Pirelli Kalender 2013 Soziales Engagement übertrumpft nackte Haut

28. November 2012, 16:11 Uhr
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Ein Graffiti in den Straßen von Rio. Mit Aufnahmen wie diesen will McCurry die Stimmung in der südamerikanischen Metropole festhalten. Er fotografierte in historischen Vierteln wie Lapa und Santa Teresa, in Bars und Nachtclubs, auf Märkten und Sportplätzen, aber auch in den Armenviertel, den Favelas. Rio de Janeiro diente bereits zum dritten Mal als Kulisse für den Pirelli Kalender. So wie McCurry hat die Stadt allerdings noch keiner gesehen.

Seit fast 40 Jahren arbeitet Steve McCurry als Fotograf und reist dafür an die entlegendsten Orte der Welt. Mitte der Siebziger lebte er zwei Jahre in Indien, besuchte Nepal und Thailand. Schließlich überquerte er 1979, getarnt als afghanischer Bauer, die Grenze nach Afghanistan. Dort fotografierte er ausgebrannte Dörfer, Bombardierungen und Kriegsgräuel und dokumentierte so den Bürgerkrieg in dem asiatischen Land. In Afghanistan entstand auch McCurrys berühmtestes Foto: 1984 lichtete er das zwölfjährige Mädchen Sharbat Gula in einem Flüchtlingscamp ab. 17 Jahre später spürte er Sharbat Gula auf und fotografierte sie erneut.
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