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Kein Krimi diesmal, sondern ein Monolog mit dem Titel "Miles oder Die Pendeluhr aus Montreux": Henning Mankells Hommage an den Jazzmusiker Miles Davis hatte jetzt in Bielefeld Deutschland-Premiere.
Beim Karneval in Rio de Janeiro haben die Sambaschulen ihren Umzug fortgesetzt.
Porsche präsentiert seinen neuen 911er Turbo S. Der Neue hat deutlich mehr Muskelmasse, ist noch breiter und sportlicher denn je.
Beim Karneval in Rio de Janeiro haben die Sambaschulen am Montagabend (Ortszeit) ihren Umzug fortgesetzt.
Der französische Modeschöpfer Jean-Paul Gaultier hat mit einer Modenschau seine Bewunderung für die verstorbene Sängerin Amy Winehouse zum Ausdruck gebracht.
Hutmacher Philip Treacy ist einer der vielen Stars der Modewelt, die Alexander McQueen auf der Ausstellungseröffnung des Metropolitan Museum in New York ihren Tribut zollten. Das Werk des Designers McQueen wird in der eigens dafür veranstalteten Ausstellung geehrt.
Eine Anmerkung gleich vorweg: Ich habe lange überlegt, ob es in Ordnung ist, die Bilder anderer hier mit einzubinden. Allerdings ist es ein Thema, was immer mal wieder diskutiert wird und durchaus zu Unmut bei entsprechenden „Erzeugern“ der Vorlagen führt. Daher weise ich ausdrücklich daraufhin, dass bis auf die beiden Bilder mit besagter Tänzerin, alle anderen von (ungenannten) Dritten stammen. Bei Bedarf kann die Quelle genannt werden. Jedem sei also dabei freigestellt, das eine oder andere gut, besser oder nicht interessant zu finden. Sollte sich jemand negativ berührt fühlen, bitte ich um Mitteilung und ich lösche entsprechende Bilddatei.) Also.....Abklatsch oder Hommage? Plagiat oder kreative Weiterentwicklung? Diese Fragen kann man sich beim „Zusammenspinnen“ von Ideen bisweilen nicht ersparen. Also ich tu das zumindest. Andere sehen das mitunter ganz anders. Wie man auch an einer nicht geringen Anzahl von „Plagiaten“ der eignen Bilder schon mal feststellen kann. Bevor jetzt wieder die Heulsusen und Luftmarschälle aufjaulen, sei gesagt, dass mit Sicherheit heutzutage in der gigantischen Bilderflut, die durch allerlei Hobbyisten, Knipsschergen, Kamerabesitzer und berufsbedingte Bildermacher erzeugt werden, niemand das Rad neu erfindet. Irgendwie findet man irgendwo irgendwas, was es irgendwie schon mal irgendwo irgendwann gemacht wurde. Keine Frage. Die Frage ist nur, wie man selber an die Sache mit dem „Inspiration holen“ und mit dem „mit den Augen klauen“ herangeht. Der eine schaut hier, schaut da, analysiert, vergleicht und synthetisiert am Ende im Hirnmixer eine eigne Rezeptur mit der Prise Improvisation des Moments und dem Faktor Mensch in Sachen Modell. Der andere macht´s stumpf nach. Und kann´s aber nicht. Zitate von bekannten Werken sind da nicht unselten und gar nicht unerwünscht, denn es soll ja Leute geben, die finden mal ausnahmslos und frei von zynischem Schrumpfego getriebene Mäkelei etwas gut, was jemand anderes macht. Oder haben gar ein Vorbild. Einfach anschauen, sehen, verstehen und schön finden ist mittlerweile eine Reaktion, die sich eher nur noch in homöopathischer D10-Verdünnung in der Flut an „selbsternannten“ Vollblutkritikern finden lässt. Warum gibt es gerade auf einmal im Bereich der Fotografie mehr „Kritiker“ als „Gut-Finder“? Kann mir das jemand mal beantworten? Naja, sei´s drum. Ist es also erlaubt, zu kopieren? Oder eben genau nicht? Der juristisch Vorgebildete wird eine passende Antwort haben, der