Mode und Partys statt Flughafen-Ärger: In Berlin hat die Fashion Week begonnen. Vier Tage lang wird die Hauptstadt das tun, was sie scheinbar am besten kann: feiern.
Seinen Aufsichtsratsposten bei der Berliner Flughafengesellschaft musste er räumen, am Laufsteg ist für ihn aber immer ein Platz frei: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit hat am Montagabend die Berliner Fashion Week eröffnet. Statt Flughafen-Debakel rücken wieder Mode, Promis und Partys in den Mittelpunkt des Hauptstadtlebens.
Bei der zwölften Berliner Modewoche zeigen mehr als 50 deutsche und internationale Designer bis Freitag ihre Kollektionen für die Herbst-/ Wintersaison 2013/2014. Die meisten Schauen finden an einem eigens errichteten Zelt vorm Brandenburger Tor statt.
Wowereit (l., mit Karlheinz Müller, dem Chef der Modemesse Bread & Butter) machte der Fashion Week gleich zum Auftakt die Aufwartung. Der modebewusste SPD-Politiker nahm an der Eröffnungsgala der Streetwear-Messe Bread & Butter im ehemaligen Disco-Tempel Metropol teil. Feiern kann die Hauptstadt offensichtlich besser, als Flughäfen bauen.