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Pyjama

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Herrenmoden-Trend
Herrenmoden-Trend
Lieber Pyjama als nackt

Männliche Nacktschläfer aufgepasst: Im nächsten Sommer geht's euch an die Haut. Bei den Mailänder Herrenmodeschauen haben die Designer den Pyjama wiederentdeckt. Der kann furchtbar hässlich sein, aber auch sexy.

Interview mit Box-Legende Lewis
Interview mit Box-Legende Lewis
"Die Klitschkos machen sich nur die Taschen voll"

Der ehemalige Boxchampion Lennox Lewis hält das Schwergewichtsboxen für tot. Die Totengräber sind seiner Meinung nach die Klitschkos. Im stern-Interview rechnet Lewis mit den Ukrainern ab und skizziert schon mal ein Comeback.

Mailand Fashion Week
Mailand Fashion Week
Donatella Versaces Krieger sind los

Cool oder streng oder einfach heiß: Donatella Versace hat ihre Models bei der Mailänder Herrenmodewoche im Militär-Look über den Laufsteg geschickt. Auch im nächsten Winter wird marschiert.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Pan's Pyjama

Oder: Phantasie, das Wunderbarste, um sich magisch zu verlieren. Worum es heute geht: Kinder-Gedanken, Dunkelheit, eine Bettdecke, süssen Tee, einen Pfirsich, Elisen-Lebkuchen, das Kissen, Peter Pan, die Schwester, Naseweiss, Käptn' Hook, die Schatzinsel, eine Zeitmaschine, Camelot. Als er klein war, mochte der getrennte Papi den Herbst nicht gern; es wurde ihm zu früh dunkel; im Sommer war es ihm lieber, im Hellen ins Bett zu gehen und dann, wenn es nur ein ganz kleines bisschen düster wurde, einzuschlafen. Die Dunkelheit des Herbstes oder gar des Winters geriet dem kleinen getrennten Papi doch zu suspekt. Und manchmal hatte er ziemliche Angst unter seiner viel zu großen und viel zu schweren und viel zu warmen Bettdecke mit diesem leicht muffigen Geruch, der ihm gleichwohl eine gewisse Wohligkeit verbreitete. Sie wirkte wie ein Schutzschild über dem Bett, falls böse Feen, hässliche Riesen oder gefährliche Zwerge doch noch durch den Türschlitz schleichen sollten. Das war eine Crux: die Tür musste einen spaltbreit offen stehen bleiben, so dass ein Lichtstreifen ins Kinderzimmer fiel, das war das; nur, wenn die Tür einen spaltbreit zu offen stand, konnten die unheimlichen Märchen- und Sagen-Gestalten sich ihre Schleichwege bis vor die Bettdecke suchen, das war jenes. Und wenn der kleine getrennte Papi dann so versteckt unter seiner Bettdecke kauerte, überkam ihn dieser Heißhunger, obwohl das Abendbrot wie immer sehr lecker gewesen war. Nur, dieser Hunger rief leise nach Süssem; also, zum Beispiel dieser Wunsch, einen zuckrigen Tee ganz langsam auszuschlürfen mit einem möglichst kleinen Löffel. Oder einen Pfirsich zu zerteilen, in genau sieben, ziemlich gleiche Stücke und sie mit einer Kindergabel aufzuspiessen und sie eher auszusaugen als zu essen. Oder die liebste aller Süssigkeiten, diese kleinen Elisen-Lebkuchen, mit und ohne Schokolade, Stück für Stück auf der Zunge zergehen zu lassen und obwohl noch einige auf dem Teller lagen, schon vor deren Verzehr zutiefst zu bedauern, dass keiner für morgen übrig bleiben würde, aber wirklich keiner, nicht einmal Krümmelchen. Und obwohl schon die Zähne geputzt waren, ging der kleine getrennte Papi in dem blau-weiß gestreiften Pyjama, in seiner Phantasie eine Peter Pan-Uniform, noch einmal zu den Eltern, um zu fragen, ob er ausnahmsweise, wirklich nur ausnahmsweise, aus-nahms-weise zwei dieser fabelhaften Elisen-Lebkuchen haben dürfte, einen ohne, einen mit Schoko-Überzug? Und weil die Eltern ihn verstanden, nickten sie und die Mutter ging an die hölzerne Süssigkeiten-Truhe und es gab die Zwei - Himmel, war das ein herrliches Gefühl, es kribbelte im Magengrübchen und kitzelte im Gaumen und die Hände wurden lecker klebrig. Das Kissen, dass er zur Geburt geschenkt bekommen hatte, roch dann irgendwie nach den Lebküchlein. Für einen unbestimmten Zeitraum wurde aus dem Lichtstrahl ein geheimnisvoller Pfad in ein fabelhaftes Land, in dem es vor Gefahren nur so wilmmelte, die allesamt bestanden werden wollten, mit der einen oder anderen Blessur, sie gehörte selbstverständlich dazu, wie ein Ritterschlag. Schließlich wollte - immer zum Happy End - die Prinzessin gerettet und mit einem Kuss erweckt und mit einer Umarmung wiederbelebt sein. Was bei diesen zu bestehenden Abenteuern enorm half: das Photo der großen Schwester, schon ziemlich zerknautscht und zerknuselt und zerschaut, unter dem dicken Kopfkissen, es war gleichsam eine Art Schutzengel - davon konnte man ja nie genug um sich haben. Was natürlich etwa half, war der Zauberstaub von Naseweiss, wenn Käptn' Hook wieder mal eine Attacke mit seinem fliegenden Schiff ritt, um Peter Pan in dem blau-weißen Pyjama in Schrecken zu versetzen, was ihm hier und da gelang, aber das gute Ende hat immer Peter Pan. Dass er fliegen konnte, wohin er wollte, das war das unschlagbar Tollste! Schon die Vorstellung, er könne sich empor schwingen wie Peter Pan, versetzte den kleinen getrennten Papi in einen Schwindelzustand, den er sehr mochte. Etwas später verzauberten ihn die Reisen als Jim Hawkins auf die Schatzinsel auch in jenen Schwindelzustand, den nur er zu kennen schien. Wenn er seinen Freunden verstohlen davon erzählte, gab es nur unverständige Blicke, die den kleinen getrennten Papi aber nicht weiter störten - wenn ihn niemand in seine phantastische Welt begleiten wollte, dann hatte er alleine zu bestehen, schon recht, er würde es ihnen zeigen und sich selbst sowieso. Der schwarze Hund, Long John Silver und andere Spiessgesellen waren ebenfalls zu besiegen, wobei die Rettung wovor-und-vor-wem-auch-immer der eigentlich abenteuerliche Akt war. Einen Schatz zu finden, gut und schön - nur, sich bis dahin durchzuschlagen: der weg war das Ziel. Einfach, wann immer es wollte, in die Zeitmaschine von Jules Verne zu steigen und sich in andere Zeiten zu befördern, nix schien dem kleinen getrennten Papi magischer zu sein. Damit konnten keine Wenns & Abers & Vielleichts konkurrieren, noch heute sehnt sich der große getrennte Papi zurück und dann wird Von der Erde zum Mond, Die Schatzinsel, Robinson Crusoe oder Prinz Eisenherz herausgeholt und was könnte es für einen wunderbareren Ort als Camelot und die Ritter der Tafelrunde geben? Ein völlig losgelöst, mystischer, weiser Ort von dem aus der heilige Gral zu suchen war - immer wieder auf's labyrinthisch Neue, denn er ist der Ort, in dem wir uns selbst aufsuchen können, an dem wir Eins werden mit unseren sagenhaften Wunschvorstellungen. Aber dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

