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Seine T-Shirts sind populär, sein Ruf dagegen ist ramponiert: Dov Charney, der Chef des Modelabels American Apparel, soll Mitarbeiterinnen auf unglaubliche Weise belästigt haben. Charneys Anwälte hingegen bezeichnen die Anschuldigungen als "haltlos".
Im vergangenen Jahr war er Amerikas "Unternehmer des Jahres", jetzt will Dov Charney mit seiner ungewöhnlichen Firma auch in Europa durchstarten. Dabei verkauft American Apparel nicht nur hochwertige Klamotten.
Jung, modisch, gutaussehend: Die Occupy-Bewegung scheint eine völlig neue Generation von Demonstranten anzuziehen. Die New Yorker Protestler sahen aus, als wollten sie zur Fashion Week.
Sex und soziales Denken gehen beim Dov Charney, Chef von American Apparel, Hand in Hand: Die Models lächeln mit gespreizten Beinen, die Arbeiter werden fair bezahlt. Wie politisch korrekte Kleidung zum Megaseller wurde.
Der US-Modehersteller American Apparel ist in geschäftlichen und juristischen Schwierigkeiten.
Früher war Opposition so schön einfach. Palästinensertuch, zerrissene Jeans und Turnschuhe reichten aus, um optisch zu signalisieren: "Ich bin links." Heute ist das "Pali" Mode-Accessoire und in allen Farben erhältlich. Ist die politische Signalwirkung der Kleidung komplett dahin? Oder gibt es so etwas wie "linke Mode"? Ein Streifzug.
Modeblogs und Zeitungen stürzen sich auf die hippen Demonstranten aus Manhattan. Verkommt der Protest zur Fashionshow? Oder sind die New Yorker Aktivisten nur clever?
Ob Schockwerbung wie bei Benetton oder "Sex sells"-Kampagnen wie bei Sisley: die Werbung seit den Achtzigerjahren ist gerne mal provokativ, manchmal auch revolutionär gewesen. Eine Ausstellung in Düsseldorf zeigt nun die besten Kampagnen.
In ihren eigenen Filmen nennt sie sich "Fuck Junkie". Für den Hollywood-Regisseur Steven Soderbergh hat sie ein Escort Girl gespielt. Sasha Grey ist 21 Jahre alt, und auch außerhalb der Pornobranche äußerst populär. Trotzdem will sie sich weiter anspucken lassen.
Wie meine facebook-Leser wissen, wurde ich in letzter Zeit ein bisschen arg auf Trab gehalten und hoffe, ab jetzt wieder regelmäßig auch hier zum Schreiben zu kommen. Neue Labels, Interviews, ungewöhnliche Shops, besonders skurile Kunden und lässiger Street-Style sind nur ein paar der Dinge, die ich Euch gern näherbringen würde. Den Anfang macht Düsseldorf. Aufgrund der Follow Up , waren wir gleich nach meinem "Urlaub" in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zu Gast. Von den Firmen vor Ort berichte ich ein ander Mal. Heute zeige ich euch meine Endrücke von der herllich konsumigen Kö . Einmal pro Halbjahr ist ein solcher Ausflug interessant, aber auch ausreichend. Zu Fuß geht es von meinem Düsseldorfer Lieblingsrestaurant, " Sila Thai ", nach einem hervorragenden Mittagstisch mit höllisch scharfer Ente, aus der Bahnstraße hoch zur Königsallee. Unsere erste Station ist die, im Schatten vom übermächtigen und überschätzten Eickhoff stehende, Boutique " lunatic "! Das Besondere an "lunatic" ist nebem dem außergewöhnlichen und treffenden Namen , die gelungene Vereinigung unterschiedlichster Stile. Widergespiegelt auch von den individuell und trotzdem verständlich gestalteten Schaufenstern. ...aufgrund der Spiegelung leider etwas unscharf, aber ich liebe den Rock! ...und noch ein großartiges Unterteil in Kombination mit derber Daune. Nicht mein Stil, aber eine konsequent