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Schwarz Weiss

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KW 31/2002
KW 31/2002
Hat ein Zebra weiße oder schwarze Streifen? (Werner Hoppe, Mannheim)

»Weiße Streifen«, meint kochgw2002@yahoo.de. Denn »die Steifen dienen dem Schutz des Zebras vor der - wie ich meine - Tse-Tse Fliege. Die Fliege nimmt aus der Entfernung die Bewegung des Tieres vor dem Horizont wahr, beim Näherkommen kann das Facettenauge der Fliege das Zebra durch die «Auflösung» der Tiersilouette durch die Streifen nicht mehr eindeutig ausmachen und verliert das Ziel.«

"Deutschland sucht den Superstar"
Verschollen im Mittelmaß

Brüste quellen aus ihrem Glitzerkleidchen - doch Monika fliegt raus. Und sonst? Bei der 7. Mottoshow von DSDS bleiben die Highlights leider aus. Thomas zieht die "Arschkarte", Fady macht auf Julio Iglesias und Linda pendelt zwischen "Quakfrosch-Niveau" und "Viagra-Kind."

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Noch lange nicht Sense...

Bevor sich mal wieder wer ADHS-mässig gelangweilt fühlt, wenn ich einen neuerlichen Zwischenstand zur Fotoaktion " Knipsen für den Weltfrieden ", heute nur ein kleiner Mini-Kurz-Short-Ganz-Wenig-Umfang-Beitrag zum Thema "absurde Accessoires" In stiller Plünderungsaktion fand die Sense ihren Weg in meinen Besitz, um gleich darauf in schrillem Neon-Pink lackiert zu werden. Warum pink? Im Rahmen einer Schwarz-Weiss-Umwandlung findet sich im Körper und der Umgebung ( so hoffte ich) keinerlei natürlichen Neon-Pink. Ergo kann man an den entsprechenden Regler beim Umwandeln zuppeln und das "Gerät" von schwarz bis weiß gestalten. Damit die Schwarzseher unter uns auch was mitbekommen ;-) In diese Sinne, es grüßt in Knäppe der Papendieck P.S.: Die Fotoaktion läuft nachwievor. 74 Einreichungen gibt es und es dürfen gerne noch ganz viel mehr werden.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Augen, auf

