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Teufelchen

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Nachrichten-Ticker
Bergman-Notizen an Haushälterin in Stockholm versteigert

Der verstorbene schwedische Regisseur Ingmar Bergman schrieb nicht nur spannende Drehbücher, auch eigenhändig von ihm gekritzelte Notizen an seine Haushälterin vermögen offenbar zu fesseln.

Chatmord
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Sehnen und Sterben im Netz

Er nennt sich Riddick, verspricht das Glück und wird zum Mörder. Sie nennt sich Sonnscheinregi, sucht Liebe und wird zum Opfer. Eine Geschichte aus der irrsinnigen Welt des Internets.

Café au lait
Blog "Café au lait"
Das mit der Regelhörigkeit...

...nehmen Deutsche – jedenfalls zuhause gebliebene - ja besonders ernst. Immer. Anders als ausgewanderte Deutsche, die sich schon eher einmal den Regeln ihrer Wahlheimat anpassen. Dachte ich. Bis ich neulich eines Besseres belehrt wurde. Mit froher Erwartung stehe ich auf meiner Weihnachtsmarkt -Reise in die Heimat an einem Schalter in einem hier einmal anonym bleibenden deutschen Bahnhof. „Das Sparticket gilt genau für zwei Stunden“, sagt die Dame mir gegenüber leicht schwerfällig. „Für Ihren Zug reicht das aber nicht – der braucht nämlich zwei Stunden und eine Minute.“ Ungläubig schaue ich sie an, verzweifelt von der deutschen Regelhörigkeit, runzle die Augenbrauen und setze zur Motztirade à la Française an. Weiter als „Also, das können Sie doch nicht ernst...“ komme ich dabei aber nicht. Dann unterbricht mich meine Kundenberaterin, schüttelt energisch den Kopf mit der schwarzgefärbten Kurzhaarfrisur – nur an einer Seite sind einige Strähnen in leuchtendem Lila gefärbt. „Jetzt warten sie doch mal, ich war doch noch gar nicht fertig...“, meint sie. Und schweigt. Gefühlte Stunden später setzt sie wieder an. „Wir haben gehört, dass die Schaffner sich einen Spaß daraus machen, genau auf dem letzten Teilstück noch einmal zu kontrollieren.“ „Oh“, sage ich, „naja, dann kaufe ich eben das reguläre Ticket...“ Wieder energisches Kopfschütteln. „Das kostet 28 anstelle von 13 Euro“, entgegnet sie. „Das ist ja schon ein großer Unterschied.“ „Aber Sie haben doch gerade gesagt ...“ „Jetzt warten Sie doch mal.“ Wieder Schweigen. Und Augenbrauen-Runzeln. „Sie könnten dem Schaffner auch einfach sagen, sie würden eine Station vorher aussteigen. Das kommt dann genau hin von der Zeit her. Von mir haben Sie das aber nicht gehört...“ „Aber ich dachte, der Schaffner kontrolliert gerne mal auf dem letzten Teilstück...“, sage ich wieder. „15 Euro sind ja schon viel“, wiederholt sie. Und fügt hinzu: „Sie könnten sich auch schlafen stellen. Oder sagen, sie hätten den Halt verpasst. Aber das alles hab ich Ihnen nicht gesagt.“ „Nee“, meine ich, „ich nehme dann mal das teurere Ticket.