Freigeist sieht es anders. Nachmachen ist dann solange kein Problem, solange man nicht behauptet, das „Ding“ selber aus der Wiege gehoben zu haben. Musterschutz gibt es im eigentliche Sinne nicht wirklich, aber man darf sich nicht wundern, wenn der „Ersterzeuger“ komisch angefasst wirkt, wenn er über den Abklatsch stolpert. Eitel sind wir ja alle. Und deswegen fühlt man sich etwas gebauchpinselt, wenn jemand einfach mal sagt, dass ihm das gefällt, was man macht. Und wenn sich der- oder diejenige inspirieren lässt, um so mehr. Nur wie sich das für eine gute angemessene Arbeit gehört, sagt der gute „Ton“ und „Knips-Knigge“ auch etwas darüber, dass man durchaus mal „Danke“ im übertragenen Sinne sagt, indem man erwähnt, was man bildnerisch zitiert hat. Wenn es nicht sowieso erkennbar ist. Unschön ist dabei dann lediglich, sich für eine „Weltverknipsung“ feiern zu lassen, bei der der Eigenanteil vermeintlich nicht mal 5%-Hürde überspringt. Weder von Knipser-Seite, noch von Modell-Seite. Dabei fragt man sich, wie in dem konkreten Fall wieder mal, ob es Selbstüberschätzung der eignen Qualitäten vor der Kamera ist, zu denken, man könne die Dinge, die eine Berufstänzerin kann? Oder paart sich Begeisterung mit fehlendem fotografischem Sachverstand zu unkreativer B-Waren-Sülze? Ich weiß, dass das mal wieder ketzerisch anmuten mag, aber ich persönlich versuche, für den Fall, dass ich dicht an ein bestehendes Werk herankommen sollte – bewusst oder manchmal tatsächlich unbewusst – dem Schaffendem durch extreme Sorgfalt Rechnung zu tragen und nicht so ein „Ding“ runter zu rotzen, damit es so so aussieht „als ob“. Warum also ein Hobbymodell so aussehen lassen wie eine Tänzerin, wenn sie bisweilen wirklich physisch zu bestimmten Dingen nicht in der Lage ist? Ist ja auch kein Drama. Nicht jedes Modell muss erste Tänzerin sein. Amtsanmassung wäre übertrieben, aber ich zieh mir ja auch nichts das Trikot von Arne Friedrich an und tu so, als wenn ich der Top-Verteidiger in der National-Mannschaft bin, nur weil ich als Teenie mal ein bisschen rumgebolzt habe. Ich behaupte auf der andere Seite aber auch nicht, dass ich in der Championsleague „mit fotografiere“. Da sei ein langer Weg und eine kommerziellere Ausrichtung meiner „Machenschaft“ davor. Aber ich versuche wenigstens, die Augen offen zu halten. Maßstäbe zu erfüllen. Und nicht unbedingt technische. Selbst jemand wie Karl Lagerfeld hat mal eine Serie „nachfotografiert“, indem er Gemälde von Edward Hopper als eindeutige und unmittelbare Vorlage genommen hat. Und was soll ich sagen. Die Sachen sind gut. Mehr als das. Aber trotz seiner nicht ganz unwesentlichen „Position“ in dem Genre ist sich der Mann seiner – sagen wir mal – Verantwortung – bewusst, die Quelle seiner Inspiration im Sinne einer Hommage an Hopper zu veräußern. Master Roth hat sich diese Gemälde auch zum Anlass genommen, akribisch die Essenz des Hopper-Styles in Fotos umzusetzen. Und auch er hat dabei seine Quelle nicht ungenannt gelassen. ( Anmerk. d. V.: Dem wirklich Interessierten sei empfohlen, einfach mal die allseits bekannte Suchmaschine in Sachen „Hopper“ zu aktivieren. Bisweilen können gemalte Werke ja durchaus ein Quell an Ideen aufsprudeln lassen. Oder umgekehrt. Man muss sie nur mal aufmerksam betrachten. Klingt komisch. Ist aber so. ) Also Leute, gehet hin und schauet. Aber vergesst nicht bei wem! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
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