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Tuben

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Stiftung Warentest prüft Zahncreme
Stiftung Warentest prüft Zahncreme
Welche Tuben abschmieren

Stiftung Warentest hat zwanzig Zahnpasten getestet - mit überraschenden Ergebnissen. Die teuerste Zahncreme landet auf dem letzten, die billigste auf dem ersten Platz.

Der tägliche Verpackungsärger
Der tägliche Verpackungsärger
Verflixt und zugeschweißt!

Fummelige Aufreißecken, scharfe Kanten, abgerissene Laschen - solche Frustverpackungen treiben uns tagtäglich zur Weißglut! stern TV will wissen: Wer denkt sich derartige Patente aus? Und warum?

Guter Sonnenschutz
Guter Sonnenschutz
Bräunen ohne Reue

Endlich, der Sommer lässt sich wieder blicken. Nichts wie raus in die Sonne! Aber Vorsicht: Ungefilterte UV-Strahlen sind Gift für die Haut. Tipps für ein gesundes Sonnenbad.

Siegerehrungen
Siegerehrungen
Medaillen aus Männerhänden

Die XXX. Olympischen Spiele sind die Spiele der Gleichberechtigung. Frauen treten in allen Sportarten an und die Medaillen werden von Männern hineingetragen. Warum? Einfach, weil es zu London passt.

BLOTTERGEIST
BLOTTERGEIST
Knobelkleckse

Der »BlotterGeist« ist etwas für überzeugte Knobelfreunde. Es gilt, Farbkleckse so auf dem Bildschirm anzuordnen, dass sie sich von selbst auflösen. Zu dumm, dass sich ständig die Farben in den Tuben ändern.

Schließung von Drogeriefilialen
Schließung von Drogeriefilialen
Zum letzten Mal Schlecker-Shampoo

Am Samstag sind bundesweit 2200 Schlecker-Filialen endgültig geschlossen worden. In Forstinning, einem Dorf vor den Toren Münchens, wurde es ein leiser und trauriger Abschied.

Café au lait
Blog "Café au lait"
In einer richtigen Jetsetter-Bar...

...haben wir gestern die nicht vorhandene Tanzfläche gerockt. Und sind dabei selbst zu Jetsettern geworden. Fast. Es ist schon tiefster Winter in der Bar Charlie Birdy Boétie : Von der Decke hängen in Wellen weiße Tücher, darin schweben weiße Luftballons. Auf dem Boden der rosa-schwarz dekorierten Kneipe sind glitzernde Kunststoffschneeflocken verteilt. Einer der Kellner trägt passend dazu Skihose, -mütze und –brille. Der DJ hat sich lediglich für Schneejacke und –mütze entschieden. Auch wenn dem Rest der Anwesenden schon im T-Shirt zu warm ist – zumindest gilt das für mich. Das Ambiente wird im Internet als „Mischung aus britischem Gentlemen-Klub im Kolonialstil und New Yorker Bar im Penthouse-Stil“ beschrieben. Mich erinnert das Ganze eher an eine dieser angesagten Discos im Zentrum Londons, in denen der Großteil der Mädels Rock durch Gürtel ersetzt. Mit einem Unterschied: die Madames tragen hier zweier solcher Gürtel - einen oben und einen unten. Eine ganze Reihe solcher Exemplare sitzen in meinem Rücken: 1,80m große Gazellen mit noch einmal mindestens sieben zusätzlichen Stiletto-Zentimetern. Allesamt sind sie unnatürlich braun für diese doch kalte Jahreszeit. Sie überragen bei weitem die Herren des Tisches, deren säuberlich rasierte Brust unter entweder weit aufgeknöpftem Hemd oder tief ausgeschnittenem T-Shirt hervorschimmert. Sie ist geschmückt von mehr oder weniger dicken Goldketten. Die Haare auf dem Kopf sind entweder abrasiert oder mithilfe von anderthalb Tuben Gel in geschmeidigen Wellen nach hinten gekämmt. Was wir in diesem Laden machen, fragen sich wohl nicht nur die Jetsetter hinter uns. Unser Tisch voller hauptsächlich libanesischer Zottel ist da, um Ranas und Ellies Geburtstag zu feiern. „Hier kann man sowohl essen, als auch danach tanzen“, stand in der Einladung. Und so ist das ja auch – selbst wenn es leicht an einer Tanzfläche mangelt. Die Superstars hinter mir scheint das nicht zu stören. Immer wenn das Lied „ Happy Birthday to you “ ertönt, springen die Amazonen kreischend auf, werfen ihre Arme in die Luft und wackeln mit den in wenig Stoff gehüllten Hintern. Die Monsieurs der Schöpfung schmeißen sich dann an sie, umfassen sie fest und wackeln mit ihnen. Ihr Mund ist dabei verdächtig nahe am Hals der jungen Göttinnen – weiter hoch reichen sie ja nicht. 30 Sekunden später ist das Spektakel wieder vorbei und sowohl Gazellen als auch Goldkettchen-Gnome sitzen brav auf ihren Stühlen und gucken süffisant oder gelangweilt vor sich hin. Wir indes spielen erfreut mit den Luftballons, die immer wieder den weißen Tüchern entfleuchen. Antoine neben mir versucht krampfhaft, mich mit seinem Deutsch zu beeindrucken – zum Beispiel mit Sätzen wie „Welche Farbe haben meine Schuhe?“ oder auch „Ich bin Ingenieur und möchte deutsch lernen“. Beim Dessert dreht das Charlie-Birdy-Boétie-Team auch für Rana und Ellie das Geburtstagslied auf und voller Freude hüpfen wir auf unseren Stühlen auf und ab. Die Geburtsamazone im Hintergrund (denn eine von ihnen feiert an diesem Abend Geburtstag, wie auch ich inzwischen mitbekommen habe) kreischt wild, als sie eines nach dem anderen ihre Geschenke auspackt. Quiekend hält sie schwarze Lederhandtasche nach schwarzen Stiefeln in die Höhe, hüpft dabei zehn Sekunden an Ort und Stelle hoch und runter und geht dann zum nächsten Geschenk über. Wir haben inzwischen auch Geburtstagskuchen und Digestif hinter uns gebracht und warten auf den Anpfiff zum Tanz. Als der nicht kommt, springe ich irgendwann auf, reiße zwei der anderen Zottel mit mir in Richtung der kleinen freien Fläche zwischen den Tischen und wild juckeln wir zu Technomusik zwischen den Gästen hin und her. Viel Spaß haben wir dabei, ignorieren die leicht peinlich angerührten Blicke der anderen Anwesenden – was auch einige der anderen Zottel mit einschließt. Und doch: Ein paar der Trendsetter stimmen schließlich ein in unseren Zottel-Tanz. Selbst wenn sie an unsere Lässigkeit dabei natürlich nicht heranreichen... L.