gestaltete D&G-Puppe. Ohne Stewardessen -bzw. Perlenpaula-Tuch könnte ich sogar damit leben. ...sucht einfach diesen Schriftzug in der Berliner Allee. Vor dem nächsten Window-Shop-Stop musste ich auf mittelhohen Hacken zwei entspannt gestylten Mädchen auf die andere Straßenseite hinterherhetzen. Da in Düsseldorf und speziell auf der Kö (insbesondere zu Messezeiten) oft Gülcan - Look-alikes (oder Gülcan selber bei, man staune.... "Prada" ) und Frauen von ... anzutreffen sind, fielen die beiden Mädels mir besonders positiv ins Auge. ...das Wetter war gruselig, weshalb mit sofort von Weitem das softe, helle Jeanshemd (oder Tencel ?) und der kittfarbene Egg-Shape -Oversize-Mantel (rechts) aufgefallen sind. Zudem springe ich immer auf Ponys und "Knüddelfrisuren" an. Besonders gut hat mir der neu interpretierte Eighties-Look mit blickdichter Strumpfhose, Pencil-Skirt mit reingestecktem grauen, lässigen T-Shirt, schwarzen Velour-Keilabsatz-Schnürern und windverwehter Pony-Frisur gefallen. Zudem das stückgefärbte Tuch in grünen Flaschentönen, sowie die hellgrauen flachen Schnürer und das Lächeln der Beiden trotz Miesepeter-Wetter. Woher ich weiß, dass das Tuch stückgefärbt ist? Weil ich, wie es der Zufall so will, hier auf zwei Designerinnen gestoßen bin, die teilweise in Eigenkreation unterwegs waren. Mehr von den Beiden findet ihr auf der folgenden website: http://www.raw.zofia.es/ Danke nochmal und mir gefallen am besten die Hosen auf Eurer Seite. Verkäuflich, aktuell und genau das richtige Bisschen anders. Danke und viel Erfolg weiterhin! Zwei Minuten später hatte mein Auslöser ein weiteres dankbares Foto-Motiv erspäht. Obwohl ich gar nicht auf der Suche nach Street-Styles war. Ein junges, zuckerhübsches, natürliches Mädchen in einer meiner favorisierten Farbkombinationen blau & schwarz ! ...wieder die viel gelobte blickdichte Strumpfhose in schwarz; coole, etwas abgeranzte Ankle-Boots, leuchtend blaues Seiden-Kleidchen mit Paisley-Muster und simpler schwarzer Wollmantel mit grober Manschette. Dazu die schönen Beine und das nette Lächeln, perfekt. Auch hier ein dickes Danke für das kurze Stehenbleiben. Leider habe ich Deinen Namen nicht notiert und somit schlimmerweise verpeilt.... Falls die Fotos für Dich interessant sein sollten, schreib mir einfach eine Mail. Danke und ich wünsche Dir einen genauso stylischen Herbst, wie der hier festgehaltene Vorgeschmack hoffen lässt. Als nächstes blieb mein Blick an den Fenstern von American Apparel hängen. Ungeachtet dessen, dass der CEO Dov Charney ein Sexist sein soll und schon des Öfteren wegen sexueller Belästigung angeklagt wurde, verkauft sich die Marke hervorragend und läuft und läuft und läuft... Die Schaufenster waren dynamisch, jung und neu. Das aktuelle Haar-It-Piece , hervorgerufen durch Lady Gaga , die Schleife in sämtlichen Ausführungen, gehörte in Japan schon zum alltäglichen Straßenbild und wurde hier perfekt arrangiert. Jetzt haben wir ca. eine Hälfte der Kö geschafft. Im kommenden Post zeigt Karl, wie er den Haarschleifentrend interpretiert, Jades setzt dem Ganzen zwar nicht die Krone, aber die Öhrchen auf, meine Düsseldorfer Lieblingsgalerie hilft uns über trübe Tage hinweg, Eickhoff und Iris Berben sind das neue Dream-Team und ein paar Muscheln hab ich auch gesammelt. Also lasst euch vom zweiten Teil des regnerischen Düsseldorf-Tages überraschen. Coming soon... Rainy Day in Düsseldorf (live 2010) ...
