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Frau Kanzlerin zeigt Dekolletee

Oh lala Frau Merkel: Bei der Eröffnung der neuen Oper in Oslo zeigte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel freizügig wie nie. Mit einem tief ausgeschnittenen Kleid stahl sie den anwesenden Prinzessinnen die Schau.

Von Jens Maier

Sie hat uns schon mit manchem Mode-Fauxpas geschockt. Ob mit Schweißflecken unter den Achseln bei der Eröffnung der Wagner-Festspiele in Bayreuth oder schlecht sitzenden Frisuren, eines war immer gleich: Angela Merkel lächelte. Auch wenn es aufgrund des offensichtlichen modischen Fehlgriffes nicht wirklich Anlass zum Lächeln gab. In jedem noch so hässlichen Kleid schritt sie selbstbewusst über den Roten Teppich, ließ geduldig das Blitzlichtgewitter der Fotografen über sich ergehen.

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Auch am Samstagabend lächelte sie wieder. Diesmal bei der Eröffnung des neuen Opernhauses in Oslo. Bundeskanzlerin Angela Merkel war neben Königin Margarethe II. aus Dänemark eine der Ehrengäste. Und selbstverständlich war da auch wieder ein Roter Teppich, den sie entlang schritt, ein Blitzlichtgewitter, das sie über sich ergehen ließ. Mit einem Unterschied: Am Tag danach muss sie keine hämischen Kommentare zu ihrem misslungen Outfit hinnehmen, sondern kann mit Stolz feststellen, dass sie den anwesenden gekrönten Häuptern die Schau gestohlen hat.

Mut wird belohnt

Und das obwohl ihr Auftritt gewagt war. Normalerweise zeigt sich Angela Merkel in hochgeschlossenen Roben. Diesmal hatte sie ein Kleid mit tiefem Ausschnitt ausgesucht. So tief, dass es beim Aussteigen aus der Limousine fast zum "Nippelgate" gekommen wäre. Doch der Auftritt ging noch mal gut, Frau Merkels Mut wurde belohnt: Statt auf die anwesenden Prinzessinnen aus Norwegen und Schweden richteten die Fotografen ihre Objektive auf sie.

Das Kleid war perfekt gewählt. Das türkisfarbene Bolero-Jäckchen aus glitzerndem Stoff kaschierte ihre Oberarme und war farblich mit der Handtasche und den Schuhen abgestimmt. Die schlichte Perlenhalskette lenkte die Blicke direkt auf das tief sitzende Dekolletee des schwarzen Trägerkleides. So weiblich hatte man eine Spitzenpolitikerin schon lange nicht mehr gesehen.

Von "C&A" zu "Dior" gewechselt

"Ich gratuliere Norwegen zum neuen Opernhaus. Das ist ein architektonischer Glanzpunkt in der Geschichte der Architektur Europas", sagte Angela Merkel nach dem umjubelten Galaabend mit 1400 Zuschauern. Und ein Glanzpunkt war es auch im Hinblick auf Frau Merkels Garderobe. Passend dazu auch der Kommentar von Sopranistin Solveig Kringlebotten: "Wir wechseln von einem alten Volkswagen zu einem neuen Porsche", sagte diese über das neue Opernhaus. Und es scheint so, als sei Frau Merkel endlich von "C&A" zu "Dior" gewechselt.

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