Flüssigkeitsverbot gelockert
Flüssigkeitsverbot gelockert
Das Chaos in Klarsichttüten

Die EU hat eine Lockerung des Flüssigkeitsverbots im Handgepäck beschlossen. Doch die Passagiere haben davon wenig bis gar nichts. Im Gegenteil: Durch die Änderung ist Chaos programmiert.

Nachrichten-Ticker
Große Flaschen sollen spätestens 2012 wieder an Bord erlaubt sein

Innerhalb der kommenden zwei Jahre sollen Fluggäste wieder Flüssigkeiten auch in großen Flaschen und Behältern mit an Bord nehmen dürfen.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
She/Him

Oder: Die Kunst der phantastischen Beschäftigung Worum es in der zehnten Folge geht: RFK, Quarkspeise, Pizza, Mini-Höhlen, Zahnpasta-Tuben, Wo die wilden Kerle wohnen, wirklich lange Autofahrten, Scouting For Girls, Krümmel ohne Ende, She and Him hören, das Riechen, Ripped (T-Shirts), Etsy surfen, Kinder lieben, wie sie sind. Der getrennte Papi sitzt auf seinem kleinen Schloßgespenst-Sofa, es steht ganz an der Wand, so kann auf  dem Rand des Möbel eines seiner liebsten Photos stehen: "With Wife Ethel In Terre Haute, Indiana, On May 11, 1968", es zeigt Robert F. Kennedy mit seiner Frau im Rückspiegel eines offenen Autos während dessen Präsidentschafts-Kampagne. Es hat die Über-Farben jener Zeit, sehen fast aus wie gemalt, haben eine ungewöhnliche Lebendigkeit, erinnern uns an Politiker, die noch Statur hatten, nicht glattgebügelt waren von Beratern, die wichtiger sind als die austauschbaren Untypen, die sie beraten. Ok, das war jetzt ein kleiner Polit-Exkurs, dieses Bild habe ich halt in den vergangenen zwanzig Jahren ich-weiß-nicht-mehr-wie-oft-auch-immer angeschaut, ein jedes Mal mag ich diese beiden Kennedys noch mehr. Two of a kind, meine Kinder mögen sie ebenfalls. Und eigentlich mögen sie auch den Himbeer-Quark, den ich während des Schreibens viel zu schnell esse, aber da sie sich eine Pizza teilen, werden sie's mir verzeihen müssen, dass ich ihnen nix abgebe, in diesem quarkigen Vorfall versagen meine üblicherweise ausgeprägten Teilinstinkte, komplettimenti. Außerdem ist nach dem Pizza-Essen Anderes wichtiger. Marie hat sich eine Minihöhle gebaut, dort ein Kissen, eine Bettdecke und die Kuscheltiere Anthon, Lulu und Pauli reingepackt, sieht sehr/sehr/sehr wohnlich aus, sie guckt sich "Wo die wilden Kerle wohnen" an. Alexander springt derweil etwas auf dem leergeräumten Bett herum, die Zahnpasta-Tube ist sein Mikro und er singt zu "Just Beat It" von Mr. Jackson, Sie wissen schon, die Kinder des getrennten Papi sind große Fans. So, das machen also die Zwei gerade, einen Tag nachdem wir nach Hamburg zurückgekehrt sind, noch ganz beseelt vom grünen Allgäu. Ganz still wurde es übrigens nicht während der wirklich sehr langen Autofahrt, denn die Beiden sind überhaupt  nicht eingeschlafen, weil sie dauernd zu Songs von Scouting For Girls (hatten wir schon mal, richtig...) abwechselnd gesungen haben, Kinder könne sich phantastisch beschäftigen. Und dabei wurde eine beliebte Prinzenrolle inhaliert (komisch, zuhause rührt die keiner an!), das Auto wird dann zur Krümmel-Halde auf den Rücksitzen, der getrennte Papi sieht sich schon