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Jeder zehnte Deutsche ist tätowiert

Fast jeder zehnte Deutsche hat ein Tattoo, mehr als jeder zwanzigste ein Piercing. Das ergab eine Umfrage des Offenbacher Meinungsforschungsinstituts Marplan.

Fast jeder zehnte Deutsche hat ein Tattoo, mehr als jeder zwanzigste ein Piercing. Eine Umfrage des Offenbacher Meinungsforschungsinstituts Marplan ergab, dass 9,5 Prozent tätowiert und 5,5 Prozent gepierct sind. Bei Männern sind Tattoos beliebter als Piercings: 10,5 Prozent haben eine Körperbemalung, aber nur 2,6 Prozent Ringe und Knöpfe im Körper. Bei Frauen sind beide Formen des Körperschmucks gleichermaßen begehrt. Marplan hatte im Sommer 2507 Personen befragt. Die meisten Tätowierten gehören demnach zu den Besserverdienern, die meisten Gepiercten haben Abitur.

Piercing-Träger sind jung

Laut Umfrage haben 14,1 Prozent der tätowierten Deutschen ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von 2500 bis 3500 Euro. Beliebt sind Tattoos auch bei Menschen mit geringem Einkommen, nicht aber bei den mittleren Einkommensschichten und den Reichen. Die meisten Gepiercten nannten ein Einkommen unter 1000 Euro - viele dürften Schüler und Studenten sein, denn die meisten Piercing-Träger sind zwischen 19 und 24 Jahre alt. 6,6 Prozent der Gepiercten haben Abitur, 6,1 Prozent Mittlere Reife. 10,7 Prozent der Tätowierten haben einen mittleren Abschluss, 8,0 Prozent Hochschulreife.

Die beliebtesten Körperstellen für die Verschönerungen sind die Arme, die Ohren und der Rücken. Marplan hat dabei nicht mehr nach Tattoos und Piercings getrennt. Dass man so viele gepiercte Nabel sieht, liegt vermutlich daran, dass dieser Schmuck am beliebtesten bei jungen Mädchen ist, die gern bauchfreie Oberteile und tief sitzende Hosen tragen.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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