“ So schnell wird man wieder deutsch. „Das müssen Sie schon selbst wissen“, sagt die Frau, tut aber nichts. Sie guckt mich nur erwartend an. „15 Euro sind ja schon viel Geld“, meint sie wieder. Die Finger liegen still auf dem Schreibtisch vor ihr. In Richtung Tastatur bewegt sich da nix. Mit zur Seite geneigtem Kopf guckt sie mich an. Ihre Kugelohrringe tänzeln leicht hin und her. Ganz verdattert gucke ich sie an. Naja, irgendwie ist es ja lächerlich , säuselt der Betzelbub auf meiner rechten Schulter, es ist doch nur eine Minute länger als erlaubt . Aber wenn Du erwischt wirst, musst Du 40 Euro zahlen , sagt das zweite Teufelchen , diesmal von der linken Schulter. „Na gut, dann nehme ich jetzt das günstige Ticket“, bringe ich schließlich heraus. Zustimmend nickend dreht sich die Dame in Richtung Computer und rund 45 Minuten später ruckelt mein Zug langsam aus dem Bahnhof heraus. Ich steige an der Station XXX aus , wiederhole ich lautlos vor mir selbst, fühle mich halb als Verbrecherin im Land der schier, aber nur schier ungebrochenen Regeln... „Fahrschein bitte“, tönt es eine halbe Stunde später durch meinen Waggon. Doch nicht ich ziehe die Aufmerksam des Schaffners auf mich: „Das ist aber nicht das richtige Ticket – das ist für die falsche Richtung“, sagt er zu einem 16-jährigen Mädel auf der Sitzreihe gegenüber von mir. „Ach echt?“ säuselt sie mit unschuldigem Engelsblick . „Dabei habe ich extra nachgefragt...“ „Wo sind sie denn eingestiegen?“ „An der Station XX“, sagt sie. „Stimmt ja gar nicht“, tönt es da von gegenüber von ihr. Ein Mann in grauem Anzug, mit schwarz-umrandeter Brille und rotem Schal greift in das Gespräch ein. „Sie sind doch schon eine Station früher eingestiegen!“ „Und da galt ihr Ticket noch auf keinen Fall“, ergänzt der Schaffner und fügt hinzu: „Lügen wollen wir hier ja mal nicht.“ Dann nimmt er die Daten das Mädels auf. Und die von ihrem Freund, der ebenfalls das Schummel-Ticket gekauft hat. „Weiß gar nicht, was Sie das wohl angeht“, knurrt der dem Spielverderber zu. „Natürlich geht mich das was an!“ schießt der empört zurück. „Aber Sie hat doch keiner gefragt!“ „Mir ist egal, ob mich jemand fragt oder nicht – meine Meinung tue ich trotzdem kund! Schließlich bin ich deutscher Steuerzahler und da möchte ich, dass auch jeder für sein Ticket zahlt.“ „Der Herr hat schon Recht“, unterstützt ihn der Schaffner. „Sie werden hier öffentlich befördert und Andere zahlen dafür. Wenn Sie keine Fahrkarte kaufen, nennt sich das Erschleichen einer öffentlichen Dienstleistung .“ Sagts und kontrolliert meine Fahrkarte. Ohne Kommentar. Die zwei Teufelchen auf meinen Schultern jubeln lautlos. Doch richtig aufatmen kann ich erst, als ich genau zwei Stunden und eine Minute nach Abfahrt an meinem Reiseziel ankomme und auf den rettenden Bahnsteig springe. L.