bei der weniger beliebten Saug-Veranstaltung an der Tankstelle (bestimmt  nicht BP, obwohl: sind die anderen Öl-Multis besser, nur weil sie sich gerade nicht mit einem blöden Bohrleck herumschlagen müssen?). Oh, jetzt kehrt bei uns tatsächlich etwas Ruhe ein, die richtige Zeit,um She & Him aufzulegen, außerordentlich empfehlenswertes Duo, liebe Leser des getrennten Papi. Dabei schlafen sogar Kinder ein, dreamlike. Wie sie dann da liegen, die Eine in ihrer Höhle und der Andere auf dem Boden, mag ich sie kaum ins Bett tragen, denn sie werden mich, latent vorwurfsvoll am nächsten Morgen fragen: "Warum hast Du uns nicht in der Höhle/auf dem Boden schlafen lassen?" Was wird der der getrennte Papi wohl erwidern? "Weil ich dann vor dem Einschlafen und mal zwischendurch in der Nacht nicht an Euch hätte riechen können und Ihr riecht doch immer so gut." Dann werden sie lachen und sagen: "Ach, du riechst doch auch ziemlich gut." "Danke." Vor dem Einschlafen haben wir zwischendurch eines meiner derzeitigen Lieblings-Bücher durchgeblättert, "Ripped, t-shirts from the underground", eine Zeitreise in Dekaden als es praktisch nur gute T-Shirts gab. Die ich am liebsten hätte, sind auf Seite 18 (Jefferson Airplane), Seite 77 (The Flying Lizzards), Seite 139 (I Wish You'D Never Seen The Mo-Dettes) und Seite 200 (Corporate Rock Still Sucks). Sie haben es geahnt, der getrennte Papi hat einen T-Shirt-Tick. Wenn's weiter nichts ist, oder? Ein anderes Mal können wir ja mal einen Blick in den Kleiderschrank werfen oder ich mache für Sie einige Photos von einigen echt lässigen T-Shirts. Gut, gut, ich schweife wieder etwas zu weit ab, meinen Sie, gut, gut. Zurück in die unmittelbare Gegenwart: die Kinkies schlafen nun selig, gleich, wenn sich der Blog für's Heute geschrieben hat, trage ich sie ins Bettchen und schnuppere kurz hinter ihren Ohren. Dann lese ich vor dem Schlafen nochmals ein sehr lesenswertes Stück über den Gründer von WikiLeaks, Julian Assange, in einer Juni-Ausgabe des New Yorker. Schätze, er der-Ex-oder-immer-noch-Hacker kann keine Kinder haben, schließlich fliegt er wie ein postmoderner Nomade um den Globus, hat keine eigene Wohnung, übernachtet nur bei Freunden, die ihm schon mal sagen müssen, dass er sich etwa die Haare mal wieder schneiden solle. Auch ein Leben oder eine Mission oder eine Vorwärtsbewegung oder eine Waghalsigkeit, jedenfalls ein Mensch mit dem ich zu und zu gerne mal 24 Stunden am Stück sprechen würde. Nun aber das zweifach große Glück in die Schlafstatt getragen, den Surf-Tipp des Tages für Sie: die Vintage-Site Etsy und noch den sehr wahren Satz einer Leserin des getrennten Papi für uns Alle zitiert: Wir sollen unsere Kinder lieben wie sie sind. Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

Porsche Boxster
Porsche Boxster
Der Testosteron-Hengst

Am Rande der Präsentation des neuen Porsche Boxsters gab Vorstandboss Wiedeking Lösungen zur weltweiten Finanzkrise zum Besten. Zum Beispiel diese hier: "Die Leute sollen endlich wieder unsere Autos kaufen." Richtig, den neuen Boxster will man sofort haben.

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