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Otto Versand

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Versandhaus-Magnat
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Werner Otto ist tot

Der Gründer des Ottoversandes, Werner Otto, ist tot. Der 102-Jährige starb bereits in der vergangenen Woche im Kreis seiner Familie. Otto galt als der letzte große Unternehmensgründer der Nachkriegszeit.

Klum vs. Versandhaus
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Werner Otto und sein Versandhaus
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Der König der Kataloge

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Nachrichten-Ticker
Neckermann entlässt mehr als die Hälfte der Mitarbeiter

Das Versandhaus Neckermann will sich künftig als reiner Online-Händler aufstellen und entlässt deshalb mehr als die Hälfte seiner 2500 Mitarbeiter.

Werner Otto ist tot
Werner Otto ist tot
Der Deutschland-Verschicker

Er fing mit Schuhen an, die er Gurken nannte: Innerhalb weniger Jahre baute Werner Otto seinen Versandhandel zum weltweiten Konzern auf. Ein Rückblick auf das Lebenswerk des Kriegsflüchtlings.

Verbraucherschützer Billen
Verbraucherschützer Billen
Der pragmatische Weltverbesserer

Er will die Welt verbessern: Gerd Billen ist der neue Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen. Er hat die Hoffnung aus Studientagen noch nicht aufgegeben, Umweltkatastrophen verhindern und die Lebensbedingungern vieler Menschen verändern zu können.

Claudia Schiffer
Claudia Schiffer
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Nachdem sich der Otto-Versand von Top-Model Heidi Klum getrennt hat, verzichtet auch Quelle in Zukunft auf Claudia Schiffer.

Barbara Becker
Barbara Becker
Ein Modell für Millionen

Sie wird geschätzt als selbstbewusste Frau und gilt nicht mehr nur als Geschiedene ihres prominenten Ex. Bunte Blätter kürten sie zur "Stilikone", sie modelt und entwirft Schmuck. Mit Erfolg: Jetzt hat Barbara Becker den Auftrag für ihre erste Kollektion bekommen

Alice's Adventures in Fashionland
Blog "Alice's Adventures in Fashionland"
Marca para olhar - para garotos e garotas

Warum portugiesisch? Und was heißt das überhaupt? Die sinngemäße Übersetzung lautet: Label to watch - Für Jungs und Mädchen Portugiesisch deshalb, weil es sich hierbei um eine portugiesische Marke handelt, die dabei ist international bekannt zu werden. Inzwischen gibt es die erste deutsche Vertreterin, was ein Segen ist, da das Business-Englisch doch gewöhnungsbedürftig oder eher "dürftig" ausfiel. Vorstellen möchte ich das denim lastige Label Salsa Jeans . Aufmerksam geworden sind wir auf die Brand beim systematischen durchhetzen der Bread & Butter Berlin, Sommer 09. Eigentlich wollten wir nur nebenan am Informationsstand die diesjährige Standnummer von Desigual (das "s" müsste eigentlich gespiegelt sein) erfragen, wurden dann aber von zwei ebenso uninformierten, wie netten Info-Girls zielsicher in die falsche Richtung geschickt, so dass wir zwangsläufig am Salsa-Eck vorbeikamen. Eine recht große und volle Präsentationsfläche zog unsere Blicke auf sich, da es dort von unterschiedlichen Frauentypen mit knackigen Jeans-Hintern nur so wimmelte. Üblicherweise finden sich auf einer großen Messe zwar verschiedene Modeltypen, aber eben Models. Das heißt, spätestens bei Größe 36 ist Schluss. Doch bei Salsa Jeans war von Größe 32 - 40 alles vertreten. Auch war kein einheitlicher Typ auszumachen. Außer dass alle Mädchen irgendwie gelöst, weiblich, sexy und fröhlich wirkten, hatten sie augenscheinlich sehr unterschiedliche Figuren. Also durchliefen wir das hohe Sicherheitsprozedere innerhalb rasanter 20 Minuten und hinterließen zum ca. 1000sten Mal eine Visitenkarte, obwohl unsere Daten mittels Scanner sowieso an die jeweiligen Standbetreiber elektronisch weitergeleitet werden. Trotz des nervtötenden Systems, das auf der B & B üblich ist, hat sich unsere Stippvisite gelohnt. ( In einem Messe-Special erläutere ich irgendwann diese hervorragend organisierte und absolut sinnvolle Anmeldungs-Prozedur. ) Schnell war klar, dass der modische Schwerpunkt, wie bereits von außen erahnt, auf Jeans lag. Auf Jeans für Hintern jeder Art, denn auch männliche Models führten die neuesten Modelle und Dauerbrenner vor. Ganz selten wird direkt in Berlin und auf den ersten Blick geordert; bei Salsa Jeans habe ich direkt nach weiteren 20 Minuten meine Unterschrift unter den Vertrag gesetzt. Kurzinfo: Eine "Order" bzw. "ordern" bezeichnet in diesem Fall nicht einen militärischen Befehl, eine Weisung oder eine Wertpapierorder im Bank- und Börsenwesen, wie laut Wikipedia richtig wäre, sondern das Bestellen von Ware. Leider ging außer der Unterzeichnung des Vertrags daraufhin nichts mehr in Rekordgeschwindigkeit. Unsere zuvorkommende Vertreterin war von zwei so dermaßen langsamen Einkäuferinnen in Beschlag genommen, dass sogar meine Mutter sich einige laut gemurmelte Kommentare nicht verkneifen konnte und Ihnen sogar Ordertipps geben wollte. Bei Salsa Jeans muss jeder Auftrag ein gewisses Minimum betragen, was aber vernachlässigbar ist, da man es bereits mit zwei Modellen a neun Stück erreicht und es nicht einmal ein Stückzahl Minimum pro Zeile gibt. Ganz anders als z.B. bei Closed, Cambio und D&G. Anscheinend gestaltet es sich allerdings für manche Menschen als schwierig, aus 15 unterschiedlichen Modellen mit jeweils ungefähr 10 möglichen Waschungen, auch nur 18 Hosen herauszuschreiben. Dabei sahen die beiden "Altblondinen" nicht so aus, als sei das ihr erster Auftrag in der Damenoberbekleidungsbranche. Der Hinweis, das bereits mehrere Kunden warteten und es ja auch nicht ihr Erstorder sei und sie den Auftrag somit genauso am heimischen PC schreiben könnten, wurde geflissentlich ignoriert. Natürlich fiel nebenbei noch einer der vier, für neun wartende Kunden, zur Verfügung stehenden Laptops aus. Kurzerhand haben wir uns ein Orderblatt geben lassen, nochmal unsere Visitenkarte mit DE-Nummer & Co. daran gepinnt, rasch acht Styles in ein bis zwei Waschungen und den Inch-Größen 25-36 zusammengeschrieben, den Auftrag unterschrieben, unseren Durchschlag mitgenommen und den chaotischen Orderbereich verlassen. Üblicherweise muss man als kleiner Einzelhändler viel Zeit für eine Order einplanen, da hier nicht Massen bestellt werden können, sondern gezielt sowohl die Styles und Farben, wie auch die Größen ausgewählt werden. Für eine Strenesse-Order beispielsweise brauchen wir für beide Linien ca. 4-5 Stunden. Oft dauern die Entscheidungen über Farbe und Größe am Längsten. Mann muss seine Stammkunden im Kopf haben, die aktuellen Trends berücksichtigen, die Besonderheiten des Shop-Standorts ( z.B. läuft im Norden "dunkelblau" wesentlich besser, als im Süden usw. oder wie modisch ist meine Stadt? ), welche Kundin mit welcher Größe bevorzugt welche Farbe usw.. Ja, wir kaufen tatsächlich direkt kundenbezogen ein. Wir könnten uns Fehler, wie einen 1800€ Strenesse-Mantel in der falschen Größe zu bestellen, nicht allzu oft leisten. Meistens schreiben wir am Abend nach dem Ortertermin noch die Namen