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Fashionweek

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Fashionweek
Fashionweek
Warum Berlin Vivienne Westwood braucht

Kommt sie oder kommt sie nicht? Die Hauptstadt wartet auf Vivienne Westwood. Die englische Designerin soll der krönende Abschluss der Berliner Fashionweek sein. Ihr Erscheinen ist ein Gradmesser dafür, ob Berlin den Sprung unter die Modemetropolen schafft oder Provinz bleibt.

Berliner Fashionweek: Joop
Berliner Fashionweek: Joop
Mode im Nazibau

Das Modelabel Joop hat seine Herrenkollektion vorgestellt ? in einer außergewöhnlichen Location, dem Berliner Olympiastadion. Damit war Chefdesigner Dirk Schönberger bereits der zweite, der seine Kleider in einem Nazibau präsentierte.

Fashion Week Berlin, Tag 4
Fashion Week Berlin, Tag 4
Lust-Prinzip gegen Eurokrise

Sein Motto war "Lust": Michael Michalsky präsentierte am Freitagabend bei der Berliner Fashion Week seine neue Winterkollektion. Sie soll die Eurokrise mit bunten Farben und üppigen Dekolletees vergessen machen.

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Jungdesigner bei der Fashionweek

"30paarhaende" heisst das Modelabel der Modedesign-Studenten. Sie haben bei der Fashionweek Berlin ihren großen Auftritt und dürfen neben Joop und Michalsky ihre neue Kollektion vorstellen.

Video
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Halbzeit für Fashion-Fans

Mehr als 200 000 Besucher erwartet der Tourismusverband zur zehnten Fashion Week. Über 50 Laufstegschauen und Präsentationen sowie mehrere Fachmessen locken das Publikum in die Hauptstadt. Und alle suchen nach dem Trend für das Modejahr 2012.

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Cool zum Debüt

Während die etablierten Mode-Designer bei der Fashion Week ihre Kollektionen zeigen, nutzen viele Jung-Designer die Berliner Modewoche als Bühne für ihr Debüt. Der Freiburger Damian Hirschberg zeigt seine erste Kollektion und bleibt ganz cool dabei.

Berlin Fashionweek
Berlin Fashionweek
Nur zufällig was auf den Rippen

Dass auf der Berliner Fashionweek keine Magermodels zu sehen sind, könnte Gesundheitsministerin Ulla Schmidt als Erfolg für ihre Kampagne gegen Schlankheitswahn verbuchen. Nach stern.de-Informationen sind die Veranstalter jedoch nie um eine Teilnahme gebeten worden. Das führt die gesamte Selbstverpflichtung ad absurdum.

Fashionweek
Fashionweek
Westwood stürzt Berlin ins Chaos

"Chaos" hatte sie auf ihrem Stirnband stehen - als hätte sie's geahnt. Die Schau von Star-Designerin Vivienne Westwood stürzte die Berliner Modewoche gestern in selbiges. Endlich!

Fashionweek
Fashionweek
Michalsky demonstriert in Berlin

Seine Schau war eine Demonstration: Mit "Atomkraft? Nein Danke!"-Shirts und einer von der 68er-Bewegung inspirierten Kollektion hat Designer Michael Michalsky nicht nur modisch, sondern auch politisch Stellung bezogen. Statt den Linken dürfte das allerdings eher den Yuppies gefallen.

L.A. Fashionweek
L.A. Fashionweek
Die jungen Wilden sind los

Junge amerikanische Designer geben bei der Fashionweek in Kalifornien den Ton an. Die Plattform für den Styling-Nachwuchs kann zwar nicht mit berühmten Namen glänzen, aber mit aufregenden Kollektionen.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Sentimentales Solo

