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In der Komödie "Stellungswechsel" gründen fünf Männer einen Escortservice für Frauen. Im stern.de-Interview spricht Jungstar Kostja Ullmann, der einen der Verführer spielt, über seine Schauspielerfahrungen, Angelina Jolie - und wie er privat Frauen anspricht.
Preisregen in Köln: Nina Kunzendorf und Jörg Hartmann wurden als beste Schauspieler mit dem Deutschen Fernsehpreis ausgezeichnet, ansonsten durften sich vor allem alte Bekannte über Trophäen freuen.
Es gibt ihn noch, den guten Harald Schmidt. Bei seinem Comeback auf Sat.1 hat er die öffentlich-rechtliche Betulichkeit abgelegt. "Dirty Harry" ist wieder da - hoffentlich, um zu bleiben.
Seine besten Jahre als Late-Night-Talker hatte Harald Schmidt bei Sat.1. Jetzt kehrt der Entertainer nach einem Gastspiel bei der ARD wieder zu seinem alten Sender zurück. Ein riskantes Unterfangen - heute Abend geht es los.
Wenige Monate nach seinem Rücktritt treten die wahren Gründe für den Rücktritt Horst Köhlers zu Tage - inoffziell versteht sich. Wenig begeistert ist auch Karl-Theodor zu Guttenberg über ein privates Verteidigungsproblem im Wert von vielen, vielen Millionen Euro.
Kolumnistin Hannah Garbaty darüber, wie viel Technik eigentlich mit lustvollem, wirklich gutem oder gar kosmischem Sex zu tun hat.
MrPommeroy und mein Kumpel Martin raten mir zu einem Puffbesuch und Rene erwartet sogar einen Erfahrungsbericht. Nein liebe Leser, ich werde nicht gleich der Quote wegen in den Puff oder zum Straßenstrich gehen und Einzelheiten über meine Erlebnisse dort schreiben. Im Übrigen habe ich das schon lange hinter mir. Die Ein-Stunden-Nummer-Für-100-Euro ist so gar nichts für mich. Beim Sex muss man sich doch Zeit lassen. Mal leidenschaftlich, dann wieder zärtlich sein und dabei bloß nicht auf die Uhr schauen. Dann gibt's Nächte, in welchen man total betrunken in so einen Laden einläuft und mal schnell den Gegenwert eines 5-Sterne Urlaubs versäuft und verf.... Herr Ober, noch eine Flasche Veuve Clicquot bitte! Und so ungefähr sieht das dann aus. Am Eingang steht ein echt fieser, angsteinflößender, Proll. Die Dame kommt aus Ost-Europa und nennt mich fortwährend Schätzchen. Schätzchen hier und Schätzchen da. Ich komme mir vor, wie ein Stück Ware auf dem Fließband. Man merkt, dass ich schon der zigste Freier an diesem Tag bin. Mit dem Geld kann man echt Besseres anstellen. Ein paar Wochen später teste ich den Straßenstrich. Ich kurve mit meinem Mietwagen an den Frauen vorbei. Endlich gefällt mir eine. Sie ist ausnahmsweise mal nicht über vierzig oder ein Rubensmodell. Für 50-100 EUR (je nach Programm) verspricht sie mir den Himmel. Ich muss zu ihr in den Wagen und auch sie nennt mich Schätzchen. Dort hinten ist es feucht und ich beginne, mir Sorgen über die Hygiene zu machen. Die Dame fasst mich mit einem ZEWA-Tuch an, das beruhigt mich schon sehr, ist aber nicht unbedingt der Anmacher. Der Rest war so schlecht, dass ich nicht einmal darüber schreiben mag. New York. Ich sitze mit meinem besten Freund und zwei seiner Bekannten in einer Bar. Nach ein paar Drinks kommt heraus, dass er auf S&M steht. Auch eine neue Erkenntnis und das nach so vielen Jahren Freundschaft. Die beiden Mädels sind Dominas. Ich kann ein Anfänger-Freundschafts-Special verhandeln und kann nun auch das abhaken, ohne mich finanziell zu ruinieren. Während der knappen drei Stunden hat wenigstens keiner auf die Uhr geschaut. Wie auch? Die Dominas hatten alle Hände voll zu tun. Was genau dort passiert ist, darüber kann ich hier nicht schreiben. Oft genug werde ich von den Stern.de-Redakteuren daran erinnert, dass wir auch minderjährige Leser haben. Wer ein wenig Erfahrung und Fantasie hat, kann sich vorstellen, wie das abgelaufen ist. Oft wusste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Am Ende stellt sich jedoch die Frage, warum man derartige Extreme braucht. Ich denke, ich steh doch mehr auf die Kuschelnummer. Wenigstens hat man mich hier nicht Schätzchen genannt. Na ja, obwohl... leidenschaftlich und wild sind schon nicht ohne. So wie im Porno vielleicht. Mit viel Geschrei, Strapsen, Highheels, 1000-fachem Stellungswechsel, vorne, hinten, oben, links, rechts ... Am Ende ein Feuerwerk, wie in einem dieser fiesen Streifen aus den USA. Hin und wieder hat man dann so eine Pornodarstellerin im Bett. Das komplette Programm gibt es allerdings nie, irgendetwas fehlt immer. Manchmal fehlen die Highheels, dann schreit sie wieder zu laut oder sie mag meine Lieblingsstellung einfach nicht. Und Baby, lass doch bitte die Unterwäsche noch ein bisschen länger an. Moment, eigentlich mag ich die Kuschelnummer doch lieber. Oder doch nicht? Wahrscheinlich liegt es in unserer Natur, dass wir immer das wollen, was wir nicht haben. Habe ich die Porno-Darstellerin im Bett, dann wünsche ich mir die kleine Süße zum Kuscheln. Es ist selten, dass man einen Partner findet, der beides kann. Heute mal Porno und morgen Kuscheln. Man sucht ständig nach dem Kick in immer neuen Abenteuern und Extremen. Dabei bekommt man nie genug, doch es geht doch eigentlich nur um die Abwechslung. Das Spiel, die Stimulation der Sinne und nicht um das Supermodel, die Prostituierte, die Domina oder Extrem Pornos (wir haben sie ja alle schon gesehen, oder?).
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