Simulieren statt anprobieren: Eine Firma aus Taiwan hat eine virtuelle Ankleide erfunden, die mit 3D-Technik Kleidung auf das Spiegelbild des Kunden projiziert.
Das Video im Wortlaut: Klamotten kaufen ging bisher so: Frau oder man drückte sich an Kleiderständern vorbei, nahm hier ein Teil, dort ein Teil und verschwand mit einem Armvoll Kleidung in der Umkleidekabine. Mehr...
Damit soll jetzt Schluss sein, meint zumindest die Firma Vismile aus Taiwan. Dort hat man Nuevo entwickelt, die virtuelle Ankleide. Firmenchef Jenan Huang ist von der Idee überzeugt: "Mit der virtuellen Ankleide muss der Kunde jetzt nicht mehr die ganzen Sachen mit nehmen und eine nach der anderen anprobieren. Das erspart viel Mühe. Jetzt muss man auch nicht mehr durch den Laden ziehen. Alle Größen, Farben und Preise sind schon da." Das System besteht aus mehreren Infrarot- und hochauflösenden Kameras. Die erstellen ein Bild des Kundenkörpers und messen Bewegungen. Daraus wird ein Computerbild errechnet, auf das verschieden Kleidungsstücke projiziert werden können. "Die Kleidung wird in 3D-Aufnahmen gezeigt. Die Bilder wurden von realen Vorlagen erstellt. Jetzt braucht man keine Vorstellungskraft mehr. Man wählt einfach ein Stück aus und kann sich dann sogar bewegen, um zu sehen, wie die Kleidung anliegt. Das ist der größte Vorteil unserer Technik." Bereits probierte Kleidung kann das System abspeichern, für einen späteren Vergleich. Und wer sich dann immer noch nicht sicher ist, kann soziale Netzwerke aus dem Internet dazuschalten und dort seine Freunde befragen. ORT: NEW TAPEI CITY, TAIWAN Schließen
Die Schuldenkrise in Europa spitzt sich täglich weiter zu - und die Deutschen gehen einkaufen, als ob nichts wäre. Doch der Optimismus der Verbraucher steht auf tönernen Füßen.
Einkaufen am Kap Shoppen in SüdafrikaDer günstige Kurs des Rand macht Südafrika für deutsche Touristen erschwinglich. Wer mehr als Markenkleidung zum Schnäppchenpreis als Souvenir mit nach Hause bringen möchte, dem sei afrikanisches Handwerk, Musik und Wein empfohlen.