Oder: Kinderlos in den frühen Morgen, mit Currywurst und Pommes Worum es diesmal geht: Berlin, die Fashionweek, Luftfächer, künstliche Welten, Ferien, Berliner Blicke, den Jockey-Club, sehr gute Pommes, Miles Aldrige, Terry Richardson, Central Park South, Grateful Dead 1969, "The Kid". In Berlin war ich noch nie mit meinen Kindern, merkwürdig, vielleicht, weil ich selbst (noch immer/immer noch) kein enthusiastischer Fan der Hauptstadt bin. Vermutlich, weil ich mich noch niemals so richtig auf sie eingelassen habe. Jedenfalls ist der getrennte Papi mit dem Zug nach Berlin gefahren, er war dort eingeladen zur Eröffnungs-Show der Fashionweek, die "Grazia" organisiert hat. Er sitzt dann also zwischen all' den Style-Afficionados, auf dem Stuhl liegt ein schwarzer Fächer, es ist nämlich verdammt warm, wie das eigentlich immer bei solchen Shows ist, ob nun im Sommer oder Winter. Den Fächer nehme ich nach der sehr coolen Schau mit, meine Tochter wird sich sehr darüber freuen. Keine Ahnung, wie viele sie davon schon hat, es gibt halt so kleine Dinge, über die sich die kleinen und die gr0ßen Menschen stets von Herzen freuen. Und während die schönen Modelle über den gleißenden Catwalk auf unfassbar hohen Schuhen sehr professionell stöckeln (Carrie hätte ihre hellsten Freuden gehabt, "who the f...is Manolo Blanik?", hätte sie möglicherweise/ausnahmsweise mal vergnügt gekreischt), denke ich an meine Kinder. Sie sind zum ersten Mal ohne mich in den Ferien; besser gesagt: in der Vergangenheit waren sie natürlich schon öfters ohne den Papi im Urlaub, aber jetzt ist der getrennt und dann fühlt sich Alles/Alles/Alles anders an. Befindet man sich inmitten einer ziemlich künstlichen Welt wie einer Fashionweek, werden die Unterschiede zwischen Außen und Innen sowieso erfahr- und greif- und spürbarer. Sie finden, dass sei nun aber doch zu pathetisch? Nö, ist es gar nicht. Hinterher geht's dann noch zur Aftershow-Party, in den ehemaligen Osten, Plattenbau, Honecker-Tristesse, eine gesamtdeutsche Realität, oben der "Week End-Club", auf dessen Terrasse hat es einen grandiosen Blick über die Stadt, von der Leute ernsthaft behaupten, sie sei das New York Europas, ein Vergleich, denn ich immer realitätsuntüchtig finde. Egal, der Blick bleibt grandios und mit einem neuen Freund lümmelt sich der getrennte Papi in eine der Lounge-Ecken, wir sprechen über Familien-Leben, gelebtes und gehabtes, sicheres und sichergeglaubtes, verlorenes und verwunschenes, über Ibiza und den Jockey-Club am Playa Salinas, meine Kinder fanden den Strand dort so schön als wir dort vor einigen Jahren unsere Ferien verbrachten, die Sonne knallte, das Wasser war herrlich türkisblau, der Sand juckte schön zwischen den Zehen, Deep House und Elektro und Techno schallte über den Strand in den aberblauen Himmel, der mal eben auf Erden war. Die Mucke im Club ist nicht so ganz mein Fall, muss sie ja auch nicht sein, ich tanze trotzdem und stelle mir dabei vor, wie mein Sohn wohl so sein wird, wenn er mir seine erste Freundin vorstellt, falls er sie mir überhaupt vorstellen sollte/wollte. Denn eine Wahrheit ist doch: als uns unsere Eltern sagten, "die Zeit vergeht so schnell", haben wir das milde/wilde abgetan, als Gesagtes von den Eltern. Sie hatten natürlich in diesem Punkte total recht: die Zeit vergeht so schnell und plötzlich sind unsere Kinder groß und größer. Jedenfalls war das ein tiefes Gespräch hoch oben über den Dächern Berlins, hinterher verschlug es Einige von uns noch auf eine sehr frühmorgendliche Currywurst auf den Kudamm mit köstlichen Pommes/Schranke, der getrennte Papi kam sich vor wie zu frühsten Studienzeiten als geflirtet wurde, dass es krachte. Auch das werden meine Kinder mal, mehr oder weniger, machen, in gar keineswegs so ferner Zukunft, schluck. Nach der Currywurst also ins Hotel, aber ich war noch so voller Eindrücke, das der Schlaf nicht über mich fallen wollte. Ich schaue mir noch eine Einladung für eine Ausstellung von Miles Aldridge an, vielleicht sollte ich doch mal wieder nach Berlin kommen, dieser Photograph ist eigentlich besser als Terry Richardson, obwohl der für American Apparel ziemlich geniales Zeug veranstaltet. Der getrennte Papi macht sein Mobiltelephon an, auf dem Bildschirm erscheint die Skyline vom Central Park South in New York und da würde er sich gerne mal rüberbeamen und mit seinen Kinder im Boathouse eine fette Icecream essen. Aber weil's mit dem Beamen noch nicht so klappt, höre ich noch Grateful Dead ("Live Dead") aus dem Jahr '69 in San Francisco, auch dorthin wäre ein Beam nicht zu verachten. Und bevor nun das Solo ohne Kinder zu sentimental für den getrennten Papi wird, liest er im "New Yorker" noch eine traurig-schöne, schön-traurige Shortstory, "The Kid" von Salvatore Scibona, die teilweise auf dem Hamburger Flughafen spielt. Dort landet der getrennte Papi bald auch wieder, aber bevor er das tut, ist er doch über dem "New Yorker" in den frühen Morgenstunden glatt eingeschlafen. Wie er ohne seine Kinder wieder aufgewacht ist? Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...
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American Apparel, Inc. ist ein US-amerikanisches Textileinzelhandelsunternehmen aus Los Angeles mit 260 Läden in insgesamt 19 Ländern (Stand Ende 2008).