Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Die Warenhauskette SinnLeffers will an diesem Donnerstag beim Amtsgericht ein Insolvenzplanverfahren in Eigenverantwortung beantragen. An dessen Ende soll jedoch nicht die Schließung der Ex-Karstadt-Tochter stehen - vielmehr will das Management den Konzern durch das Verfahren sanieren.
Nach Hertie und Wehmeyer hat anscheinend eine dritte ehemalige Karstadt-Tochter Insolvenz angemeldet. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi soll das Unternehmen allerdings in Eigenregie saniert werden. Tausende Mitarbeiter bangen um ihre Jobs.
Die Sanierung von KarstadtQuelle schreitet voran: Der angeschlagene Kaufhauskonzern hat 74 kleineren Warenhäusern und die Fachmarktketten SinnLeffers und RunnersPoint verkauft. Für die Beschäftigten soll sich nichts ändern.
Immer wieder versuchen sich ausländische Modeketten auf dem deutschen Markt - und scheitern. Nun hat der US-Filialist Abercrombie & Fitch seinen ersten Deutschland-Ableger eröffnet und lockt die Kundschaft mit viel nackter Haut. Der Ansturm am Eröffnungstag war groß.
Die frühere Karstadt-Quelle-Tochter Runners Point will nach eigenen Angaben weiter expandieren. Man wolle das Filialnetz weiter ausbauen und Arbeitsplätze schaffen, sagten die beiden Geschäftsführer Otto Hurler und Harald Wittig den Zeitungen der WAZ-Gruppe.
Madeleine Schickedanz, Großaktionärin von Arcandor, steht vor einem Scherbenhaufen: Der Kaufhaus- und Tourismus-Riese geht möglicherweise in die Insolvenz. Porträt einer gescheiterten Milliarden-Erbin.
Und noch ein Traditionsunternehmen schlittert in die Pleite: Der deutsche Ableger der Billigkaufhaus-Kette Woolworth hat Insolvenz-Antrag gestellt. Woolworth Deutschland gehört dem britischen Finanzinvestor Argyll Partners und betreibt 323 Filialen mit etwa 11.000 Mitarbeitern.
Sie leiden unter Konkurrenz der Discounter und Fachhändler: Traditionsreiche deutsche Warenhausketten sind dem Niedergang geweiht. Die Insolvenz von Hertie läutet den Beginn eines Massensterbens ein.
Die Kaufzurückhaltung der Deutschen macht dem Einzelhandel schwer zu schaffen. Auch den Riesen der Branche geht es da nicht besser - die weihnachtliche Rabattschlacht hinterlässt Spuren in den Konzernbilanzen.
Die anhaltende Konsumflaute hat nun auch den Kapitän von Deutschlands größtem Warenhausbetreiber KarstadtQuelle den Job gekostet: Montag musste Vorstandschef Wolfgang Urban seinen Platz für Nachfolger Christoph Achenbach räumen.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Amtsgericht Hagen Arcandor Filialen Hertie Insolvenz Karstadt Kaufhaus Otto Planinsolvenz Quelle Runners Point Sanierung Schickedanz Thomas Cook Warenhaus Warenhäuser Weihnachtsgeschäft Wirtschaftsminister Wolfgang Clement Woolworth
Christoph Achenbach Eckhard Cordes Gerhard Schröder Johannes Singhammer Karl-Gerhard Eick Rainer Brüderle Richard von Weizsäcker Thomas Middelhoff Thomas Middelhoff Wolfgang Clement
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
21:00
Nach Fukushima
Radioaktivität in Thunfischen vor der US-Küste
15:07 Gentests verändern Krebsbehandlung
16:06 Größte Teleskopanlage kommt nach Afrika und Australien
08:24 Einst gefährdeter Schmetterling profitiert vom Klimawandel
17:28 Berlin vor München forschungsstärkste deutsche Region
14:38 Klimaschützer: Untätigkeit kostet Billionen von Euro
06:40 Erderwärmung gefährdet große Meeres-Schildkröten