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Der 23-jährige Cho Seung Hui tötete in Virginia 32 Menschen und beging anschließend Selbstmord. Wäre der Amoklauf zu verhindern gewesen? Kann man solche Täter im Vorfeld erkennen? Ja, meint der Psychologe Herbert Scheithauer im stern.de-Interview.
Zweimal war der mutmaßliche Serienattentäter von Toulouse den französischen Ermittlern zufolge in Afghanistan und in Pakistan - er selbst gab an, von Al-Kaida in Waziristan im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet ausgebildet worden zu sein.
Wieder einmal beschäftigte das Schicksal von Christian Wulff die ARD-Talkrunde am Sonntagabend. Doch was als Amigo-Diskussion geplant war, entpuppte sich doch wieder nur als das altbekannte Hauen und Stechen von Gegnern und Befürwortern eines Präsidenten-Rücktritts.
Während sich viele Deutsche vor allem für Micaela Schäfer interessieren, beschäftigt viele Schweizer ein ganz anderer Dschungelcamp-Kandidat: Die Ausraster ihres Landsmannes Vincent Raven drohen das sympathische Image der Eidgenossen zu beschädigen.
Überall im Land gibt es Zoff. Wegen Schimmel an der Wand, wegen lauter Musik, wegen falsch abgerechneter Heizkosten. 300.000 Fälle landen jährlich vor Gericht. Dabei wären viele Konflikte vermeidbar. Wie Mieter und Vermieter besser miteinander auskommen können.
Im selbst bereiteten Morast sinkt Christian Wulff immer tiefer. Als moralische Führungsfigur taugt er nicht mehr. Sind Vorbilder nur eine romantische Vorstellung?
Er war Stummfilm- und Operettenstar, er tanzte unter den Nazis, er eroberte das Fernsehen - und er lebte, lebte, lebte: Jopie Heesters zu beschreiben, heißt, ein Jahrhundert zu vermessen.
Wer ist das Terrortrio, das die Republik erschüttert? Nach und nach kommen Details über die zwei Männer und ihre Komplizin heraus, die jahrelang mordend durch Deutschland zogen.
2009 Descendientes de J. Palacios "Pétalos" (Rotwein, Spanien) Es ist bereits der vierte Wein aus der spanischen Rebsorte MencÃa, den ich meinen Lesern seit dem Weinlakai Start im Januar 2008 empfehle. Hierbei deckten die Weine fast das gesamte Preisspektrum ab: von 9,95 EUR bis hin zu 69,95 EUR pro Flasche. Überraschenderweise stellten die Weine für ihren Preis immer einen exzellenten Gegenwert dar. Heutiger Wein von Kult-Winzer Palacios stellt keine Ausnahme dar. Aus meiner Sicht überflügelt der 2009er "Pétalos" sogar den in Vergangenheit empfohlenen " Vico ", der preislich deutlich über dem heutigen Wein lag und ebenfalls 93 Punkte erhielt. +++ Hier den Weinlakai-Newsflash abonnieren +++ Ãlvaro Palacios stammt ursprünglich aus einer renommierten Winzerfamilie im Rioja . Hier hätte er sich ins gemachte Nest setzen können, doch stattdessen ging er seinen eigenen Weg. Er studierte Önologie in Bordeaux und lernte anschließend sein Handwerkszeug bei keinem geringeren als Pierre Moueix, dem Winemaker des wohl legendärsten Bordeaux-Weingutes, Château Petrus. 1989 kehrte er nach Spanien zurück und gründete sein eigenes Weingut im Priorat . Damals hatte die Gegend südlich von Barcelona noch keinerlei Renommee. Seit der fast vollständigen Vernichtung der Rebflächen durch die Reblaus Ende des 19. Jahrhunderts, wurden im Priorat nur wenige, sehr einfache Weine produziert. Ãlvaros Palacios sorgte gemeinsam mit anderen, heute ebenfalls wohl bekannten Winzern (z.B. Rene Barbier), für den großen Umschwung. Àlvaro Palacios’ Ziel als Winzer war es von Anfang an Weine zu produzieren, die eine Kombination eines unendlich eleganten Château Petrus und eines sonnenverwöhnten Grange des australischen Weinguts Penfolds sind. Die Stilistik seiner Weine beweisen, dass er diesem Anspruch treu geblieben ist. Er produziert Weine, die harmonisch und leichtfüßig daherkommen, aber auch fruchtbetonte Konzentration und Vollmundigkeit besitzen. Diese Kombination spricht fast jeden Typus von Weintrinker an, denn bei solchen Weinen spielt der Spaßfaktor eine zentrale Rolle. Heute