der angedachten Kundinnen hinter das jeweilige Teil, so dass unsere Mitarbeiterinnen eine Orientierung haben, für wen dieser Style in Größe 36 gedacht war und die Kundin gegebenfalls anrufen können, wenn das Modell im Laden eingetroffen ist. Bei einem so kleinen Volumen wie Salsa ist man deutlich entschlussfreudiger. Desweiteren sind Jeans ein einfach zu bestellendes Produkt. Vor allem wenn, wie bei Salsa, sämtliche möglichen Waschungen aufgemacht und die Styles übersichtlich präsentiert sind. Jeans sind weiterhin eine sichere Abverkaufsbank, besonders in einer günstigeren Preisklasse von 89€ für Basics bis 159€ für sehr ausgefallene und lange bearbeitete Denims. Im Schnitt kostet eine Salsa Jeans 99 - 119 Euro, bietet dafür aber bereits ausgefallene Waschungen von used , über destroyed bis acid washed und eine bei vielen Frauen sitzende Passform. Salsas Special ist die patentierte Po-Naht. ( Sagen sie das 10 Mal hintereinander ;-) ) Mit der "Wonder" besetzt Salsa ein ganz wichtiges Verkaufsfeld. Viele Frauen haben zu ihrem Leidwesen nicht den knackigen Apfelpo ihrer Träume, sondern eher die unerwünschte flache Birnenvariante. Dieser, nennen wir ihn, "fehlende Stand" zieht sich durch sämtliche Konfektionsgrößen. Und genau da setzt Salsa Jeans an. Die verstärkte runde Ponaht pusht den Hintern optisch von Kate Moss zu J Lo in ihren guten Zeiten. Einen Schritt weiter geht die Firma mit " Secret " auch diese pusht, diesmal in die andere Richtung, den Bauch flach. Die " Secret " ist höher geschnitten als die meisten anderen Salsa-Jeans und vereint somit den Po-Push-Up- und den Bauch-Push-in-Effekt. Neben einer perfekten Boyfriend-Hose namens " One " ( da diese unisex ist ) und besonderen Print-Shirts, bietet die Brand noch ein kleines Highlight. Die " Two "! Der Name rührt daher, weil diese Hose nicht nur zwei Tragemöglichkeiten, sondern zwei farblich komplett unterschiedliche Hosen enthält. Wie das geht? Man krempelt sie einfach auf links, nur gibt es eben hier keinen linke Seite, sondern zwei rechte. Der Reißverschluss funktioniert für beide Seiten, der Hosenknopf ist ein Druckknopf, jede Seite hat benutzbare Po- und Seitentaschen und zwei gänzlich unterschiedliche Waschungen. Man erwirbt also zwei Hosen zum Preis für eine. Genial! Anmerkung der Redaktion: Eigentlich eine perfekte Jungs-Hose, dreckig machen, ausziehen, umdrehen, wieder anziehen . Einziges Manko: Für den Sommer ist sie als Denimvariante durch den nötigen, doppelten Stoff einfach etwas zu dick. Inzwischen waren die Jeans bereits mehrmals ausverkauft und wir nutzen regelmäßig das kleine Minimum-Volumen zum gezielten Nachbestellen via line sheets inklusive Fotos. Abschließend möchte ich noch einen Gedanken, der die Marke im Allgemeinen betrifft und in meinen Augen einen deutlichen Minuspunkt darstellt, in den Raum werfen. Warum lässt sich diese Marke jetzt schon über Kanäle wie Otto verheizen? Sie hätte alle Chancen zu einem angesagten Jeans-Label zu werden, das von kleinen wie großen Einzelhändler, modischen Filialisten und großen Denim-Vertreibern sicher geschätzt würde. Mono Stores und die richtigen Denim-Spezialisten wären sicher der bessere Weg, um nicht nur kurzfristig Geld zu verdienen und den Bekanntheitsgrad zu erhöhen. Ein paar Flagship-Stores wurden bereits in unterschiedlichen Ländern eröffnet. Vielleicht besinnen sich die Salsa Jeans Macher dahin zurück. Wenn die Marke dank des Katalog-Auftritts über kurz oder lang zu einem Massenprodukt wird, bleiben wir auf keinen Fall Salsa Kunde, egal, wie gut dieses Produkt ist. Wir müssen unseren Kunden individuelle Firmen bieten. Interessant ist auch, dass sich bei den Versendern mit der Konfektionsgröße auch der Preis erhöht, als ginge es um einen Aufschlag für höheren Stoffverbrauch und neue Maßtabellen. Das ist absurd. Gerade bei der Abverkaufsmenge eines Otto-Katalogs. Ich hoffe einfach, dass die Otto-Versand-Idee nur von kurzer Dauer ist und die Marke sich mehr zu den Flächenanbietern orientiert, da ich dieses Produkt ungern aufgeben möchte. So, jetzt ab in die Pfingst-Feierabend-Sonne und mal wieder zu einem kühlen Sauvignon blanc. Genießt den freien Tag, geht doch mal wieder in den Zoo, Eure Alice.

Erfolglose Investor-Suche
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Kaum Trauer um Arcandor

Die Suche nach einem Investor für den gesamten Konzern war erfolglos. Arcandor wird nun wohl zerschlagen. Für die einzelnen Unternehmen muss das kein Nachteil sein. Kaufhof ist an etlichen Karstadt-Häusern interessiert. Bei Quelle erhofft man sich sogar Verbesserungen.

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Der Glanz der Straße

Kamera, Laptop und ein gutes Auge - mehr brauchen Street-Style-Blogger nicht für ihre Arbeit. Sie berichten oft schneller und aktueller als Modebibeln wie "Vogue" und "Harper's Bazaar" - und ihr Einfluss auf die Modeindustrie wächst.

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