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Victoria's Secret muss Federn lassen

Ein Federkopfschmuck bei der Modenschau von Victoria's Secret sorgt für Entrüstung: Die Dessousfirma hat sich bei amerikanischen Ureinwohnern entschuldigt - und damit heftige Diskussionen ausgelöst.

  Sexy oder geschmacklos? Model Karlie Kloss bei ihrem umstrittenen Auftritt

Sexy oder geschmacklos? Model Karlie Kloss bei ihrem umstrittenen Auftritt

Stefan Raab macht im deutschen Fernsehen fragwürdige Witze über Philipp Rösler. Im amerikanischen TV wäre er dafür mit Sendeverbot bestraft worden: Denn wenn es um die Political Correctness geht, verstehen US-Fernsehanstalten keinen Spaß. Das bekommt jetzt auch die Unterwäsche-Firma Victoria's Secret zu spüren. Weil unlängst bei der Modenschau des Dessous-Labels ein indianischer Kopfschmuck zu sehen war, wird die TV-Aufzeichnung geschnitten und das Unternehmen sieht sich zu einer öffentlichen Entschuldigung veranlasst.

"Wir möchten uns aufrichtig entschuldigen, da wir nicht die Absicht hatten, irgendjemanden zu beleidigen", teilte Victoria's Secret auf seiner Facebook-Seite mit. Man werde den Kopfschmuck künftig nicht mehr nutzen. Bereits bei der Ausstrahlung der Modenschau am 4. Dezember im US-Fernsehen werde die entsprechende Stelle nicht mehr zu sehen sein. Auch Model Karlie Kloss beteuerte via Twitter ihr Bedauern. Es tue ihr sehr leid, falls sie durch den Kopfschmuck jemanden verletzt habe, schrieb die 20-Jährige.

Ureinwohner sehen sich verunglimpft

Der Auftritt Kloss' war eines der Highlights der Show. Mit einem prächtigen, bodenlangen Federkopfschmuck kombiniert mit Unterwäsche im Leder-Fransen-Look stahl sie selbst dem "Fantasy Bra" im Wert von 2,5 Millionen Euro die Schau. Doch als erste Fotos des Outfits im Internet auftauchten, sorgte dies für Entrüstung. Viele amerikanische Ureinwohner sahen sich verunglimpft und in ihrer Ehre verletzt. "Wir mussten Fürchterliches ertragen, um zu überleben und sicherzustellen, dass unsere Lebensweise erhalten bleibt", sagte ein Sprecher der Navajo-Indianer. Jede Nachahmung, sei es Halloween oder Victoria's Secret, sei ärgerlich. "Sie spucken auf unsere Kultur", sagte er wörtlich.

Der Umgang mit den amerikanischen Ureinwohnern ist in den USA ein sensibles Thema. Die politisch korrekte Entscheidung von Victoria's Secret, das Outfit künftig nicht mehr zu zeigen, hat allerdings nicht nur Befürworter gefunden. Auf der Facebook-Seite wird in mehr als 4800 Kommentaren heftig darüber diskutiert. Einige User halten die Reaktionen der Indianer für übertrieben. "So viel Theater um einen Kopfschmuck", schreibt ein User, "das Tragen eines Indianer-Kostüms ist doch kein Rassismus". "Es geht um Mode, nicht um Politik", glaubt ein anderer. Eine Userin fasst ihr Unverständnis so zusammen: "Bitte habt etwas mehr Humor."

mai

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