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Oxfam: Europas größte Unternehmen verschärfen Ungleichheiten

Die 100 größten Unternehmen in Europa tragen nach Berechnungen der Organisation Oxfam zur Verschärfung von Ungleichheiten in der Gesellschaft bei. Die Aktivisten verweisen in einer am Dienstag vorgestellten Studie auf die unterschiedliche Bezahlung von Männern und Frauen, überhöhte Chefgehälter und vernachlässigte Investitionen in den ökologischen Wandel.
Auf der UN-Klimakonferenz in Bonn wird für die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels geworben. Foto: Christoph Driessen/dpa

Klimakonferenz Treibt Trump die Energiewende voran?

Die Energiepreise sind durch den Iran-Krieg in die Höhe geschossen. Für Klimaschützer birgt das auch eine Chance: Die Kostenexplosion könnte den Übergang zu den Erneuerbaren beschleunigen.
Notunterkünfte im Gazastreifen

Hilfsorganisationen beklagen weiter katastrophale Zustände im Gazastreifen

Sechs Monate, nachdem die Vereinten Nationen einen Friedensplan für den Gazastreifen unterstützten, ist die humanitäre Lage in dem Palästinensergebiet nach Angaben von Hilfsorganisationen weiter katastrophal. Vertreter von Oxfam, Save the Children und Refugees International beklagten am Donnerstag am UN-Sitz in New York, es klaffe eine Lücke zwischen den israelischen Zusagen und der Realität für die Palästinenser.
"Panama Papers" enthüllten systematische Steuervermeidung

Zehn Jahre "Panama Papers": Superreiche verbergen weiter Gelder in Billionenhöhe

Das von den reichsten 0,1 Prozent der Weltbevölkerung im Ausland versteckte, unversteuerte Vermögen übersteigt nach einer Oxfam-Analyse das gesamte Vermögen der ärmeren Hälfte der Menschheit. Superreiche nutzten weiterhin Offshore-Systeme, um Vermögen zu verbergen und Steuern zu vermeiden, heißt es in einem am Donnerstag anlässlich des zehnten Jahrestages der Veröffentlichung der "Panama Papers" veröffentlichten Bericht der Hilfs- und Entwicklungsorganisation. Oxfam forderte von der Bundesregierung mehr Einsatz im Kampf gegen Steueroasen.
Symbolbild mit Figuren auf Geldscheinen

Verbände dringen auf höhere Besteuerung großer Vermögen und Einkommen

Ein Bündnis von Sozial- und Umweltverbänden dringt auf eine höhere Besteuerung großer Vermögen und Einkommen. Zugleich wandten sie sich in einem am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Aufruf gegen Vorschläge für eine Anhebung der Mehrwertsteuer. "Sie träfe vor allem Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen sowie Transferempfänger:innen", hieß es.