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Der französische Luxusgüter-Konzern LVMH übernimmt die Mehrheit am italienischen Juwelier Bulgari.
Der Luxusgüter-Konzern LVMH setzt seinen Wachstumskurs auch in diesem Jahr fort.
Umhüllt vom Abglanz des Mondes auf dem regennassen Highway und Joni Mitchells Stimmfarbe, war sie ganz bei sich. Ihr eleganter, nachtblauer CLS gewann rasch an Geschwindigkeit. So sah sie das Rudel Rehe auch erst, als es bereits zu spät war. Dem Kreischen der Räder begegnete sie mit einem stummen Entsetzensschrei. Als sie nach einem schier endlosen Zeitfenster tief in ihren Brustkorb atmete, wurde ihr gewahr, dass ihr Wagen quer auf der Straße zum Stehen gekommen war und der metallische Geschmack in ihrem Mund von ihrem eigenen Blut herrührte. Sie betastete mit ihrem feingliedrigen, beringten Mittelfinger ihre Unterlippe und zuckte zurück. Anscheinend hatte sie sich vor Anspannung schmerzhaft in die Unterlippe gebissen, so dass diese geschwollen war und blutete. Sie wollte nur weg von dieser Szenerie. Doch stattdessen zog es sie gegen ihren Willen aus dem Wagen. Erneutes Luftholen und Ruhe finden im Anblick der nächtlichen Baumwipfel entlang des Highways. Was…ist…passiert ? Tiere. Viele Tiere. Vierbeiner. Rudeltiere. Rehe. Rehe! Wo waren die Rehe hin? Es schien als hätten sie in wilder Panik Reißaus genommen. Ihre Augen striffen zur Sicherheit noch einmal unruhig über ihr Auto und die Straße. Keine Dellen, kein Blut, kein Schaden! Glück gehabt. Jetzt die andere Seite. Zwei unförmige Dellen, Blut. Haare. Daneben, gut drei Meter von der Beifahrerseite entfernt, zwei viel zu große, merkwürdig verdrehte Körper. Sie hatte gerade Leben ausgelöscht. Zwecklos zu schauen, ob sie noch atmeten, sie wusste es einfach. Töten spürt man. 110. Etwas Besseres viel ihr nicht ein. „Ich habe einen Unfall zu melden. Es war ein Unfall. Ich glaube, sie sollten einen Förster rufen oder so. A 14, kurz vor der Abfahrt Wismar“: dann legte sie auf. Kurz darauf rauschte wieder ein dunkler Mercedes durch die Nacht, mit einer Fahrerin, die ganz bei sich, aber nicht mehr dieselbe war. oder aber… Zeitungsmeldung: Volltrunkene Millionärsgattin nimmt ungewollte Abfahrt ins Schaufenster von C&A. Ja kann die sich denn nix Besseres leisten? „Tihihi, was für ein schöner Abend“: kicherte Frau X vor sich hin. Tratsch, Klatsch, Champagner, ihre beste Freundin hatte wieder ein Frustkilo zugelegt und sah heute uuuunmöglich aus. Das hatten alle bemerkt und wenn nicht, hatte sie sie ja vorsichtshalber noch einmal darauf aufmerksam gemacht. Sie hingegen war schon wieder ein Pfündchen losgeworden und auch das wurde von den anderen zur Kenntnis genommen. Dafür hatte sie schon gesorgt, mit ihrem sündteuren, knackengen D&G-Dress. „Tihihihihihihihi“: giggelte sie haltlos vor sich hin. Laut und deutlich gegen den klaren Klang ihrer „wie-auch-immer-die-Dinger-heißen“ Boxen, verkündete sie ihrem Baby „Ein Abend ganz nach meinem Geschmack!