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Der Tiger kehrt zurück. Mit dem erstklassigen Soulalbum "24 Hours" schafft Tom Jones ein erneutes Comeback. Im stern.de-Interview spricht die Entertainment-Legende aus Wales über Bono, Amy Winehouse und bewaffnete Musik-Produzenten.
Beim Entwerfen ihrer Hüte halten sie sich die Bäuche vor Lachen. Bei der Herstellung der Hutmodelle geht es professioneller zu: Klaus und Marlies Mühlbauer haben mit geschwisterlichem Schwung die marode Familienfirma zurück auf den Modemarkt gebracht.
„Das macht man nicht!“ - Wie oft hört man doch diesen Spruch. Im Zusammenhang mit bestimmten Bildkompositionen, mit einer Farbwahl, Bearbeitungsvarianten, Schwarz-Weiß-Konvertierung oder dem Bildschnitt. Da dürfen bestimmte Modelle – von community-(selbst)gekürten Platzhirschen und Galerie-Sternchen-Trägern auf goldene Übermaß-Sockel gehoben – nur in omnipräsenter Hochglanz-Softerotik-Manier abgelichtet werden. Andernfalls drohen einem die Lady mondgleich umschwärmenden Sugar-Daddy-Motten mit Schmerzensgeldklagen im Namen der bis dahin unwissenden und ungefragten, die das entsprechende Bild allerdings schon mit Wohlwollen auf der eignen Sedcard präsentiert. Oder hyänengleich über einen herfallende Eichhörnchen- und Seeadler-Dauer-Knipser aus dem Discovery-Channel für Kassenpatienten, die der stoischen Meinung sind, dass „Wildlife-Fotos“ NIE... NIE... NIE... NIEMALS in Schwarzweiß umgewandelt werden dürfen; geschweige denn gar mit ins Blasphemische gehenden Tonungen aus Unernsthaftigkeit dem sakralen Thema „NATUR“ gegenüber ein Bild so „kaputt zu machen“. Den Super-GAU löst man dann aus, wenn man es gar wagt, Bildschnitte entgegen landläufiger Lehrmeinungen und Dogmen-Prügelei zu setzen. In der Fashion-Fotografie fast schon Extremsport geworden, ist das „Schnippeln“ nach Gutdünken in anderen Bereichen der Menschenfotografie eher völliges „bäh-bäh“ und ruft Feministinnen mit dem Vorwurf der Reduktion einer Frau auf bestimmten anatomische "Eigenheiten" auf den Plan. Lieblingszitat eines guten Bekannten : "Wenn Männer Möpse hätten, würde ich eben die fotografieren" ;-) Bevor jetzt wieder wer rumstöhnt und meint, dass es mal wieder Prinzip sei, „Hauptsache anti zu sein“ , dem sei gesagt, dass gewisse Kriterien von Bildproportionen, wechselseitige Abstimmungen von Flächen, Formen und Linien nachwievor ja ihre Gültigkeit haben. Nur man arrangiert sie eben aus einem anderen Blickwinkel. Reine Anarchie bringt selbst da nicht immer was. Kann zwar, muss aber nicht. Und ansonsten galt wie immer das Motto: „Versuch macht kluch!“ Wenn man also rustikal durch Körperteile schneidet, muss....äh...sollte man sich dennoch Gedanken über die zu erreichende Bildwirkung machen. Selbst Fritze Hamann musste beim Körperzerlegen auf zukünftige Verwendungszwecke Rücksicht nehmen. Lendenfilets zu zersäbeln ist ja fast schon Frevel, gelle? :-) Natürlich reduziert man via „Schnippelei“ das Objekt auf das Übriggelassene. Einfach nur drum herum alles abzufitscheln, was man nicht im Bild haben will, ist aber auch hierbei nicht der Weisheit letzter Schluss. Blöderweise hat man bei Körpern nirgends wirkliche Geraden. Das beisst sich natürlich mit der bauartbedingten rechtwinkeligen Schnittmusterkante der „Schneidemaschine“. Also heisst es „Augen auf!“ und im Bild die passenden Linien, die man beispielsweise parallel zu Bildrändern laufen lassen kann, zu suchen – und zu finden. Teilungsproportionen kann man auch hier zu Rate ziehen, so dass man dem guten alten Schema EinDrittel-ZweiDrittel treu bleiben kann. Alles natürlich in Abhängigkeit mit dem Motiv an sich und der Aussage, die man erzielen will. Einfach alles drumherum wegkloppen, was nicht nach Löwe aussieht, macht nur bei Steinklötzen am Ende Sinn. Wem das Risiko zu hoch ist, bereits beim Fotografieren im Sucher besagte „Ausschnitte“ festzulegen, dem sei geraten, drumherum ein bissi Fleisch zu lassen, und das Schneidewerkzeug am Rechner zu konsultieren. Mein Tipp aber auch hier. Lieber das Auge schulen, die Dinge gleich zu sehen, als inflationär rumzuknipsen ohne Konzept und auf das Prinzip der digitalen Masse zu bauen nach dem Motto :“Ich mach erstmal , den Rest macht Photoshop“. Wem´s so Spaß macht, bitte sehr. Aber „Mut zum rustikalen Bildschnitt“ und dabei die Augen offenhalten ist manchmal eben doch die bessere Alternative. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Der Verleger Axel Cäsar Springer ist seit 22 Jahren tot, seine Geschichte jedoch ist so spannend wie eh und je. Jetzt hat der Historiker Hans-Peter Schwarz sie neu erzählt: Er hat einen Blick auf das bewegte Leben des Hamburger Zeitungskönigs geworfen - und ihn mit all seinen Schrullen und Schwächen in den Kontext seiner Zeit gestellt.
Nicht immer freuen sich Designer, wenn ihre Entwürfe Aufmerksamkeit erregen. Wenn sich erst einmal C-Promis, Fußballerfrauen oder gar Neonazis unter die Kundschaft mischen, kann das für eine Marke schnell zum Problem werden.
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