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25. Februar 2003, 13:06 Uhr

Ins Schwitzen kommen

Frauen schwitzen bis zu 50 Prozent weniger als Männer. Zuverlässigen Schutz gegen unangenehme Gerüche bietet ein Deodorant.

Die Schweißporen sind die Klimaanlage unseres Körpers. Schwitzen bewahrt vor Überhitzung und reinigt den Körper. Bis zu ein Liter täglicher Schweißverlust ist normal – bei Hitze, Sport und Streß noch mehr.

Bakterien sorgen für üble Gerüche

Nach einer Stunde beginnen allerdings Bakterien den Schweiß zu zersetzen, ein Vorgang mit übelriechender Nebenwirkung. Für Abhilfe sorgen Deos, die heutzutage übrigens keine Parfümstoffe mehr enthalten, weil Duftallergien bei Männern zunehmen. Ein Antitranspirant oder -perspirant (nicht reizfrei) blockt die Schweißproduktion zusätzlich. Naturdeosteine (Apotheken, Bioläden) – geruchlos, für sensible Haut und den ganzen Körper geeignet – wirken ähnlich.

Der kleine Unterschied

Der Unterschied von Deodorant und Antitranspirant oder Antiperspirant liegt in der Wirkungsweise. Deodorants übertünchen in erster Linie den Achselgeruch. Antitranspirante regulieren vordringlich die Schweißabsonderung.

Tipps

Puder saugt Schweiß besser auf als Lotion. Enthaarte Haut riecht weniger. Kleidung mit hohem Anteil von Kunststoffasern provoziert Schweißgeruch. Günstiger sind Mischungen mit wenigstens 80 Prozent Baumwolle, Wolle oder Leinen. Wenn Sie plötzlich oder generell zu extremem Schwitzen neigen, sollten Sie den Arzt aufsuchen.

 
 
 
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