Oder: Wer sich nicht in Gefahr begibt, der kommt darin um. Worum es heute geht: Die Eltern, die Kinder, Tränen (nicht vergossene, vergossene), Augen (geweitet), Figuren (auch leuchtend), Cinematic Maps, mal wieder Musik, Electric Literature (lesen, hören, sehen). Neben dem mittlerweile viel beschriebenen und durchaus beliebten Bett stehen meine Eltern. Links meine Mutter, rechts mein Vater, beide photographiert von der Schwester des getrennten Papi, in sehr klarem Schwarz/Weiss, sie schauen etwas nachdenklich, die Mutter auf hellem Hintergrund, der Vater auf dunklem. Jeden Morgen und jeden Abend (mindestens) schauen wir uns in die Augen und ich wäre so froh, wenn sie noch da wären. Dass der getrennte Papi Ihnen von seinem Leben, den Ups and Downs, berichten könnte. Das würde dem getrennten Papi so sehr gefallen. Vor allem natürlich Marie und Alexander, die immer wieder fragen, ob diese Omi und dieser Opi wohl zuschauen, wenn sie etwa in der Schule ziemlich schwere Rechenaufgaben löst oder er in der Vorschule ein ziemlich tolles Bild malt. Und dann sagt ihnen der getrennte Papi: "Sie sehen Euch ganz bestimmt mit ihren Augen und sie sind ganz doll stolz auf Euch und sie verstehen, wenn Ihr auch mal etwas nicht so hinbekommt." Der getrennte Papi kann das beurteilen, vor allem sein Vater hat an ihn geglaubt, besonders als der getrennte Papi in der Schule war, sind die Jahre vor der Oberstufe ein einziges, fortwährendes, gruseliges Fiasko gewesen. Und dann platzte der Knoten des Desinteresses am Lernen und Lernen lassen und Lernen zulassen und es wurde noch was, auf seine Art. Daran muss ich oft denken: Gebe ich meinen Kindern ebenfalls immer wieder die Chance, sich zu beweisen, Fehler zu machen, Unbekanntes zu wagen? Kann ich das nur, wenn ich mich selbst immer wieder beweise, Fehler mache, Unbekanntes wage? Woher die Kraft nehmen für all' das, wenn nicht aus sich selbst? Was ist richtig, was ist falsch, was ist richtig im Falschen und falsch im Richtigen und muss man sich in Gefahr begeben, um nicht darin umzukommen? Was ist, wenn man, das, was wir unser Leben nennen, einmal nicht aushält, stattdessen presst ein ungeheurer Druck die Klarheit aus Gefühlen und Gedanken und den gedachten Gefühlen und gefühlten Gedanken und Herz und Kopf gehen längst nicht mehr zusammen und stehen sich unversöhnlich und unverständig gegenüber - Es droht, Dich zu zerfleischen und zu zerkauen und zerreissen, was ist? Die Tränen drängen Dir in die Augen, aber gerade jetzt darf Du keine vermeintliche Schwäche zeigen und die Tränen bleiben trocken und sie werden nicht vergossen, das ist anstrengend und diese Tränen suchen sich ihren Weg nach Innen und sie rollen Dir den Rachen hinunter und sie brennen verdammt und sie ätzen Dir den Hals ganz trocken. Das kann doch gar nicht sein, doch, das kann sehr wohl sein. Also musst Du mal eben raus aus dem Meeting und Du suchst Dir einen Ort, an dem Dich niemand bemerkt und hört und sieht und Du fängst an zu weinen, damit die Tränen zurückkommen, Deine Augen befeuchten und damit auch Deine wunderbare Seele und Dir hilft das und Du musst Dich allein umarmen, denn es ist nun niemand da, der Dich umfassen könnte. Also denkst Du an die weit aufgeschlagenen Augen Deiner Kinder wie sie Dich manchmal morgens anschauen, wenn sie besonders tief geschlafen haben. Sie öffnen die Augen so weit als würden sie das Licht der Welt zum allersten Male erblicken und obwohl es gleissend scheint, sind ihre Augen das Neugierigste, was es genau in diesem Moment auf der ganzen, großen, geheimnisvollen Welt gibt. Sogar die Augen der beiden Holzfiguren, die auf der Fensterbank, unweit des Bettes, stur und stramm und steif stehen fangen an zu leuchten, gibt's doch gar nicht, was! Einmal Tim ohne Struppi unterm Arm, einmal Tim mit Struppi unterm Arm, vor einigen Jahren von einem Strassenhändler in New York gekauft, lieb gewonnene Relikte. Zwei von wenigen Dingen, die der getrennte Papi bei seinem Auszug mitgenommen hat, logo/stupid, um eben bisweilen dieses Leuchten der Holzaugen aufzuschnappen und es über den Tag hinweg wie einen Akku, der sich immer von Neuem wie ein Perpetuum mobile aus sich heraus auflädt, herumzutragen. Das Leuchten wird noch heller und wärmender, wenn der getrennte Papi erneut an die Augen von Marie und Alexander denkt, die sich ohne Bedingungen und Vorbehalte und Zweifel freuen, wenn sie Dich in die Arme nehmen als hätten sie Dich seit Wochen nicht in den Arm genommen. Und Du spürst das Rätsel der Liebe zwischen Eltern und Kindern und Du willst es in jenem Augenblick und Wimpernschlag, bitte, überhaupt nicht gelöst wissen, es ist nämlich viel zu schön, um wahr zu sein und viel zu wahr, um schön zu sein. In der Kunst gibt es das auch, wie etwa in dem kleinen, aber mächtigen Buch "Cinematic Maps" der Photographin Karina Nimmerfall, die Einiges von Ed Ruscha gelernt hat - mit dem Unterschied, dass sie visuell eine vermeintlich dokumentarische Handschrift nur vorgibt, scheinbar präzise wirkende Adressenangaben (etwa: Manhattan Utility & Maintenance Company, Pauly's Diner, The Apartment of Gina Silver) unterstreichen die Authentizität ihrer schwarz/weißen Photos. Fiktion oder Realität oder existiert ein Dazwischen? Vielleicht ist es Musik? Also das Sonar Kollektiv Orchester und ihrem Album "Guaranteed Niceness", eine Big Band Sound, den Gil Evans modern nennen würde. Ebenso wie die Application "Electric Literature", Short Stories, die man lesen und wer's mag auch hören kann, immer versehen mit einigen reduzierten Optiken, die unseren Blick zur Konzentration herausfordern. Aber weil es nun doch schon wieder so spät oder früh oder spätfrüh geworden ist, hört der getrennte Papi mithin noch einige Minuten in die Geschichte "The Tunnel" hinein ("At first, it was hard to look at her. She had those bright eyes that the dying do. They say times turns hawkish, that you feel it like a wing crossing you..."). Damit die Augen sich besser schließen und durch den Körper schweifen und ihn zur Ruhe bringen. Aber dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

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Schwarz Weiss auf Wikipedia

Schwarz Weiss ist ein Album der österreichischen Pop-Rock-Sängerin Christina Stürmer. Theoretisch wäre es das dritte Studio-Album, allerdings zählt es nicht als solches, da es nicht in Österreich erschien, sondern großteils bekannte Lieder speziell für das Ausland präsentiert. Es wurde am 30. Mai 2005 veröffentlicht und erreichte Platz 3 in den deutschen Album-Charts.

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