Sneak - Das Kinomagazin 19/2009
Alles zum neuen Star-Trek-Film

Sophie Albers, die Kinoexpertin von stern.de, stellt die Filme der Woche vor: In "Star Trek - Die Zukunft hat begonnen" wird erzählt, wie die Besatzung der Enterprise zueinander gefunden hat. Als Studiogast kann Sophie Albers einen Trekkie-Experten begrüßen, der Fragen zum Thema "Star Trek" beantwortet. Außerdem laufen an: "Boy A", "Wir sind alle erwachsen" und "Der Junge im gestreiften Pyjama".

Nachrichten-Ticker
Kältewelle bringt Schiffsverkehr auf Donau zum Erliegen

Wegen der anhaltenden Kältewelle in Europa ist die Donau auf fast ihrer gesamten Länge für den Schiffsverkehr gesperrt.

"Tatort" Wien
Verschnupfter Kommissar auf Killerjagd

Die Schatten des Balkankrieges sind noch lang. Davon handelt der neue "Tatort", der gleich noch einen Rekord präsentiert: 15 Leichen gab es noch nie in der Geschichte der 41 Jahre alten ARD-Krimireihe.

Augenzeugen des
Augenzeugen des "Costa Concordia"-Unglücks
"Ich glaube, unser Schiff sinkt"

Als die "Costa Concordia" schräg steht, schickt Elke Weierke ihrer Tochter eine SMS: "Das Schiff sinkt. Vielleicht sehen wir uns nie wieder." Wie sie und ihr herzkranker Mann das Unglück erlebten.

Doris Day erobert die Charts
Doris Day erobert die Charts
Hurra, wir leben noch

Stolze 87 Jahre ist sie inzwischen alt: Um Doris Day, die Sauberfrau des amerikanischen Fernsehens, ist es still geworden. Doch jetzt feiert sie ein furioses Comeback als Sängerin. Ihr neues Album ist auf Anhieb in die britischen Charts eingestiegen - und dazu brauchte sie noch nicht einmal Facebook.

Ehec-Patientin
Ehec-Patientin
"Mama, ich will noch nicht sterben"

Es ging um ihr Leben: Karolin Seinsche ist an Ehec und am HU-Syndrom erkrankt. Jetzt erholt sich die junge Frau langsam - und erzählt von den fürchterlichsten Wochen ihres Lebens.

Nachrichten-Ticker
Selbstmord aus Verzweiflung über anhaltendes Mobbing in der Schule

Der Selbstmordpakt zweier 14-jähriger Mädchen wühlt derzeit die Kleinstadt Marshall im US-Bundesstaat Minnesota auf.

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