Startseite

Keine nackten Tatsachen, bitte!

In einem Hauch von Chiffon erschien Jennifer Lopez im Jahr 2000 zur Grammy-Verleihung. So nackt wird sie dieses Mal nicht auftreten können. Die Organisatoren haben eine Kleiderordnung erlassen.

Das Kleid ist fast so legendär wie ihr Hinterteil. Im Februar 2000 erschien Jennifer Lopez in einer bodenlangen Robe von Versace zur Grammy-Verleihung. Es war ein hauchdünnes Chiffonmodell mit Palmenmuster. Der Ausschnitt reichte bis zu Lopez' Hüften. Zusammengehalten wurde die Kreation nur von einer funkelnden, grünen Brosche. Alles andere war ziemlich durchsichtig. Selbst Lopez' türkisfarbener Slip ließ sich nicht verbergen.

Auftritte wie diese sind bei der diesjährigen Grammy-Verleihung unerwünscht. Die wichtigsten Musikpreise der Welt werden am 10. Februar in Los Angeles vergeben. Um sicherzustellen, dass musikalische Leistungen und nicht nackte Tatsachen im Vodergrund stehen, haben die Organisatoren vorgesorgt. Der US-Sender CBS, der die Grammy-Verleihung live überträgt, hat eine Kleiderordnung aufgestellt.

In einer E-Mail, die an alle geladenen Gäste versandt und auf der Internetseite "tmz.com" in Auszügen veröffentlicht wurde, heißt es: "Bitte stellen Sie sicher, dass Gesäß und weibliche Brüste ausreichend bedeckt sind. Kostüme mit Strintanga sind problematisch. Gleiches gilt für durchsichtige Kleider, die den Blick auf weibliche Brustwarzen zulassen." Dass Genitalien nicht zur Schau gestellt werden sollen, versteht sich eigentlich von selbst, ist aber in dem Schreiben ausdrücklich erwähnt.

  Zu nackt, zu durchsichtig, zu prollig: In diesen Outfits dürften Sheryl Crow, Rihanna und Nadeea nicht bei der diesjährigen Grammy-Verleihung erscheinen.

Zu nackt, zu durchsichtig, zu prollig: In diesen Outfits dürften Sheryl Crow, Rihanna und Nadeea nicht bei der diesjährigen Grammy-Verleihung erscheinen.

Man kann den Kopf schütteln über solch detaillierte Vorgaben. Tatsache ist: Das hat es alles schon gegeben. Es sind vor allem die weniger bekannten Künstler, die mit nackter Haut um Aufmerksamkeit buhlen. Die Brüste der Sängerin Nadeea sprengten 2010 beinah ihr Kleid. Rapperin Donni Rai hielt 2006 provozierend ihr Hinterteil in die Kameras. Die Musikerin Adrienne Lau hüpfte wiederholt leicht bekleidet über den roten Teppich. Aber auch etablierte Stars wie Rihanna, Sheryl Crow, Katy Perry oder eben Jennifer Lopez zeigen oft mehr als nötig.

Nicht nur nackte Haut ist offiziell unerwünscht. Auch Kleidung mit aufgedruckter Werbung, provokanten Sprüchen und Ausdrücken in fremder Sprache will CBS nicht sehen. Das gilt auch für Personen im Publikum, die von der Kamera eingefangen und somit im Fernsehen zu sehen sein werden. Nicht nur die Stars, auch die Besucher der 55. Grammy Verleihung müssen sich also genau überlegen, was sie anziehen werden.

jum

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools