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Alex Ferguson hat seine 1000. Partie als ManU-Coach gewonnen, der Siegtorschütze war wie so oft Ruud van Nistelrooy. Juventus Turin glänzt als Musterbeispiel in Sachen Effizienz und siegte zum fünften Mal mit 1:0.
In der Kabine tanzten sie um Mitternacht auf dem Tisch, im Luxushotel gegenüber dem Münchner Hofbräuhaus feierten Didier Drogba & Co den Champions-League-Triumph des FC Chelsea bis in die Morgenstunden.
GROSSBRITANNIEN - «Sunday Times»: «Die Könige von Europa. Glorreicher Abend für die Blues in München ... und sie haben die Deutschen im Elfmeterschießen besiegt!»
Studien mit Elektro- und Hybridantrieb beschwören die ferne Zukunft und sehen dabei aus, als wollten sie das All erobern. Am überzeugendsten bekommt der "alte" Smart den Spagat zwischen Vision und Alltag hin.
Da schlage ich doch heute mal denen ein Schnippchen, die beim Buchstaben „E“ irgendetwas „egomanes“ erwarteten. Ha! :-) Natürlich könnte ich mich an dem unerschöpflichen und äußerst erbaulichen Thema der „Ego-Shoots“ ergötzen, aber das mache ich lieber dann, wenn es keiner so recht erwartet. Ich will mich stattdessen ein wenig dem Schöngeistigen widmen. Immerhin besteht ja die Hälfte dieses Blogs aus einer Ankündigung dessen, was den Namen eigentlich Programm werden lassen sollte. Mich hat mal jemand gefragt, wie ich auf meine teilweise nicht nachzuvollziehenden Bildtitel komme. Nun ja, wie grad gesagt. Nicht nachvollziehbar eben, denn ein Hirn macht manchmal wilde Synapsen-Saltos. Das Handbuch „Die kleine Titelkunde“ sagt in Kapitel 12 „Titelfindung – alltagsorientiert“ : „(...) wenn Dir nichts anderes einfällt, schlag die Zeitung auf und nimm die ersten drei Worte der fünften fettgedruckten Überschrift auf Seite 3. Hast du keine Zeitung zur Hand, vergiss was gerade vorgeschlagen wurde und denk gefälligst selber mal nach. Immerhin willst du dich als „kreativ“ bezeichnen lassen...“ Man kann aber auch einfach den erstbesten Begriff, den man irgendwo aufschnappt verwenden. Stößt im Übrigen immer wieder lustige Diskussionen und vor allem Interpretationen beim „Publikum“ an. Ähnlich geht es mir bei der Themenfindung für mein Foto-Alphabet. Dass ich das Thema E wie Eleganz wählte, hat in erster Linie nämlich entgegen der vielleicht vorherrschenden Annahme, dass ich eh die ganze Zeit „so´n Zeuch“ mache, nichts zu tun. Anlass ist eigentlich das komplette Gegenteil. Nun muss ich natürlich wieder aufpassen, dass ich nicht wieder zu lesen bekomme „Schöne Bilder, aber Text ist mal vollkommen daneben...“, aber ich versuche es mal zu erklären. Am Wochenende war ich als „Knipser“ auf einer Veranstaltung, um Fotos zu machen. Soweit noch alles normal und auch nicht besonders ungewöhnlich. Wobei ich gleich sagen muss, dass der „Rest“ auch völlig normal war, aber eins nach dem anderen. Besagte Veranstaltung war ein Sommerfest einer kirchlichen Einrichtung, in der Menschen leben, wohnen und arbeiten und - wie an dem Abend - auch amtlich abfeiern. Menschen, die – sagen wir mal – eben ein wenig „anders“ sind. Also manche so richtig, weil sie aufgrund ihrer Behinderung intensive Betreuung brauchen. Und andere eben nur ein bisschen anders. Das wirklich coole bei der Veranstaltung war das völlige Auflösen der Grenzen zwischen den „Einheimischen“ und allen Besuchern. Jung, alt, Kind, Erwachsene, Punks, Schlipsträger, Behinderte und Unbehinderte. Party war angesagt. Und jeder rockte zur Musik der Band „The Mix“, die sich aus Einrichtungsmitarbeitern und -bewohnern zusammengemischt ist. Wie ich deswegen darauf komme, mich mit dem Thema Eleganz zu beschäftigen??? Ganz einfach. Es täte nämlich dem einen oder anderen, der gewisse Dinge als selbstverständlich betrachtet, ganz gut, sich bei einer solchen Veranstaltung vor Augen zu führen, wie Integration live funktioniert. So oberflächliche Unwichtigkeiten wie „Eleganz“, „Etikette“, „Snobismus“ sind dann dort mal völlig wumpe. Sicher hat jeder dort seine individuellen Bedürf- und Kümmernisse. Aber die ganze Sache ist nicht unter dem Motto zu sehen „Oh, guck mal, wie schlecht es „denen“ geht“, sondern eher „Schau mal, wie viel Spass wir haben!“ Vielleicht ist es auch nur irgendwie an den Haaren herbeigezogen, aber irgendwie fand ich die Sache mal E wie erwähnenswert. Und nun zurück zum eigentlichen „E“. Da ja Zitieren und es nicht zugeben salonfähig ist, habe ich nun ja eher fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich es erwähne, dass ich solches benutze. „... Eleganz (...) bezeichnet den Ausdruck von besonderem Stil und Geschmack in Design, Architektur, Mode, Kunst, aber auch Musik, Sprache. Sie stellt ein ästhetisches Konzept und Ideal dar, das an Schönheit und Grazie (z. B. beim Tanz) orientiert ist. E. ist gekennzeichnet von herausragender Gestaltung, manchmal Schlichtheit, zurückgenommenem künstlerischem Ausdruck (Minimalismus, Weniger ist mehr, z. B. wenige, ausgesuchte Farben, wenige klare visuelle Elemente, der Wahrnehmung angenehme Proportionen). Aber auch prunkvolle Gestaltung wie im Barock kann bei meisterhafter Ausführung z. B. elegante Schwünge und Formen aufweisen. Der Begriff von E. ändert sich zwar im Wandel der Zeit (siehe auch Kunstbegriff), es gibt aber auch Formen zeitloser Eleganz. Auch natürliche Erscheinungen werden unter diesem Gesichtspunkt wahrgenommen (die eleganten Bewegungen einer Raubkatze). E. entzieht sich als ästhetisches Phänomen dem logischen Denken. E. ist nicht unbedingt verbunden mit Bildung oder Wohlstand, sie hat vielmehr mit Wahrnehmung und Kreativität zu tun (...)“, sagt Wikipedia dazu. Soweit also die Theorie. Besonders schön finde ich im Übrigen die Passage, wobei sich die Eleganz dem logischen Denken entzöge. Applaus, sag ich mal. Und Sorry für die, die meinen, man könnte es „berechnen“. Darüber hinaus frage ich mich dann, warum so viele Moppel-Elfen (sich selber als Modell bezeichnend) denken, dass sie die Definition von „elegant“ auch nur ankratzen. Vor allem wenn es dann in den Bereich Tanz geht. Jetzt hab ich zwar gerade die moralische Keule geschwungen und an die Toleranz appelliert, aber es gibt eben einfach Ausnahmen. Das oben erwähnte hat was mit Lebensfreunde und Spass zu tun. Jetzt geht’s neben dem E wie Eleganz auch um E wie Ernsthaftigkeit. Ich kann ja auch nicht über die Leistungen eines hochspezialisierten Vielfliegers namens Albatros referieren und als Beispiel einen Kiwi nennen. Für die Opfer einer schlecht beschulten Kindheit. Mit Kiwi ist in dem Fall keine Süd-Frucht gemeint, sondern dieser kleine schrullige Vogel, der nicht fliegen kann, aber wie eine bebeinte XXL-Version besagter Südfrucht aussieht. Ähnlich kommt es mir vor, wenn die unsportliche und arbeitsscheue Frühzwanzigerin von ihrem Disco-Podest-Arschgewackel ableitet, ihr HARTZ-IV durch völlig absurde Honorarforderungen für „Tanz-Shootings“ aufbessern zu können. Das Reinzwängen in ballettöse Outfits und Spitzenschuhe macht noch keine Tänzerin. Ein Zwerg auf einem Hocker ist ja auch immer noch ein Zwerg, gelle? Alles was mir dann noch einfällt. „Esst mehr Kiwis! Die regen den Hirnstoffwechseln an!“ Und deswegen : Wenn Tanz, dann doch bitte mit Tänzern! In diesem Sinne und vor allem mit Dank an meine bisherigen „Tänzer“ Grüßt der Papendieck
Deutsche Designer waren bei der New Yorker Modewoche bisher rar gesät. In diesem Jahr wagte Gabriele Strehle mit ihrem Label "Strenesse" den großen Schritt. Im Interview verrät sie warum.
Geht es nach dem Willen der Designer, wird der Winter in der nächsten Saison trist und grau. Zumindest bei der Farbwahl der Kleidung. Denn Grau scheint die neue Trendfarbe zu werden. Um Tristesse vorzubeugen, darf mit Accessoires gespielt werden.
Diesmal steht uns eine deutsche Modeikone Rede und Antwort. Gabriele Strehle Über 35 Jahre bereits die Konstante des Labels STRENESSE. Seit 1975 ist sie offiziell die kreative Leiterin, Chef-Designerin von STRENESSE. 1998 erscheint dann auch konsequenterweise der Zusatz "GABRIELE STREHLE" im Markennamen. Die Herrenlinie "STRENESSE MEN" wird 2002 gelauncht und vier Jahre später hüllt sie nicht nur die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ganz offiziell in stilvolle Outfits, sondern auch immer mehr andere modebewusste, schlanke Männer. Von den Anfängen der Mantel- und Anzugfabrik in den späten 40ern bzw. frühen 50ern, ist zwar noch das handwerkliche Know-How übrig, der Rest aber hat sich dank Gabriele Strehle, natürlich mit Hilfe ihres Mannes Gerd Strehle, in ein bekanntes, deutsches und zudem international erfolgreiches Unternehmen weiterentwickelt. Freut Euch auf Alice Fragen und die spannenden Antworten einer Vorreiterin des femininen Minimalismus. 13 Fragen an - ...Gabriele Strehle... 1.   Was liegt aktuell auf Ihrem Nachttisch? G.S. „Meinen die wirklich mich?“, die Biografie über Jonas Kaufmann von Thomas Voigt. Ich bin sehr glücklich, Jonas einzukleiden und dadurch näher kennenzulernen, weil er nicht nur ein großer Sänger ist, sondern auch ein wunderbarer Mensch, der sich seine Bescheidenheit, seine Zweifel und seinen kritischen Blick auf den Starrummel bewahrt hat. All das kommt in diesem Buch rüber. 2.   Wovon lassen Sie sich inspirieren? G.S. Vom Leben. Von der Bewegung einer Frau, die Ihr Kind in den Wagen legt, bis zu einem Gemälde von Anselm Kiefer , von dem Lächeln einer Verkäuferin bis zu einer Architektur von Peter Zumthor , von einer Magnolienblüte bis zu einer Kiste mit Weintrauben. 3.   Ihr Label STRENESSE GABRIELE STREHLE in drei Worten. G.S. Klarheit, Sinnlichkeit, Weltoffenheit. 4.   Was für ein Bild erscheint vor Ihrem inneren Auge, wenn Sie an Ihre Wunschkundin denken? G.S. Eine Frau, die sich selbst mag und genau das ausstrahlt. 5.   Was ist das Schlimmste an Ihren Träumen? G.S. Wenn sie mich verfolgen. Aber ich bin im Abschütteln ganz gut. 6.   Wie sähe Ihr Leben aus, wenn Sie nicht Modedesignerin wären? G.S. Früher dachte ich: leer. Heute glaube ich: leicht. 7.   Barfuß oder Lackschuh? G.S. Freiheit wäre, barfuß in die Oper zu gehen und im Lackschuh an den Strand. Vielleicht schaffe ich das mal. 8.   Sie entwerfen auch die Strenesse Männerlinie. Wie unterscheidet sich die Kollektionsarbeit an Strenesse MEN von Strenesse GABRIELE STREHLE? G.S. Vermutlich so wie die Arbeit einer Romanautorin, deren Held weiblich ist von der Arbeit einer Romanautorin, deren Held männlich ist. Ich bin weiter weg, was für größere Spannung sorgt. 9.   Die Arbeit welcher anderen Modeschöpfer verfolgen Sie? G.S. Die der anders gearteten. Die nicht wie ich vom Handwerk zum Design kamen, sondern von der Bildenden Kunst. 