Startseite

Ein Model für die ganze Welt

Breites Lachen, dunkles Haar, schlanke Figur: Kein Model wirbt weltweit für so viele unterschiedliche Produkte wie Ariane. Die Kanadierin posiert für sogenannte Stockfotos - und wurde so zum Star.

Von Julia Kepenek

  Vor ihrer Karriere als Stockmodel posierte Ariane für Modezeitschriften. Ihr missfiel, dass sie auf den Fotos nie lächeln durfte.

Vor ihrer Karriere als Stockmodel posierte Ariane für Modezeitschriften. Ihr missfiel, dass sie auf den Fotos nie lächeln durfte.

In Peru wirbt sie für Krankenhäuser, in Singapur für Bohrmaschinen und in Deutschland für den hessischen Radiosender Hit Radio FFH: Kein anderes Model ist weltweit so oft zu sehen wie Ariane aus Kanada. Versicherungen, Autovermietungen, Kosmetikprodukte, Reiseveranstalter - Ariane wird branchen- und länderübergreifend gebucht, als sogenanntes Stockmodel.

Das ist günstig, einfach und weltweit verwendbar. In Zeiten von klammen Budgets greifen immer mehr Firmen auf Stockfotografien zurück. Der Vorteil: Die Bilder lassen sich schon ab einem Euro pro Abzug auf den Internetseiten internationaler Stockfotoagenturen wie iStockphoto oder Shutterstocks herunterladen. Es gibt keine langwierigen Preisverhandlungen, Exklusivrechte oder Lizenzprobleme. Der Nachteil: Die Bilder sind für jedermann zugänglich, weltweit. So kann es passieren, dass Konkurrenten dasselbe Bild verwenden oder zwei völlig unterschiedliche Produkte mit ein und demselben Motiv beworben werden. So wie unlängst, als die FDP, die NPD und finnischer Speisequark für einen Werbespot ein und dieselbe Familie benutzten.

Tochter eines Kanadiers und einer Chinesin

So ergeht es Ariane, von der nicht viel mehr bekannt ist als ihr Vorname. Die Tochter eines Franko-Kanadiers und einer Chinesin ist zum Liebling der Stockfotografie geworden. Kein anderes Gesicht ziert weltweit so viele unterschiedliche Produkte wie das der Dunkelhaarigen. Vor allem in Malaysia und Singapur ist die Halbchinesin ein begehrtes Motiv: asiatisch genug, um nicht herauszustechen, aber europäisch genug, um aufzufallen.

  Fans von Ariane haben auf Facebook eine eigene Seite eingerichtet und sammeln dort die Werbefotos des Models

Fans von Ariane haben auf Facebook eine eigene Seite eingerichtet und sammeln dort die Werbefotos des Models

Zu Arianes Markenzeichen ist dabei ihr breites, fast künstlich wirkendes Lachen geworden. Vor ihrer Zeit als Model für Stockfotos posierte sie für Hochglanzmotive der Zeitschriften "Cosmopolitan" oder "Marie Claire". Dabei habe sie nie lachen dürfen, sagte Ariane in einem Interview mit der philippinischen Ausgabe der Zeitschrift "Esquire". Deshalb wechselte sie 2005 das Metier: weg von den steifen Editorials, hin zu den leichten Werbemotiven. Fotografiert wird sie von ihrem Freund Martin. Er stellt das Studio und die Technik, sie kümmert sich um Kleidung, Haar und Make-up. So entstehen etwa 200 Fotos pro Monat. Die werden bei verschiedenen Stockfotoagenturen hochgeladen, die Kunden können sich bedienen. Dass Ariane und Martin weltweit den Geschmack unterschiedlichster Kulturen treffen, war vorher nicht zu erwarten.

Inzwischen ist Ariane so präsent, dass sie den Spitznamen "The Overexposed Model" trägt (dt: "Das überbelichtete Model"). Zahlreiche ihrer weltweiten Werbeaufnahmen sind in einem gleichnamigen Tumblr gebündelt. In schöner Regelmäßigkeit kommen neue Bilder hinzu. Denn auch nach acht Jahren als Stockfotomodel scheint Arianes Gesicht noch nicht verbraucht. Eine Tatsache, von der professionelle Models nur träumen können.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools