Ist Pelz wieder tragbar?

8. März 2008, 10:12 Uhr

Ob Iltis-Bikini, Nerz-Schlüsselanhänger oder Zebra-i-Pod-Tasche - Pelz ist wieder in. 7000 Fachbesucher werden auf der Fur & Fashion Pelzmesse in Frankfurt am Main bis Sonntag erwartet - weniger als in den Jahren zuvor. Doch von einem Rückgang der Pelzbekleidung kann nicht die Rede sein. Vielmehr versuchen sich die Händler und Käufer eine fadenscheinige Nische zu schaffen: Pelz aus "kontrolliertem Anbau". Von Katrin Wilkens

Geschmacklose Kopfbedeckung: Ein Model bei der Jean-Paul Gaultier Schau in Paris©

Der Winter ist vorbei, nicht aber die Gelegenheit, einen flauschigen Pelz zu tragen. Es wird auch in dieser Saison wieder Iltis-Bikinis, Nerz-Schlüsselanhänger oder Zebra-i-Pod-Taschen zu kaufen geben. Die Pelzindustrie ist fantasievoll geworden. Längst machen schwere alte-Oma-Mäntel nur noch einen Bruchteil des Verkaufes von Pelzen aus.

Wie fantasievoll die Branche arbeitet, kann man zur Zeit in Frankfurt amMain bei der aktuellen "Fur & Fashion"- Pelzmesse sehen. Über 7000 Fachbesucher werden bis zum kommenden Sonntag erwartet. Und die können sich dann bei einem Rundgang an 106 Ausstellern (24 weniger als im vergangenen Jahr) vorbeiflanieren und sich nicht nur über einen Rückblick 60 Jahre "Fur & Fashion Frankfurt" informieren, sondern auch gleich beim Direktverkauf zuschlagen.

Die Messe ist in Frankfurt zum ersten Mal auf drei Tage begrenzt, das soll sie effizienter und wirtschaftlicher machen - und zeigt, dass der weltweit marktbeherrschende Standort langsam wie ein Nerz ausblutet. Erstmals kann dieses Jahr die Messe in Hongkong, als größter Konkurrent der Frankfurter, 36 Aussteller mehr verzeichnen. Und dennoch: Von einem Rückgang der Pelzbekleidung kann nicht gesprochen werden.

Hilfinger verzichtet auf Pelz

Nach Angaben des Zentralverbandes des Kürschnerhandwerks stieg der Umsatz 2006 um circa zweieinhalb Prozent auf rund 400 Millionen Euro. Trotz großer Handelsketten wie der Gerry Weber AG, P&C, Adler, Kaufhof oder C&A, die sich weigern, Bekleidung mit Echtpelz-Applikationen ins Sortiment mitaufzunehmen. Selbst Tommy Hilfiger hat medienwirksam verkündet, auf den Einsatz von Pelz komplett zu verzichten.

Alle anderen Modelabels verwenden Pelze nach dem Prinzip: teuer, und deshalb nur als Zubehör. So entsteht der Pelz für jedermann. Hier ein Krägelchen, dort ein Besatz, das reicht schon, um die Kleidung aufzuwerten, und dabei den Geldbeutel zu schonen. Solche Kleidung signalisiert nicht mehr: "Seht her, ich bin reich." Gesellschaftsfähig sind Bekleidungsstücke, deren Lässigkeit in der dosierten Verwendung von Pelz liegt.

Pelz aus "kontrolliertem Anbau"

Glaubt man allerdings den weltweit agierenden Tierschützern, hat sich an der Quälerei bis heute nichts geändert. Immer noch, so argumentieren sie, werden Tiere unnötig gequält und getötet, nur ganz wenige Modefirmen, wie z. B. Nicolai von Lorighoven, verwenden ausschließlich Felle, die selbst der WWF als unbedenklich einstuft.

Kein Einzelfall, sagt die Pelzlobby. Denn man habe längst dazugelernt, versichern die Pelzfarmer, Händler und Kürschner. Der Pelz komme heute weitgehend aus seriösen Zuchtbetrieben in Europa, sozusagen aus "kontrolliertem Anbau". Außerdem weisen sie darauf hin, dass der Fellanteil von Nutztieren wie Kaninchen und Ziege in den vergangenen zehn Jahren stark gestiegen ist. Heute stammen in Europa fast 40 Prozent der Felle von Tieren, die aus anderen Gründen gezüchtet und sowieso getötet würden. Somit sei es möglich, einen politisch korrekten Pelz zu tragen, sagen die Pelzfreunde. Aber ist das wirklich so? Noch immer schließen einer aktuellen Forsa-Umfrage zufolge 89 Prozent der Deutschen den Kauf eines echten Pelzmantels für sich aus. Weniger abwegig finden sie offenbar Tierfell als modische Zutat an Kapuzen, Hosen, Stiefeln, Taschen.

"'Sex and the City' war eine PR-Strategie der Pelzindustrie."

Und genau dieses Geschäft macht in Europa mittlerweile etwa die Hälfte des gesamten Umsatzes mit Pelzwaren aus: drei Milliarden Euro jährlich. Ist diese kleinteilige Verwendung von Fell, das ohnehin weitgehend von Nutztieren stammt, aus ethischer Sicht weniger verwerflich? Nein, sagt Wolfgang Apel, der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes: "Eine Frau, die Kaninchenfell trägt, muss wissen, dass andere dann auch wieder ihren Nerz, Fuchs oder Biber aus dem Schrank holen. Das kann wie eine Einstiegsdroge sein", meint Apel.

Eine Mitschuld an dem neuen Trend trägt für ihn "Sex and the City". In der Fernsehserie "liefen die Frauen mit kleinen Pelzstolen durch die Stadt oder trugen Taschen mit Fellbesatz". Das habe den Pelz bei jungen Menschen wieder gesellschaftsfähig gemacht. "Man könnte fast glauben, 'Sex and the City' war eine PR-Strategie der Pelzindustrie", sagt Apel. Er argumentiert entschieden, bleibt dabei aber sachlicher als die mitunter militant vorgehenden Pelzfeinde der Peta. Mitglieder der Tierretter-Organisation attackieren schon mal Pelzträger mit Farbbeutel, wie bei einer Pressekonferenz im Deutschen Pelzinstitut 2004, als die Moderatoren Charlott und Peer Karlinder-Kusmagk gemeinsam mit einem Peta-Mitarbeiter den Inhalt von Farbbeuteln versprühten, und eine anwesende Journalistin Verätzungen an den Augen erlitt.

Dass die Diskussion darüber immer höhere emotionale Wellen schlägt als zum Beispiel die Frage, ob man Schuhe oder Gürtel aus Tierleder tragen darf, begründen Psychologen mit den komplexen Signalen eines Pelzes. Kein Produkt, für das ein Tier sterben musste, ob für Wiener Schnitzel oder Lederschuh, offenbart so drastisch seine Herkunft wie ein Fellmantel oder eine Stola, an deren Ende einen noch die leeren Augen eines Rotfuchses anstarren. Hinzu kommt das soziale Signal eines Pelzmantels, das seinem Träger beweist: Ich bin oben. In der neuen Mode aber weichen beide Botschaften auf. Pelz als textile Beigabe wirkt nicht mehr reich, sondern bloß cool.

"Was ich esse, das kann ich auch tragen"

Die Pelzindustrie hat die moralische Marktlücke bei einer neuen, jungen Käuferschicht erkannt. "Viele Kunden wollen nicht mehr das Fell gequälter Tiere tragen", sagt Susanne Kolb-Wachtel, Sprecherin des Deutschen Pelzinstituts, eines Zusammenschlusses von 600 deutschen Pelzhändlern. "Sie bestehen deshalb auf Nutztierpelz. Denn sie sagen: Was ich esse, das kann ich auch tragen." Diese Unterscheidung ist in der Praxis allerdings nicht leicht zu treffen. Ab wann wird ein Tier zum Nutztier, bei dessen Verwertung das Fell bloß als Nebenprodukt abfällt? Und, wichtiger noch für ein gutes Gewissen: Wer überprüft eigentlich, bei Nutz- wie bei Zuchttier, die möglichst qualfreie Haltung? Bei Hühnern, Schweinen, Schafen gibt es dazu in Europa genaue Richtlinien und Kontrollmechanismen - doch wer nach Herkunft und Haltung von Pelztieren fragt, gerät in ein Dickicht verworrener Handelswege.

Stella McCartney ist weg, und prompt trägt man bei Chloe wieder Pelz©

Laut dem Präsidenten des Bundesverbands der beamteten Tierärzte, Dr. Heinrich Stöppler, werden alle deutschen Pelzfarmen vom Veterinäramt regelmäßig kontrolliert: "Mindestens zwei- bis dreimal im Jahr, immer unangekündigt." Was "artgerecht" aber genau bedeute, das habe sich, so der Tierschützer Apel, die Pelzindustrie selbst ausgelegt: "Nerze sind Raubtiere, sie brauchen Auslauf und eine Wasserquelle." Doch in den Käfigen können sie ihre Beute nicht jagen, sondern bekommen einen Brei. Ein noch von der rot-grünen Regierung formuliertes Gesetz zur artgerechten Haltung solcher Tiere liegt seit Jahren auf Eis.

Besser, das räumen selbst die Pelzgegner ein, sei die Aufzucht in Skandinavien, allen voran in Dänemark. "Es gibt dort mehr Personal, das sich um die Tiere kümmert, die Hygiene und Pflege sind besser als in Deutschland", so der Fachautor und wissenschaftliche Berater der Peta, Edmund Haferbeck.

Rund 2000 Nerze hält zum Beispiel Jan Elnif auf einer Zuchtfarm bei Kopenhagen. Elnif arbeitet unter dem Dachverband der Saga, einem der größten Pelzvermarkter Europas und Lieferant vieler Modemacher in Paris und Mailand. Saga-Farmen gelten als Musterbetriebe: In standardisierten Käfigboxen von 40 mal 90 Zentimeter Größe wachsen jeweils zwei 30 bis 40 Zentimeter lange Nerze auf. Bis zu 20 Stunden täglich dösen sie in kleinen Nestkästen, nach etwa sechs Monaten werden sie getötet: mit Kohlenmonoxid. Grausam? Ja, so grausam wie jede andere Tiertötung auf einem Schlachthof.

So bleibt, am Ende der Odyssee, noch immer die Frage: Gibt es einen Pelz ohne schlechtes Gewissen? Die Antwort lautet nein, wenn man generell der Meinung ist, Tiere sollten nicht geboren werden, um als Mantelkragen oder Stiefelsaum zu enden. Allen anderen lässt auch die neue Pelzmode keine andere Wahl, als sich genau nach deren Herkunft zu erkundigen. Wem das zu weit geht, der sollte sich bei Lammbraten oder Kaninchenkeule im Restaurant auch nicht darüber empören, dass die Frau am Nebentisch die entsprechende Jacke trägt. Es kommt eben ganz darauf an. Auf das eigene Gewissen.

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KOMMENTARE (10 von 19)
 
