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Mick Jagger trug sie bei seiner Hochzeit, Kurt Cobain hatte sie angeblich an seinem Todestag an, und selbst Lady Di streifte sie sich über die königlichen Füße: die Converse All Stars, auch Chucks genannt. Auf den Spuren einer Legende.
"Wären Chucks ein Mann, wäre das hier mein Antrag", so gesteht Nora Tschirner den berühmten Turnschuhen ihre Liebe. Und überhaupt: Ihr unangenehme, beziehungsweise "egale", Menschen können ganz leicht punkten - sie müssen einfach Converse anziehen.
Martin Zierold ist der erste taube Politiker Deutschlands. Ihm fehlt sein wichtigstes Instrument: die Stimme. Dennoch setzt er sich in der Berliner Bezirkspolitik durch - auf seine Weise.
Im 18. Arrondissement können Besucher erleben, dass Paris nicht nur ewig schön, sondern auch immer wieder neu und spannend ist. Eine Tour durch das Einwandererviertel am Montmartre.
Utøya - die paradiesische Polit-Insel Norwegens wird am schwarzen Freitag zur Todeshölle für viele Menschen. Bei stern.de erzählen Augenzeugen von ihren Erlebnissen und ihrem Lebenskampf.
Oder: Heute diktiert die Tochter größtenteils den Papi-Blog. Worum es diesmal geht: Eine zauberhafte Nanny (Teil 1), Emma Thompson, Maries Freund, Michael Jackson (ja, nochmals), der kleine Bruder, das Aufstehen, München, Hamburg, Peter Fox, 2 Paar neue Turnschuhe, viel spielen, The Right Stuff, Tom Wolfe (dreimal). Heute schreibe ich den Papi-Blog zusammen mit meiner Tochter Marie, denn sie wollte ihn endlich auch einmal selbst diktieren. Marie beginnt mit gestern Abend: Wir haben mit unseren beiden Freunden und ihren Eltern und meinem kleinen Bruder "Eine zauberhafte Nanny" (Teil 1) geguckt. Diese Nanny ist wirklich lustig, auch wenn sie ziemlich streng ist, aber sie hilft den Kindern immer sehr. Die Schauspielerin Emma Thompson spielt die Nanny super: am Anfang ist sie hässlich, zum Schluß wird sie schön. Weil bei jeder guten Tat der Kinder eine hässliche Sache aus ihrem Gesicht - zum Beispiel eine Warze - verschwindet. Als der Film zu Ende war, durfte ich vor dem Schlafengehen noch eine Viertelstunde mit meinem Freund Lukas in sein Zimmer gehen. Wir haben Familie gespielt: ich war die Mutter, er der Vater, unsere acht Kinder haben wir uns vorgestellt. Dann musste Lukas ins Bett und ich auch, mein Papi hat mir erlaubt, noch ein Michael Jackson-Video zu schauen: Es war "Remember The Time", dieses Video finde ich deswegen so cool, weil es in Ägypten stattfindet und weil ich den Song total gut finde, ich liebe Michael Jackson wirklich. Dann sind mein kleiner Bruder und ich in den Armen meines Papis eingeschlafen. Morgens um zehn Uhr sind wir aufgestanden, ich wollte gleich wieder mit Lukas spielen, denn er und seine Eltern und sein kleiner Bruder wollten mittags nach München fahren. In dieser Stadt wurde ich vor über acht Jahren geboren und mein Bruder ist übrigens Hamburger. In Lukas'  Zimmer haben wir Peter Fox gehört und dazu getanzt. Peter Fox ist der Lieblingssänger von Lukas, ich kenne nicht soviele Songs von ihm, aber ich mag ihn auch ganz gern so. Dann war es zu Ende mit dem Spielen, weil Lukas ja nach München gefahren ist. Jetzt hatten wir eigentlich eine sturmfreie Bude. Ich wollte gerade meine Chucks anziehen und habe dabei bemerkt, dass sie mir echt zu klein geworden sind. Da hat Papi gesagt: Wir kaufen Dir neue Turnschuhe. Also sind wir losgefahren zu einem Schuhladen, dort haben wir für mich und Alexander neue Schuhe gekauft - aber vorher haben wir ungefähr tausend Paar anprobiert. Meine neuen Schuhe sehen so aus: sie sind weiß und sie haben ein Futter, das lila ist und außen haben sie ein Muster, auch lila. Die Schuhe von meinem Bruder können blinken, sie sind dunkelblau und haben sehr viele Zeichen drauf, zum Beispiel eine Startfahne und Nummern und Schrift. Die Frau, die uns bedient hat, war sehr freundlich. Dann sind wir zu McDonalds gefahren und haben da gegessen: ich einen Cheeseburger und mein kleiner Bruder einen Hamburger und einige Pommes. Auf dem Rückweg zum Haus unserer Freunde hielten wir bei einer Tankstelle an, denn morgen mittag um zwei Uhr fahren wir wieder zurück. Ich wollte eigentlich erst um drei losdüsen, aber mein Papi findet, das ist zu spät. Morgen Vormittag werde ich auf jeden Fall noch viel mit Lukas spielen. Und im Auto höre ich vielleicht eine "Bibi und Tina"-CD, die Folge "Der Pferdetausch", die höre ich ziemlich oft. Tina wird eifersüchtig, weil ihr Freund Alex Besuch von seiner Cousine Sissi kriegt und Tina denkt, sie sind verliebt, sind sie aber nicht. So und jetzt gehe ich in Lukas'  Zimmer und spiele allein und mein Papi übernimmt jetzt. Tja, merkwürdig, weil wir schon länger wieder in Hamburg leben, hatte ich verdrängt, dass meine Tochter in München zur Welt kam - vermutlich wegen nicht so schöner beruflicher Erinnerungen an diese Stadt. Sei es wie es war, heute regnet es im Allgäu immer wieder wie aus Kübeln, wir machen es uns jedoch lauschig, Alexander spielt eben Mondrakete und Mondfahrt, was mich an meinen Kinder-Super-Berufs-Wunsch erinnert: Astronaut. Vielleicht klappt es in meinem nächsten Leben damit, hätte schon was, "The Right Stuff" mit Sam Shephard ist einer meiner Top-Ten-Movies, das Buch von Tom Wolfe habe ich schon dreimal gelesen, um immer aufs Neue fasziniert zu sein von der bemannten Raumfahrt. Upps, ein Begriff der unmodern klingt, schließlich fliegen Frauen längstens ins Weltall. Wie schaffe ich jetzt den Sprung vom All in die Badewanne? Denn ich gehe mit meinem Sohn dorthin , Knisterbad, et cetera. Eines der nächsten Male will Sohnemann den Blog schreiben mit seinem getrennten Papi zusammen, hat er eben angesagt. Morgen fahren wir jedenfalls erstmal zurück nach Hamburg und irgendwann gegen Abend werden die Kinkies im Auto einschlafen und es wird ganz still werden. Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...
