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Luan Krasniqi hängt die Boxhandschuhe endgültig an den Nagel. Der 40-Jährige hat 30 Profikämpfe gewonnen. Am nachhaltigsten bleiben aber zwei Niederlagen des ehemaligen Europameisters in Erinnerung.
Der Dschungel ist überall: Nachdem Sarah Knappik ihr Gift nicht weiter verspritzen konnte, kam in dieser Woche eine Veteranin noch einmal zum Zug: Giulia Siegel.
Kele Okereke war eine Ikone des Indierocks. Dem Aufmerksamkeitszirkus hat er sich jedoch verweigert. Nun hat der Bloc-Party-Frontmann sich neu erfunden und mit "The Boxer" sein Solodebüt vorgelegt. Ein Treffen in Berlin-Kreuzberg.
Es ist endlich soweit, der sinnentleerte Wahlkampf hat heute am Wahltag ein Ende. Wenn Radio hören durch die gegenseitigen Attacken zur Qual wird, tobt der Kampf um die Stimmen. Bei diesem Wahlkampf zur "Texas Gubernatorial Primary" offenbart sich in Texas das perfide politische System besonders deutlich. Normalerweise dreschen Republikaner auf Demokraten ein und umgekehrt. Republikaner stehen geschlossen zu einer Meinung und ihren Werten. In Washington blockieren sie die Gesundheitreform und in Austin geht es darum, alles was aus dem demokratisch geführten Washington kommt zu minimieren. Was passiert wenn zwei, bzw. drei texanische Republikaner gegeneinander um die Nominierung für das Amt des Governors streiten? Samthandschuhe könnte man erwarten, aber es werden die Boxhandschuhe ausgepackt und noch ein Hufeisen reingesteckt. Was sich der amtierende Governor Rick Perry and die Herausforderin Kay Bailey Hutchinson aus der eigenen Partei da lieferten, war als würde man einen Spiegel vor das politische System halten. Was vorher innerparteilich richtig war, ist plötzlich grundlegend falsch. Anfeindungen und Unterstellungen, die man sonst nur GOP (Grand Old Party) gegen Dems und umgekehrt kennt. Es geht um Macht und mithin Geld und da ist plötzlich die vielzitierte republikanische Wertewelt völlig egal. Stimmen nur 10% der Anfeindungen müsste man Anklage erheben. Man stellt nicht die eigene Stärke in den Focus, sondern die vermeindlichen Schwächen des politischen Gegners, der in diesem Fall aus der gleichen Partei kommt. Da stehen die anderen Kandidaten Bill White (Democrat), Farouk Shami (Democrat) und Debra Medina (GOP) im Hintergrund und warten eher ab, wer auf beiden Seiten nominiert wird. Ich hoffe Bill White wird gegen Rick Perry antreten und möge der bessere Kandidat gewinnen und nicht der mit der meisten Knete. Update : Einen Aspekt hatte ich noch vergessen. Wenn es Perry wieder schafft und sich in der bis 2012 bei den Republikanern niemand findet der das Zeug und natürlich das Geld dazu hat gegen Obama anzutreten, würde es mich nicht wundern, wenn er neben Palin bei den Debatten steht. Ich will nicht den Hellseher spielen, aber den Namen Rick Perry darf man sich schon mal merken. Er wäre nicht der erste der von Austin direkt nach Washington zieht.
Schwaben. Schwaben. Überall Schwaben. In Berlin ist die Schwabenmafia wieder so stark wie seit Zeiten der Kanzlerschaft Helmut Schmidts nicht mehr. Im Umgang sind sie durchaus handzahm - nur "Grasdackel" darf man sie keinesfalls nennen. Eine ethnologische Betrachtung.
Krise? Welche Krise? Der Steuerstreit in der Union zeigt schon jetzt, worum es Angela Merkel in den kommenden Wochen bis zur Wahl vorderhand gehen wird: Sie will den eigenen Kopf über Wasser halten, irgendwie.
Von Prügeleien im Milieu erfährt die Justiz eher selten. Diesmal brachte ein Missverständnis vier Männer auf die Anklagebank - und bescherte dem lädierten König der Oranienburger Straße einen letzten glanzvollen Auftritt. Neues von Uta Eisenhardt aus dem Berliner Amtsgericht.
Dank großzügiger Stiftungen sind in Washington DC viele Attraktionen kostenlos zu besuchen. Den Besucher stellt das vor ein Problem: Was schaue ich mir bloß an? Vincent van Gogh, das Space Ship One oder doch die Pandabären im Zoo?
Meist gibt es zu einem aktuellen Thema, das gerade heiß diskutiert wird, auch Helden des Alltags. Menschen, die sich kümmern, draußen in der wirklichen Welt jenseits von Kameras und Mikrofonen. Vor diese aber werden sie gezerrt, bis sie nur noch Darsteller ihrer selbst sind.
Deutschlands Kabelbetreiber sind seit Jahren fest in der Hand von Finanzinvestoren. Mit einem Marketingfeuerwerk, Rabattaktionen und Übernahmen wollen sie jetzt massiv ins Geschäft der Telefonkonzerne einbrechen. Es ist ihre letzte Chance.
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