Maria1000 (09.03.2008, 10:13 Uhr)
@mupfeline
"....mupfeline (8.3.2008, 21:20 Uhr)
Da der Mensch von der Biologie her
ein "Allesfresser" ist brauchen wir tierisches Eiweiss um zu überleben
....
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Nein, braucht der Mensch eben nicht! Pflanzliches Eiweiss, und meinetwegen auch noch das aus Milchprodukten, ist definitiv GESÜNDER und verträglicher für den menschlichen Körper als tierisches!
Dieses Märchen von "der Mensch BRAUCHT Tierische Bestandteile" ist ein Ammenmärchen, das von der (Fleisch-/Tier-)Agrarlobby dem Verbraucher und auch den Medienschaffenden immer wieder mittels teurer und penetranter Promotion-Kampagnen aufgedrückt wird!
Bei allen(!!) neueren seriösen -weil NICHTfirmengesponsorten - medizinishcen Studien zu vegetarischer Ernährung kam als Ergebnis heraus, dass am gesündesten eine laktovegetarische oder ovolaktovegetarische Ernährungsform ist! Sie ist der Fleischernährung medizinisch ÜBERLEGEN!
Mal ganzz abgesehen von dem Tierrechte-Gedanken. Und welche Hausfrau interessiert sich schon WIRKLICH, ob ihr Supermarkt-Ei nicht DOCH aus Elends-Käfighaltung kommt? (Die Firma Pohlmann - x-fach verurteilt wegen tierquälerischer Eiproduktion für die meisten deutshcen Supermärkte und wohl inzwischen von Polen aus agierend, lässt schön grüssen!) - es gibt im Supermarkt kein Ei oder Milchprodukt aus tierfreundlicher Haltung, auch wenn dies auf der Packung steht! Das EU-Biosiegel ist Augenwischerei der Politiker und ihrer Lebensmittelkonzern-Lobbyisten.
Schwaebin (09.03.2008, 10:11 Uhr)
Pluster
Nein, ich bin keine Veganierin, noch nicht mal Vegetarierin. Aber in der Tat esse ich sehr wenig Fleisch. Aber ich hinterfrage dafür auch, woher die Produkte kommen und wie die Haltung der Tiere war. Darum kommen bei mir auch nur Eier von glücklichen Hühnern auf den Tisch sowie Bioprodukte. Und seit ich weiss dass in Biodiesel Palmöl enthalten ist, tanke ich wieder den teueren normalen Diesel. Aber ich kann es mir Gott sei Dank finanziell auch leisten. Natürlich ist das umständlich und mit etwas Arbeit verbunden, deshalb machen das auch die Wenigsten. Hier sollte sich mal jeder an die eigene Nase fassen, denn der Spruch "der kleine Mann kann daran eh nix ändern" stimmt nicht. Als Verbraucher hat man sogar sehr viel Macht, wenn alle mitziehen würden.
Und für mich ist es schon vom moralischen Standpunkt her ein Riesenunterschied, ob ein Tier getötet wird um durch sein Fleisch zu überleben, oder ob ich nur anhand seiner Haut mit meinem Reichtum protze.
Und ausserdem gibt es heute sehr wohl hochwertige (und fast genauso teure) Outdoorkleidung, die die gleichen Eigenschaften besitzen wie Pelze und dazu noch vom Gewicht her auch viel leichter sind.
mupfeline (09.03.2008, 07:26 Uhr)
@Pluster
Ekelhaft!
Pluster (09.03.2008, 02:06 Uhr)
Und schon wieder..
…werden Äpfel mir Birnen verglichen. Für welchen Zweck ein Tier gezüchtet wird ist doch vollkommen egal, die Tötung sollte natürlich schnell und schmerzlos erfolgen. Allerdings kann man halt die Zustände China nicht mit denen in europäischen Ländern vergleichen, genauso wenig einen Mastbetrieb mit in freier Wildbahn erlegten Tieren. Was ist also so schlimm an einem "kontrolliertem Anbau"? Dem Zobel geht es genau so gut/dreckig in seinem engen Käfig wie der Legehenne in der Batterie. Aber auf sein Frühstücksei will ja mal wieder niemand verzichten. Mit Fellen von bedrohten Tierarten zu handeln ist natürlich ein ganz anderes Thema. Ich würde auch kein Walfleisch essen, Katze, Hund oder Meerschweinchen natürlich schon, wenn es denn hier welches zu kaufen gäbe…eine gute Rossschlachterei gibt’s zum Glück bei mir gleich um die Ecke ;-)
Im Übrigen kann eine Kopie niemals so gut sein wie das Original, deswegen heißt es für mich: Entweder echter Pelz, oder gar keinen.
Zum Video von JuliusKrause: Ich liebe die Musik von NIN, aber da kann Trent Reznor noch so viele Videos kommentieren… ich lasse mich von dieser PETA-Propaganda nicht beeinflussen. Wie ich schon mal erwähnt habe, in China werden schließlich nicht nur Hunde und Katzen in Drahtkäfigen transportiert, sondern auch alles andere was kreucht und fleucht, auch was nicht für die Pelzproduktion bestimmt ist.