“ Ihr „Baby“ war übrigens ein Porsche Cayenne in ihrem liebsten Lippenstift-Rot. Ihr Mann hatte für Schwarz plädiert, aber sie auf Rot bestanden und sich natürlich durchgesetzt. Man kann alles bekommen, was man nur will, man muss sich nur zu helfen wissen… Die vier Gläser Champagner merkte sie durchaus, aber welcher Polizist sollte sie schon Mittwoch mitten in der Nacht anhalten? Außerdem würde jeder Verständnis haben, denn vor dem „ Botoxen “ mit ihren Mädels war sie immer etwas nervös. Zigmal gemacht, aber ihre irrationale Angst war nicht unterzukriegen. Eben nur mit schnellen und großen Schlucken Moets. Zu den Klängen von „ Material Girl “ klopfte sie mit ihren perfekt manikürten Fingern rhythmisch auf das Lenkrad: „Some boys kiss me, some boys hug me I Think they’re O.K. If they don’t give me proper credit I just walk away.†Hmmm, wo war denn nur ihr Ring? Sie hatte doch heute ihren mehrfarbigen Bulgari -Ring aufgesetzt, oder nicht? Doch, ganz sicher. Denn nur der passte perfekt zu ihrem honigfarbenen Dress. Wo war er nur hin? Auf dem Rücksitz in ihrer Handtasche vielleicht? Für andere Verkehrsteilnehmer müsste es komisch aussehen, so wie sie sich reckte, streckte und verbog, um an ihre hinten liegende Tasche zu gelangen. „ …You know that we ware living in a material world and I am a…. Dummerchen!“ - scholt sie sich und klopfte sich vor die Stirn – „Ich werde ihn beim Händewaschen abgelegt haben.“ Endlich hatte sie ihren Blick wieder auf die Straße gerichtet. Doch wo war die Straße????? In einem ziemlichen Tempo kamen nur scheußlich gekleidete Schaufensterpuppen auf sie zu. Hektisch und hysterisch tastete sie mit ihrem “pantolettenbeschuhten“ Fuß nach dem Bremspedal. Gleichzeitig mit dem Bremspedal traf sie die Glasscheibe. Klirrend, quietschend und kreischend kam sie mitten im stadteigenen C&A zum Stehen. Unversehrt und stocknüchtern, flüsterte sie mitten in Madonnas „in a material, a material, a material, a material world“: „Wie soll ich das nur wieder meinem Mann erklären???????“ Jetzt die Preisfrage: WELCHE IST WOHL EINE UNSERER KUNDINNEN?
Film und Fernsehen machen es schon lange - jetzt hat auch der Buchmarkt das »Product Placement« entdeckt. Verleger und Autoren lassen sich die Nennung von bestimmten Produkten in ihren Büchern bezahlen.
Burger statt Beluga: In Zeiten der Rezession essen die Deutschen mehr Fastfood, es ist billig und macht satt. Das freut Michael Feuerbach. Zu Besuch bei einem McDonald's-Manager.
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Zwei Zeiger für Stunden und Minuten sind die bekannteste Methode der Zeitanzeige. Und für manche die Langweiligste. Deshalb erfinden Uhrmacher immer wieder neue Anzeigensysteme, die an Infotainment erinnern und nicht selten haarscharf an Spielerei entlang driften.
Die Feier war wohl zu wild für Kate Moss' Kleid: Zu Beginn einer vornehmen Fashion-Party in London trug das Model noch eine lange Schleppe. Die löste sich jedoch bald in Fetzen auf. Moss löste das Problem auf ihre Art.
Kokain, Wodka, Ecstasy und Dreier: Das sollen die Vorlieben der Stil-Ikone Kate Moss sein. Vorhang auf für "Sex, Drugs and a Rockchick", die erste deutsche Biografie über das englische Topmodel.
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Bulgari ist ein italienischer Hersteller von Luxusartikeln wie Parfum, Juwelen, Accessoires und Handtaschen mit Firmensitz in Rom. Mittlerweile betreibt Bulgari auch eine exklusive Hotelkette. Das Unternehmen wurde 1884 von dem Griechen Sotirios Voulgaris in Rom gegründet. Der Name Bulgari beruht auf einer Veränderung des griechischen Familiennamens Voulgaris (griechisch Βούλγαρης, deutsch Bulgare) aus dem Ort Paramythia. Bulgari unterhält heute 194 Geschäfte in 40 Ländern.