Alice's Adventures in Fashionland
Blog "Alice's Adventures in Fashionland"
Readers' Choice - Digital Dolls

Wie schön. Diesmal konnte ich mich ganz auf die Kreativität meiner Leser verlassen und musste nur wenige Finger rühren. Dafür ein dickes Danke! ;-) Der Einfachheit halber könnt ihr in diesem Post über die ersten 10 Einsendungen schmunzeln. Falls Euch die restlichen Entwürfe ebenfalls nicht vorenthalten werden sollen, genügen ein paar Zeilen per Mail an alicemillerlandstern@googlemail.com oder Hinweise im Kommentarbereich und schon folgt der dritte Teil der digitalen Puppenspiele. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für die teils süßen, teils herrlich bekloppten Style-Ideen. Mindestens genauso schön schrecklich, wie meine bereits vorgestellten Kitsch-Püppies. Wie ich sehe, wurden vor allem "Jetztspielen" und "Girlsgogames" genutzt, was sicher daran liegt, dass man auf diesen Seiten die kreativ produzierten Bildchen leichter speichern kann. Viel Spaß mit Euren selbst gestalteten Design-, Make-up-, Brautmoden- und anderen Fashion-Sünden ;-) 1. ...da hat jemand ein Faible für glitzeriges Taupe , derbe Ponyfrisuren, Barbarella -Accessoires und 80er Make-up. Herzlichen Glückwunsch. 2. ...sehr gagaesk. Könnte man sie denn nicht noch schriller gestalten? Hier passen ja sogar die Wimpern zum Top. 3. Wer hält da um die Hand dieses überblümten Wesens an? Durfte man den Bräutigam etwa auch selbst gestalten? Hast Du Dir da tatsächlich diesen Mann gebastelt? Gut, ich war auch Michael Jackson-Fan, aber dann doch eher aufgrund der Musik und nicht wegen Frisur und Näschen... ;-) 4. Heiratet hier Kim Kardashian ? Nein, zu wenig Po und zuviel Stoff. Fühlt sich noch jemand an Orandschade aus "Asterix im Morgenland" erinnert ? 5. ...wo wir gerade bei Kim waren. Gibt es Paris Hilton überhaupt noch?????????? 6. Verspiegelte Sonnenbrillengläser und echte Swarovski-Steine auf dem betörenden Jeans-Ensemble. Ihr seht mich schwer beeindruckt. Mit der kann man sicher hervorragend feiern gehen, da ihr definitiv nichts zu peinlich ist. 7. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Sie ist so wunderschööööön.......seufz.... 8. Liebe Frühlingsfee was ist denn da passiert? Es gibt viele Menschen, die gegen Erdbeeren allergisch sind....oder kannst Du gar nichts dazu, sondern bist Trauzeugin bei der vorangegangenen Braut und die hat Dir das angetan? 9. Mir...ähm...fehlen die Worte. Katharina ich danke Dir und lasse "The Bangles" für mich sprechen: 10. Weibliches Teufelchen macht auf Squaw in Omas Nachthemd und ist offensichtlich völlig genervt von der dämlichen John Lennon-Gedächtnis-Brille, die ihr in der Disco 2000 die Sicht erschwert. Trotzdem Kaaawaaaaiii (=süß auf japanisch). Herzlichen Dank nochmal an dieser Stelle an alle Einsenderinnen. Nur ein bisschen schade, dass scheinbar kein männliches Wesen meinem Aufruf gefolgt ist. Obwohl ich selber Schuld bin, da sich meine Erinnerungen an unschuldige Barbie-Mädchen-Tage sicherlich vor allem an das weibliche Geschlecht gerichtet haben. Also Danke die Vierte und bis demnächst, Eure bereits wieder urlaubsreife Alice.

"Samantha Who?"
"Dumpfbacke" hat ihr Gedächtnis verloren

Als Kelly "Dumpfbacke" Bundy wurde sie berühmt. Nun spielt Christina Applegate in der Sitcom "Samantha Who?" eine junge Frau, die aus dem Koma mit Amnesie aufwacht. Was sie dann allmählich über ihr altes Ich herausfindet, gefällt ihr gar nicht.

Stefan Raab
Stefan Raab
Raab in Gefahr

Bloß keinen Schreck kriegen! Hier kommt kein Text über das Fernseh-Ekel Stefan Raab. Der Krawallmacher hat sich längst in einen familientauglichen Samstagabend-Unterhalter verwandelt. Genau das könnte ihm zum Verhängnis werden.

TENNIS
TENNIS
Friede seiner Asse

Seit dem verblüffenden Wimbledonsieg hadert Goran Ivanisevic endlich nicht mehr mit sich selbst - jetzt möchte er am liebsten noch Jahre weiterspielen.

PC-Software
PC-Software
Höllenjob: Auf Seelenjagd

Im Fegefeuer ist immer viel los. Dass das Aussortieren der menschlichen Seelen ein echt harter Job ist, zeigt das neue Phenomedia-Spiel "Höllenjob XS". Der Spieler kann wählen, ob er lieber auf der Seite der Engel oder der Teufel arbeiten will.

Zoologie
Zoologie
Tumore töten Tasmanischen Teufel

Gesichtstumore bedrohen den Bestand des Beutelteufels. Wahrscheinlich steckt ein bisher unbekanntes Retrovirus hinter der Epidemie.

"Amore"
Frisch verliebt

Der Frühling ist da, die Sonne lacht. Schnell finden sich die ersten Pärchen im Park ein, um der Liebe zu frönen. Damit die Paare aber auch wirklich zueinander finden, muss Amor ein klein wenig nachhelfen. Der Spieler schickt per Tastendruck seine Liebespfeile auf die Reise.

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