau auf den Weg, sich um das Haus und die Katze des Vaters zu kümmern. Der Beginn einer seltsamen und heilsamen Geschichte. "Das Ende der Welt" schildert eine fast mythische Reise. Autor Pierre Wazem und Illustrator Tom Tirabosco entführen den Leser in eine von Grau- und Blautönen dominierte Welt. Dicke Kreidestriche erschaffen eine Szenerie, die seltsam vertraut und doch so fern erscheint. Wer sich schon einmal Gedanken über den Sinn des eigenen Lebens gemacht hat, dem wird diese zweifarbige Welt bekannt vorkommen. Dann sind auch im wahren Leben die Gedanken wolkenverhangen und eine lethargische Schwere lähmt einen. Doch irgendwann macht man sich auf den Weg, quält sich, die Last abzuschütteln. Genau, wie in dieser poetischen Novelle. Aber keine Angst: Sollte an irgendeiner Stelle der wundervollen Lesereise ein Ungeheuer lauern, hilft vielleicht auch dort das erfundene Wort "Topomir". Das Leben ist in dem fantastischen Werk von Wazem und Tirabosco eine Reise. Auf ihren Weg zurück ins Leben muss die namenlose Frau Grenzen überschreiten und darf auch vor dem Tod keine Angst haben. Sie trifft auf eine sprechende Katze und eine mysteriöse alte Frau. Und obwohl ihr Vater im Koma liegt, spricht sie sich mit ihm aus. Sie verzeiht ihrer Mutter, lernt ihren verstorbenen Bruder kennen und fängt wieder an, das Leben zu mögen. Mit "Das Ende der Welt" ist Wazem und Tirabosco ein wunderschönes Buch geglückt. Reich an Zitaten, ist das lehrreiche Werk nicht nur eine gelungene Fabel über das Leben. Es ist darüber hinaus auch wunderschön gestaltet. Ein Comic zum immer wieder lesen. " Das Ende der Welt " Pierre Wazem und Tom Tirabosco Avant-Verlag 17,95 Euro
Bernd K. Diehl ist der Gewinner des Cartoonwettbewerbs von stern.de und toonpool.com. Er konnte sich gegen mehr als 300 Mitbewerber durchsetzen - bei 105.000 abgegebenen Stimmen.
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