10. Womit muss eine modisch interessierte Person diesen Herbst ihren Kleiderschrank bestücken? G.S. Mit ein paar grauen Teilen. Grau hat viele Farben und viele Dimensionen. Und mit ein paar Teilen aus Babycashmere, denn in das verliebt sich jede Haut und jede Hand. 11. Was ist ein absolutes Mode-No-Go? G.S. Was modisch nicht geht? Lässigkeit mit Formlosigkeit zu verwechseln. Gute Formen sind wieder gefragt, auch in der Mode. 12. Welches ist Ihr Lieblingsautor und warum? G.S. Mozart . Weil jedes seiner Werke von Menschen erzählt, menschlichen Schwächen, Stärken und Sehnsüchten. 13. Gabriele Strehle ist … … eine Frau, die ihre Gegenwart liebt und das in ihrer Mode zum Ausdruck bringen will. Vielen Dank Frau Strehle für diese interessanten und persönlichen Antworten. Bei dem Barfuß-Besuch einer Oper wäre ich liebend gerne dabei. Falls Fragen zu ihren Antworten auftauchen, würde ich diese per Mail an Sie weiterleiten und noch einmal auf etwas Zeit von Ihnen hoffen, diese zu beantworten. Eine hätte ich schon persönlich und zwar nach der genauen Definition von Babycashmere. Bis dato habe ich immer widersprüchliche Aussagen zu dem Thema bekommen. Also herzlichen Dank nochmal und Sie schaffen es immer wieder sich aktuell in ihren Entwürfen zu repräsentieren. Dementsprechend wohl gefühlt haben, müssen Sie sich beim Kreiieren für STRENESSE GABRIELE STREHLE - F/S 2011. Die ganze Kollektion wirkt sehr leicht, trägt ein Gefühl von Ferien und Freiheit in sich. Inklusive melancholisch schöner Sommerabende mit Weißwein, Meer, alten Freunden und Büchern... Soviel zu meiner Interpretation ihrer Kollektions-Intention und somit keine schlechten Aussichten für das kommende Mode-Jahr ;-) Zudem wurde uns wieder ein exklusiver Ausblick auf die Sommer-Key-Looks ermöglicht. Diesmal sowohl für STRENESSE GABRIELE STREHLE... .... wie auch für STRENESSE MEN. Für aktuell einsetzbare Kleidung und Ideen, wie "Frau" diesen Herbst aussehen könnte, zeige ich Euch noch Tipps in Bildform von der aktuellen STRENESSE GABRIELE STREHLE - Kollektion. Präsentiert vom perfekten Strenesse-Typ Luca Gadjus . ...und ewig lockt Petrol...meine persönlicher Farb-Favorit.... ....Leder zieht sich, so auch bei Strenesse, durch sämtliche Herbst-Kollektionen modischer Linien... ...erinnert Euch das obere, rechte Bild an irgendetwas ? ... Samt, wie hier als Kleid, ist eines Themen für die sehr modebewusste Kundin. Vor allem als lässige Blazer in dunkelblau, schwarz, flaschengrün und taupe, wie auch als Jodhpur-Hosen... ...der Audrey-Mantel (linkes Bild) ist bei mir schon den ganzen Herbst im Einsatz... ...der Mantel aus gewachsenem Lammfell ist ein echtes "Lifetime"-Stück... ...unsichtbarer Vorteil des sandigen Longpullis? Kuschelige Einschubtaschen für wohlig warme Hände... ...neben Pelz in vielen Jacken-, Mäntel- und Westenvarianten finden man aktuell in der kalten Jahreszeit 2011 auch Fellaccessoires.Taschen, Stiefel und Gürtel aus Kuhfell in herrlichen Farben, wie Bordeaux, Waldgrün und Silbergrau... ...das genialste Rot in dieser Saison stammt übrigens auch von STRENESSE GABRIELE STREHLE..."Alt"-Herrenrot an junger Frau = Hot!!!!!! ...Farbmix à la Miu Miu...gekonnt und sophisticated interpretiert... ...für Anlässe bei denen die Göttin in uns gefragt ist... ...Frauen wird immer wieder eine Schwäche zugeordnet...wie wäre es mit Stiefeln, neuen Schnürern, Overknees... ...bereits als THE DRESS bekannt, diesmal inklusive Kopf und Luca als Abschlussbild der wunderbaren Herbstkollektion von Frau Strehle... Um es kurz zu machen: ICH LIEBE STRENESSE! Eure Alice
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