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In der Berliner Ausstellung "Kampf der Dinge" konkurriert Kitschiges mit Edlem aus Ost und West, geniales Gerät mit Design-Desastern: Zu sehen sind Wackeldackel, Affen-Aschenbecher und Männertorso-Salzstreuer.
Günther Jauch hielt es für eine gute Idee, dem Bundespräsidenten eine weitere Talk-Sendung zu widmen. Dass die nicht völlig verschwendet ist, hatte er dem bebrillten Dauermeckerer Moritz Hunzinger zu verdanken.
Der Gott des Classic Rock hatte gestern wieder ein offenes Ohr für mich und ich konnte des Foreigner und Journey von Berlin und Houston vergleichen. Im Mai rufe ich meinen Kumpel Stefan in Berlin an und frage ob wir nicht zum Konzert gehen wollen. Er fragte, welches Konzert ich denn meine. Ich bin verdutzt, dass er nicht weiss, dass Kansas, Foreigner und Journey in der Spandauer Zitadelle spielen. Er besorgte Tickets und wir hatten einen tollen Rock Abend. Ich schätze es waren ca. 5000 Besucher da und am Merchandize Stand war nicht viel los. Dennoch klasse Konzert und nebenbei soll nicht unerwähnt bleiben, das Schultheiss kostete 3 Euro. Opener Kansas war wie immer solide mit den Hits die inzwischen Hymnen sind. Foreigner Frontmann Kelly Hansen brachte mit seiner Energie leben in die Zitadelle und bei Journey hat mich überrascht, wie gut der neue Sänger Arnel Pineda doch stimmlich in die Band passte. Das ich den Frontmann gestern 'Hi5en' konnte kam so... Ich fahre aus Lust und Dollerei zum Box Office des Woodland Pavillions und frage ironisch nach Tickets. Die Show ist seit Wochen ausverkauft und die Tickets wurden für bis zu 1000 Dollar im Netz verhökert. Die Dame schaut in ihren Computer und sagt ja sie hat 2 Tickets in Section 101 (gute Tickets). Ich hechle ihr zu: "I take em". Daraufhin klimpert sie auf der Tastatur rum und schüttelt den Kopf. Jemand anders war schneller. Dann höre ich die magischen Worte: "I have 1 Pit Ticket. You want it?" Ich nicke schneller und heftiger als ein 'Wackeldackel'. Deal, und ich sitze, bzw. stehe in der ersten Reihe. Opener in Houston ist Night Ranger. Spätestens bei " Sister Christian (Motoring )" singt Houston mit. Die Show von Foreigner läuft ab wie eine Dampflock die immer mehr in Fahrt kommt. Im Vergleich zum Berlin Konzert tobt die Hütte in Houston. Die Antwort auf die Frage "I wanna to know what love is" hallt aus 16000 Kehlen durch die Luft "I want you to show me" . Journey spielt nur "City of Hope" vom neuen Album "Eclipse". Ansonsten die Hits die man hören will. "Lights", "Wheel in the sky" und "Don't stop believing" der fast im Kreischen des Publikums untergeht. Einfach Wahnsinn wie unterschiedlich Konzerte der gleichen Bands mit den gleichen Songs auf beiden Seiten des Atlantik sein können. Berlin und Deutschland leidet (IMHO) darunter, dass Classic Rock im Radio völlig unterepräsentiert ist, oder fast gar nicht stattfindet. Dabei könnten sich die gecasteten und gestylten Youngters 'ne dicke Scheibe von den Dino's der Rockära abschneiden, wo handgemachte Musik bis heute nichts an seiner Faszination verloren hat. Randnotiz die auch hier erwähnt werden muss, ein vergleichbares Bier kostete 10 Dollar und ein grosses bis zu 13 Dollar auf der nach oben offen zu scheinenden Bier-Preis-Skala. Nun wenigstens werden die Becher neuerdings mit dem Motto "Recycling Rocks" recycled - wer hätte das gedacht. Ist der Mehrwegbecher 'just around the corner'? In diesem Sinne..."Don't stop believing"...
stern.de-Kolumnist Carsten Scheibe gönnt sich ein Schläfchen am Schreibtisch. Vielleicht hätte er sich besser vorher nicht in diesen Online-Rechtsforen umschauen sollen. Jetzt schwirren ihm die Sinne vor lauter Paragrafen - und im Schlaf steht der E-Mail-Kontrolletti vor der Tür.
Opel Caravan? Das klingt nach Rimini und Wackeldackel. Nach Kombis mit Nutzwert. Heute sind andere Qualitäten gefragt. Design und Style. Und deshalb heißt der Kombi des Insignia Sports Tourer.
Mehr ackern statt gackern und ab und zu ein Ei legen: In der sechsten Folge von "Germany's next Topmodel" mussten die Mädels erkennen, dass Las Vegas nicht Oberammergau ist. Eine machte den Wackeldackel, eine den Storch und eine andere den Abflug. Sie geht jetzt studieren.
Das politische Erdbeben in Bayern erschüttert selbst einst solide Erbfeindschaften: So dürfen nun jahrelang von Edmund Stoiber ausgebremste Freunde von Theo Waigel wieder mitmischen. Nicht nur deshalb erinnert der Kampf um den Ministerpräsidentenposten viele an die Münchner Räterepublik anno 1919.
Julia Roberts und Clive Owen, Catherine Zeta-Jones und Denzel Washington, John Travolta und Richard Gere: Die Star-Dichte ist in New York derzeit besonders hoch. Überall wird gedreht. Hollywood traut sich wieder in eine Stadt, die lange Zeit zum Filmen zu teuer war. Wie kommt's?
Statt in eine Aura der Finsternis tauchten The Cure die Hamburger Color Line Arena in die Regenbogenfarben ihrer Lichtorgel. Mit dem Auftakt ihrer Deutschlandtour verbreitete die Kultband der 80er ein wenig Melancholie und viel Behaglichkeit für Biokäufer.
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