Der Rat der Kommentatoren hat beschlossen, dass ich mich doch verlieben solle. Na, gucken wir mal, was sich machen lässt. Zuerst muss ich sagen, dass ich Exrockers Ehrlichkeit durchaus schätze. Seien wir mal ehrlich, ich mag Charakter bis Oberkante Unterlippe haben, aber den sieht man erst mal nicht und mit dem geht's auch nicht in die Federn. Es gibt zwar Männer, die auf Moppelfrauen stehen (und die sehen dann oft sogar richtig gut aus), aber ich persönlich wäre eben lieber ein Un-Moppel, und von daher passt das alles nicht. Also Liebe. Fangen wir mit meiner Homebase an und lassen das Argument, dass dazu ja auch noch sowas wie Gegenseitigkeit vonnöten wäre, einfach mal weg, sonst kommen wir hier ja nicht weiter. Das mir an nächsten stehende männliche Säugetier ist mein Kater, und wer jetzt mit einer Diskussion darüber anfängt, dass der ja eigentlich, weil kastriert, ne, der bekommt ein Wattebällchen an den Schädel. Der Kater liebt mich, weil ich Dosen öffnen und Leckerli einkaufen kann. Das ist nett, aber nicht mit einer Liebe innerhalb der gleichen Art zu vergleichen. Auf der Arbeit: Die Chefs sind älter, verheiratet und haben Kinder. Kollege #1 ist verheiratet und hat ein Kind. Kollege #2 ist quasisogutwieverheiratet, Kollege #3 hat auch eine Freundin. Der Rest ist weiblich und auch wenn es mal eine Zeitlang schick war, bi bin ich halt doch so gar nicht. Nachdem ich im Moment in fernen Landen weile (Großstadt. Für mich Landei erschreckend und eine echte Herausforderung), bliebe da noch der Weiterbildungskurs, in dem ich grade sitze. Die Frauen daraus lasse ich einfach mal weg, der Einfachheit halber. Der Dozent ist ein leptosomer Grieche, der überdurchschnittlich gut aussieht, sehr nett ist und raucht. Meh. Es fing ja gut an, aber ... no love there. Vor mir sitzen ein sich die Unterarme rasierender Bodybuilder, der zwar auch sehr nett zu sein scheint und darüber hinaus klug, aber eben ein sich die Unterarme rasierender Bodybuilder ist. Nope. Daneben sitzt ein netter Mann, der auch ein wenig moppelig ist. Exfrau und ein oder zwei Kinder. Igks. Darüber hinaus heißt er wie ein Ex von mir. Ähhnein. Dann kommt ein großer, schlanker Buchhaltertyp, der mich ganz vage an Jeremy Irons erinnert. Ring am Finger, verheiratet. Also nix. Neben mir ein sehr netter Danny DeVito-Klon, mit dem ich ganz gerne plaudere, der mich aber an einen guten Freund erinnert. Also nix. Dann ein netter, unauffälliger Kerl, der wie ich bestimmt auch einen Haufen Charakter hat. Ich kann das so drei Stühle von links schwer beurteilen und nur vermuten, denn bis zum Ende des Kurses werden wir bestimmt nicht mehr als fünf Worte wechseln. Tragisch. Hinter mir sitzen dann noch ein Typ, der sich ziemlich wichtig nimmt, ein radebrechender Osteuropäer, ein Rotschopf, der immer grummelig guckt, ein alter Lehrer mit Chucks und ein ebenfalls radebrechender Asiate, der recht abweisend wirkt. Das war's. Keine Liebe für Kerstin in Sicht. Ich befürchte, ich muss wohl erst einmal auf Polemik setzen. Mist.
Im Gegensatz zur Pocher-Verpflichtung hat dieser Verjüngungs-Coup der ARD geklappt: Starkoch Tim Mälzer übernimmt nach zweijähriger Pause den Samstagsslot vom kochenden Talkmeister Alfred Biolek. Vor dem Auftakt treffen beide noch einmal aufeinander. Kann das gut gehen?
Das Stylemagazin mit dem Topmodel Toni Garrn, der Modedesignerin Sonia Rykiel, die Weihnachtsoutfits der Stars und den neuen Chucks.
Barbie, Walt Disney, McDonald's: nur drei von Dutzenden globaler Mega-Marken, die aus den USA stammen. Doch was wissen Sie über die Aushängeschilder des Kapitalismus? Woher stammte beispielsweise der Erfinder der Levi's-Jeans? Testen Sie Ihr Wissen.
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