Oder: Kinderlos in den frühen Morgen, mit Currywurst und Pommes Worum es diesmal geht: Berlin, die Fashionweek, Luftfächer, künstliche Welten, Ferien, Berliner Blicke, den Jockey-Club, sehr gute Pommes, Miles Aldrige, Terry Richardson, Central Park South, Grateful Dead 1969, "The Kid". In Berlin war ich noch nie mit meinen Kindern, merkwürdig, vielleicht, weil ich selbst (noch immer/immer noch) kein enthusiastischer Fan der Hauptstadt bin. Vermutlich, weil ich mich noch niemals so richtig auf sie eingelassen habe. Jedenfalls ist der getrennte Papi mit dem Zug nach Berlin gefahren, er war dort eingeladen zur Eröffnungs-Show der Fashionweek, die "Grazia" organisiert hat. Er sitzt dann also zwischen all' den Style-Afficionados, auf dem Stuhl liegt ein schwarzer Fächer, es ist nämlich verdammt warm, wie das eigentlich immer bei solchen Shows ist, ob nun im Sommer oder Winter. Den Fächer nehme ich nach der sehr coolen Schau mit, meine Tochter wird sich sehr darüber freuen. Keine Ahnung, wie viele sie davon schon hat, es gibt halt so kleine Dinge, über die sich die kleinen und die gr0ßen Menschen stets von Herzen freuen. Und während die schönen Modelle über den gleißenden Catwalk auf unfassbar hohen Schuhen sehr professionell stöckeln (Carrie hätte ihre hellsten Freuden gehabt, "who the f...is Manolo Blanik?", hätte sie möglicherweise/ausnahmsweise mal vergnügt gekreischt), denke ich an meine Kinder. Sie sind zum ersten Mal ohne mich in den Ferien; besser gesagt: in der Vergangenheit waren sie natürlich schon öfters ohne den Papi im Urlaub, aber jetzt ist der getrennt und dann fühlt sich Alles/Alles/Alles anders an. Befindet man sich inmitten einer ziemlich künstlichen Welt wie einer Fashionweek, werden die Unterschiede zwischen Außen und Innen sowieso erfahr- und greif- und spürbarer. Sie finden, dass sei nun aber doch zu pathetisch? Nö, ist es gar nicht. Hinterher geht's dann noch zur Aftershow-Party, in den ehemaligen Osten, Plattenbau, Honecker-Tristesse, eine gesamtdeutsche Realität, oben der "Week End-Club", auf dessen Terrasse hat es einen grandiosen Blick über die Stadt, von der Leute ernsthaft behaupten, sie sei das New York Europas, ein Vergleich, denn ich immer realitätsuntüchtig finde. Egal, der Blick bleibt grandios und mit einem neuen Freund lümmelt sich der getrennte Papi in eine der Lounge-Ecken, wir sprechen über Familien-Leben, gelebtes und gehabtes, sicheres und sichergeglaubtes, verlorenes und verwunschenes, über Ibiza und den Jockey-Club am Playa Salinas, meine Kinder fanden den Strand dort so schön als wir dort vor einigen Jahren unsere Ferien verbrachten, die Sonne knallte, das Wasser war herrlich türkisblau, der Sand juckte schön zwischen den Zehen, Deep House und Elektro und Techno schallte über den Strand in den aberblauen Himmel, der mal eben auf Erden war. Die Mucke im Club ist nicht so ganz mein Fall, muss sie ja auch nicht sein, ich tanze trotzdem und stelle mir dabei vor, wie mein Sohn wohl so sein wird, wenn er mir seine erste Freundin vorstellt, falls er sie mir überhaupt vorstellen sollte/wollte. Denn eine Wahrheit ist doch: als uns unsere Eltern sagten, "die Zeit vergeht so schnell", haben wir das milde/wilde abgetan, als Gesagtes von den Eltern. Sie hatten natürlich in diesem Punkte total recht: die Zeit vergeht so schnell und plötzlich sind unsere Kinder groß und größer. Jedenfalls war das ein tiefes Gespräch hoch oben über den Dächern Berlins, hinterher verschlug es Einige von uns noch auf eine sehr frühmorgendliche Currywurst auf den Kudamm mit köstlichen Pommes/Schranke, der getrennte Papi kam sich vor wie zu frühsten Studienzeiten als geflirtet wurde, dass es krachte. Auch das werden meine Kinder mal, mehr oder weniger, machen, in gar keineswegs so ferner Zukunft, schluck. Nach der Currywurst also ins Hotel, aber ich war noch so voller Eindrücke, das der Schlaf nicht über mich fallen wollte. Ich schaue mir noch eine Einladung für eine Ausstellung von Miles Aldridge an, vielleicht sollte ich doch mal wieder nach Berlin kommen, dieser Photograph ist eigentlich besser als Terry Richardson, obwohl der für American Apparel ziemlich geniales Zeug veranstaltet. Der getrennte Papi macht sein Mobiltelephon an, auf dem Bildschirm erscheint die Skyline vom Central Park South in New York und da würde er sich gerne mal rüberbeamen und mit seinen Kinder im Boathouse eine fette Icecream essen. Aber weil's mit dem Beamen noch nicht so klappt, höre ich noch Grateful Dead ("Live Dead") aus dem Jahr '69 in San Francisco, auch dorthin wäre ein Beam nicht zu verachten. Und bevor nun das Solo ohne Kinder zu sentimental für den getrennten Papi wird, liest er im "New Yorker" noch eine traurig-schöne, schön-traurige Shortstory, "The Kid" von Salvatore Scibona, die teilweise auf dem Hamburger Flughafen spielt. Dort landet der getrennte Papi bald auch wieder, aber bevor er das tut, ist er doch über dem "New Yorker" in den frühen Morgenstunden glatt eingeschlafen. Wie er ohne seine Kinder wieder aufgewacht ist? Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

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