JuliusKrause (08.03.2008, 21:36 Uhr)
video
http://www.petatv.com/tvpopup/video.asp?video=trent_fur&Player=wm
mupfeline (08.03.2008, 21:20 Uhr)
Da der Mensch von der Biologie her
ein "Allesfresser" ist brauchen wir tierisches Eiweiss um zu überleben. Also brauchen wir Nutztiere die artgerecht gehalten werden und dann getötet und geschlachtet werden. So human wie möglich. Sollte irgendwann die Nutztierhaltung überflüssig werden dann werden sich unsere Nachkommen wohl angeekelt abwenden.
Was wir aber nicht brauchen ist eine Pelztierhaltung aus "biologischem" Anbau. Es gibt sehr gute synthetische Pelze - kein Unterschied ist mehr zu sehen.
Es ist ein Unterschied - ein großer Unterschied - ob man Nutztiere artgerecht hält und dann schmerzarm tötet oder ob man Robbenbabys dass Fell bei lebendigem Leib abzieht, Angorahasen die Wolle mit den Händen ausrupft (heisst dann handgezupft!), die letzen Tiger und Schneeleoparden abknallt damit sich eine reiche Tussi damit behängen kann, Zobel und Nerze in viel zu kleine Käfige steckt - in denen sie aus Verzweiflung zu Kannibalen werden - in China Katzen und Hund erst einmal ordentlich verdreschen tut - was das Fleisch mürbe machen soll - und die Felle der lebendig gehäuteten Kreaturen (damit sie nicht beschädigt werden) nach Europa verkauft.
Diese vielen armen getöteten Kreaturen müssten die Weibsbilder die jetzt stolz ihre Felle tragen mal so richtig in das Gesicht oder den A* beißen! DAS ist meine Meinung - Basta!
Pluster (08.03.2008, 20:11 Uhr)
@ Schwaebin
Ich nehme an, Sie sind Veganerin und verzichten vollkommen jegliche tierische Produkte. Ansonsten finde ich es echt armselig, dass für Sie Pelzlieferanten einen höheren Stellenwert haben als Fleischlieferanten, schließlich sind das alles nur Nutztiere. Speziell in China werden garantiert nicht nur die Pelztiere grausam behandelt. Aber hier muss ich Peter1958 Recht geben: Die Chinchillas und Kaninchen sind ja sooo süüüß... und um die armen Puten und Rinder schert sich mal wieder niemand
Schwaebin (08.03.2008, 10:34 Uhr)
Peter
Dann finden Sie das also voll ok, wenn Tiere z. T. noch bei vollem Bewusstsein gehäutet werden, wie es in China gang und gäbe ist, oder durch Elektroschocks einen zum Teil minutenlangen Todeskampf erleiden, nur des Pelzes wegen?
Sie sind wirklich ein armseliger Mensch!
Peter1958 (07.03.2008, 17:12 Uhr)
@Schwaebin
Vielen dank auch. Mir muss auch niemand helfen ;-) Ich trage meine Gänsedaunenjacke mit Pelzkragen sehr gerne, ach ja eine Pelzkappe habe ich auch noch... sehr angenehm zu tragen und warm ohne Temperaturstau oder Nässe wie bei künstlichen Fasern. Übrigens gehen mir die PETA Leute mit ihrem Missionarischen Eifer ganz schön auf den Keks. Mit Schere oder Farbspray soll mir mal einer kommen, der/die erlebt sein blaues Wunder! Dass ich übrigens nicht lache, Generationen von Jägern und Fallenstellern hatten es nur auf Pelze abgesehen, oder wer käme auf absurde Gedanken einen Fuchs Nerz Hermelin oder sonstwas zu essen ??? Schon mal solche Tiere gerochen? Warscheinlich nicht. Über die anderen Bemerkungen zum Tierreich will ich schon gar nichts sagen, die zeigen nur dass Sie wirklich keine Ahnung davon haben. Es wird eben immer alles vermenschlicht!Oder der bei Frauen so beliebte "O jöö ist das aber süüüss" Faktor ;-)
Schwaebin (07.03.2008, 13:46 Uhr)
Peter
Frueher hatten die Menschen auch keine andere Moeglichkeit sich zu kleiden. Ausserdem wurden die Tier in erster Linie gegessen und nicht nur wegen dem Pelz getoetet.
Ihr Vergleich mit der Natur ist nicht haltbar, weil die meisten Raubtiere ihre Beute so schnell wie moeglich toeten. Und ich denke einem Loewen waere es auch lieber wenn die Beute von selber tot umfaellt, dann muesste er sich nicht abmuehen sie zu jagen.
Heutzutage besitzt der Mensch die Moeglichkeit, sich hochwertige Kleidung herzustellen, ohne dass dafuer ein Tier leiden muss.
Haben sie heutzutage schon einmal einen Polarforscher im Pelzmantel rumlaufen sehen? Also ich nicht.
Ich empfehle ihnen, sich mal auf der Homepage von PETA die Undercover Videos von Pelztierfarmen anzusehen.
Wenn sie dann immer noch das Tragen von Pelzen verteidigen, ist ihnen auch nicht mehr zu helfen!
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