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Er hat einen Fußball-Fan erschossen und damit Riesenkrawalle in Italien ausgelöst. Nun hat sich der mutmaßliche Todesschütze zu der tragischen Tat geäußert. Er habe auf "niemanden gezielt", betonte der Polizeibeamte. "Ich bin ruiniert, ich habe zwei Familien zerstört, die des Jungen und meine eigene".
Nach den schweren Zusammenstößen zwischen Hooligans und Polizei in Italien werden die Gewalttäter nach Terrorgesetzen angeklagt. Die Staatsanwälte gehen von "organisierten Krawallen" aus. Der Ruf nach einer Aussetzung der Fußballspiele wird derweil immer lauter.
Seitdem Staatspräsident Ciampi ein neues Gesetz gegen das Staatsdefizit unterzeichnet hat, tobt eine Debatte um die Priviatisierung der Nationalschätze.
Italiens Nationaltorwart Gianluigi Buffon hat mehr als zwei Millionen Euro verwettet. Illegal war dies jedoch nicht, weil er nicht auf eigene Spiele setzte. Doch es brodelt weiter im italienischen Manipulations-Skandal.
Inter Mailand bejubelt noch seinen "Meistertitel der Ehrlichen", da redet der verurteilte Fußball-Pate Luciano Moggi von seinem Comeback. Nach dem gnädigen Berufungsurteil kommt die alte Mauschel-Garde wieder aus der Deckung.
Die italienische Regierung hat zusammen mit Modeverbänden eine Grundsatzerklärung gegen ultradünne Laufstegschönheiten verabschiedet. Models sollen künftig nachweisen, dass sie bei guter Gesundheit sind - sonst werden sie von den Modeschauen ausgeschlossen.
Nach dem zweiten Toten innerhalb einer Woche ruht der Fußball in Italien. Alle Ligaspiele wurden für unbestimmte Zeit ausgesetzt. Ministerpräsident Romano Prodi fordert ein "starkes Signal".
Der Präsident der Fußball-Liga, Antonio Matarrese, drängt auf ein Ende des kostenträchtigen Spielverbots. Die Suche nach den Tätern blieb bislang ohgne Ergebnis.
Nach der Beisetzung des bei einem Fußballspiel getöteten Polizisten Filippo Raciti kündigte die italienische Regierung an, die Sicherheitsvorkehrungen in Stadien zu verschärfen. Unklar ist, ob die Liga ihren Spielbetrieb am Wochenende wieder aufnehmen wird.
Unter dem Eindruck der tödlichen Krawalle von Catania hat die Regierung Spiele vor Publikum in nicht gesetzeskonformen Stadien verboten. Sicherheitskräfte haben unterdessen einen Hooligan festgesetzt. Er soll den Polizisten mit einem Waschbecken getötet haben.
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