gehört Àlvaro Palacios zu der "neuen Generation" von spanischen Winzern. Mit Kollegen wie Peter Sisseck von Pingus im Ribera del Duero setzen seine Weine Qualitätsstandards und ernten weltweit höchste Bewertungen. Allerdings strapazieren diese Weine auch den Geldbeutel: So kostet z.B. der ultrarare Priorat-Kultwein "L’Ermita" in manchen Jahren um die 1.000 EUR pro Flasche. Mittlerweile ist Palacios auch in dem nordwestspanischen DO-Bereich Bierzo aktiv und produziert hier aus der seltenen Rebsorte MencÃa u.a. die heutige Empfehlung Pétalos. Die 60-100 Jahre alten Reben liefern nur noch geringe Erträge, doch sind diese von besonderer Qualität. Neben modernen Vinifizierungsmethoden ist es fast selbstverständlich, dass auch der heute empfohlene Wein nach biodynamischen Grundsätzen angebaut wurde, eine strenge Selektion erfolgte und die Arbeit im Weinberg ausschließlich per Hand erfolgt. Der Wein zeigt eine tolle, florale und rotbeerige Frucht, die durch ihre mineralische Frische überzeugt. Sie setzt einen wichtigen Konter zu dem üppigen Körper und der komplexen Konzentration des Weines. Auch Holz kommt nur feinfühlig zum Einsatz und so verbrachte der Pétalos lediglich vier Monate in französischer Eiche. Der Pétalos ist zwar der "Einstiegswein" von Palacios, doch sprechen u.a. die erst diesen Monat verliehenen 93 Punkte vom Wine Spectator eine andere Sprache. Obwohl der Wein nur knapp 14,- EUR kostet (im 5+1-Paket sogar weniger als 12,-), führt er eindrucksvoll vor, was passiert, wenn die Fähigkeiten von Àlvaro Palacios auf die Rebsorte MencÃa trifft. Man kann von Glück sagen, dass weder diese Rebsorte noch das Anbaugebiet Bierzo bereits sonderlich bekannt sind, anderenfalls wäre ein solcher Wein nicht unter 30,- EUR zu haben. Und selbst dann würde ich persönlich den Kauf in Erwägung ziehen. Nicht nur weil er schon jetzt, Verzeihung, schweinelecker ist, sondern auch weil ich überzeugt davon bin, dass der Wein in 2-3 Jahren noch besser sein wird. Es ist einmal mehr ein Wein, der vielen Gaumen eine neue Erfahrung bringen dürfte. Eine ganz besonders positive noch dazu. Für alle Leser, die bereits einen MencÃa in Vergangenheit gekauft haben, gibt die heutige Empfehlung eine hervorragende Möglichkeit eines Vergleichs. Natürlich lautet hierbei mein Rat, eine solche Verkostung unbedingt blind durchzuführen. Eines möchte ich noch hinzufügen, auch wenn es mit der Weinqualität nichts zu tun hat: Normalerweise macht mich eine schöne Flasche eher skeptisch, da ich schon häufig erfahren musste, dass eine aufwendig gestaltete Hülle über Defizite des Inhalts hinwegtrösten sollen. Nicht so beim Pétalos. Er kommt in einer wunderschönen Flasche daher, das Etikett ist edel gestaltet, und selbst die Kapsel zeugt von besonderem Design (Ein Klick auf das Foto der Flasche zeigt eine größere Abbildung). Ja, so macht der Wein sogar noch mehr Spaß! 2009 Descendientes de J. Palacios "Pétalos" (Rotwein, Spanien) Auge: Dunkles Lila. Nase: Komplexe Aromen von wilden Beeren, frischen Kräutern und Rauch mit schöner Mineralität . Gaumen: Dicht und harmonisch mit gut integrierter Frucht. Frischer Blumenduft und viele Beeren im lang anhaltenden, durch etwas bittere Tannine geprägten Abgang. Sonstiges: Besteht aus 100% MencÃa . Bis 2018 zu trinken. 93 Punkte (Quelle: Wine Spectator "Advance", Thomas Matthews, Oktober 2011) Meine Einkaufsempfehlung: Vinogusta (Wein ab 10.10.11 wieder lieferbar) 13,90 EUR/Fl. (Versand: 5,90 EUR, ab 75,- EUR frei Haus) 5+1-Paket: 69,50 EUR inkl. Versandkosten (11,58 EUR / Fl. – wird beim Kauf von 6 Flaschen automatisch kalkuliert) Hier klicken! Stand: 05.10.2011 Der Weinlakai übernimmt keine Verantwortung für die angegebenen Händler.
Ende eines der umstrittensten Fälle der US-Geschichte: Wegen fehlender Beweise kämpfte Troy Davis 20 Jahre lang für die Aufhebung seines Todesurteils. Nun wurde seine letzte Hoffnung zerstört.
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