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Die Berliner stimmen über den Erhalt des Flughafens Tempelhof ab. Eine Interessengemeinschaft und die Oppositions-CDU haben es geschafft, den Entscheid zu einer Abstimmung über den rot-roten Senat zu machen. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit will auch ein positives Votum nicht umsetzen.
Neue Etappe im Kampf um die Erhaltung des Berliner Flughafens Tempelhof: 200.000 Menschen haben ein Volksbegehren unterschrieben - damit kommt es bald zu einem Volksentscheid. Die Interessengemeinschaft City-Airport Tempelhof spricht von einem "großartigen" Erfolg.
Schwere Krawalle in Berlin-Tempelhof: Linke Aktivisten haben bis in die Nacht hinein versucht, den stillgelegten Flughafen zu besetzen. Einem Großaufgebot der Polizei gelang es, die Randalierer abzuwehren. Dabei musste ein Zivilfahnder sogar seine Waffe ziehen.
Seit der Berliner CDU-Politiker Friedbert Pflüger zum Sturm auf Anne Will geblasen hat, geht alles durcheinander. Die ARD verteidigt entschlossen ihre Talkshow, die SPD solidarisiert sich. Dabei ist die Sendung oft langweilig und muss dringend überarbeitet werden. Eine Klarstellung in neun Kapiteln.
Der Volksentscheid zum Berliner Flughafen Tempelhof ist gescheitert: Nur knapp 22 Prozent der Berliner wollen, dass er weiter betrieben wird - die notwendigen 25 Prozent wurden nicht erreicht. Auch bei einem Erfolg wäre das Referendum für den rot-roten Berliner Senat jedoch nicht bindend gewesen.
Berlin stimmt über das Schicksal des Flughafens Tempelhof ab. Doch die Bürger müssen sich fragen, ob sich der Gang zu der Wahlurne überhaupt lohnt: Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit hat bereits angekündet, den Volksentscheid schlichtweg zu ignorieren. Doch mit dieser Ankündigung gerät die rot-rote Regierung auch in den eigenen Reihen in die Kritik.
Die SPD beschäftigt die Frage, wer den Brandbrief des Hamburger Spitzenkandidaten Michael Naumann an Parteichef Kurt Beck an die Medien weitergereicht hat. Ähnlich gespalten wie die SPD im Umgang mit der Linken scheint die neue grüne Doppelspitze zu sein.
Der Verein "Mehr Demokratie" setzt sich seit 1988 für Volksentscheide in Gemeinden, Ländern, dem Bund und der EU ein. Der Bundesvorstands-Sprecher Gerald Häfner räumt im stern.de-Interview mit den gängigen Vorurteilen gegen die direkte Demokratie auf.
Statt großer weiter Welt will sich die Berlin Fashion Week dieses Jahr aufs heimische Handwerk konzentrieren. Bei der Eröffnungsshow von Hugo Boss zeigte sich der unvermeidliche Boris Becker, dafür blieben Stars wie Naomi Campbell zu Hause, und es gab mehr Schneiderkunst als Glamour.
Die Klagen der Fluggesellschaften haben nichts genützt. Zum 31. Oktober 2008 soll der Berliner Flughafen Tempelhof endgültig geschlossen werden. Das teilte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg mit. Nicht nur die ansässigen Airlines kritisieren die Entscheidung.
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