Demi Moore fordert Unterhalt von Ashton Kutcher

8. März 2013, 06:58 Uhr

Mit dem Einreichen ihrer Scheidungsklage verlangt Demi Moore Unterhaltszahlungen von Ashton Kutcher. Angeblich ist sie noch immer wütend auf den "Two and a Half Men"-Star. Von Frank Siering, Los Angeles

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Demi Moore, Ahston Kutcher, Mila Kunis, Scheidung, Rosenkrieg

Einst waren sie ein Herz und eine Seele, nun kommunizieren Ashton Kutcher und Demi Moore angeblich nur noch über ihre Anwälte©

Lange hat sie gezögert, doch jetzt ist es soweit: Demi Moore, 50, hat ernst gemacht und vor einem Gericht in Los Angeles den Scheidungsantrag eingereicht. Einer offiziellen Trennung von Ashton Kutcher, 35, steht somit nichts mehr im Weg.

Oder etwa doch? Demi Moore scheint noch immer ziemlich sauer zu sein auf ihren Ex-Partner, mit dem sie immerhin sechs Jahre zusammen war. So verlangt die 50-Jährige laut eingereichter Scheidungsklage, dass Kutcher Unterhaltszahlungen leistet und die Anwaltskosten des Verfahrens übernimmt.

Die US-Klatschpresse berichtet schon seit Monaten, dass Moore wütend sei auf Kutcher, der sich längst mit einer neuen Freundin vergnügt. Mila Kunis, 29, soll sogar schon mit dem “Two and a Half Men”-Star zusammenleben.

Sie will es Kutcher heimzahlen

Moore fühle sich hintergangen und allein gelassen, zur Seite geschoben wie ein alter Hausbesen. Sie wolle Kutcher auch deshalb mit den Scheidungsforderungen noch einmal richtig einen "auswischen" berichten Freunde, die der Schauspielerin nahestehen.

Denn Geld braucht Moore wahrlich nicht. In den 80er- und 90er-Jahren zählte das Starlet zu den wichtigsten Schauspielerinnen in Hollywood. Filme wie "Ein unmoralisches Angebot" oder "Ghost (Nachricht von Sam)" hatten sie zur Großverdienerin gemacht. Das heutige Vermögen der Ex-Frau von Bruce Willis wird auf 160 Millionen Dollar geschätzt.

Kutcher dagegen verdient erst seit dem vergangenen Jahr das ganz große Geld. Für seine Hauptrolle in der TV-Show "Two and a Half Men" kassierte er 24 Millionen Dollar und durfte den Titel des bestbezahlten Fernsehstars im US-Fernsehen von Charlie Sheen übernehmen.

Kommunikation nur noch über Anwälte

Kutcher hatte bereits vor drei Monaten die Scheidung eingereicht. Aber Moore weigerte sich – bis jetzt – ihrerseits einzuwilligen. In Hollywood kursierten immer wieder Gerüchte, die 15 Jahre ältere Moore habe versucht, Kutcher zurückzugewinnen. Nachdem dieses Unterfangen schiefgegangen war, habe Moore eine andere Strategie gewählt. Sie hätte sich gewünscht, so vermutet ein Bekannter in der "New York Post", dass ihr Ex endlich einsehe, dass er ihr einen großen Teil seines Ruhmes und seines Geldes zu verdanken habe.

Immerhin habe Kutcher erst dann einen riesigen Karrieresprung gemacht, als er mit Moore zusammen war. Kutcher hingegen sehe das nicht so, und habe sich nach Aussagen des Insiders in Gesprächen mit Moore "sehr schwierig" verhalten. Die Beziehung sei jetzt so abgekühlt, dass sie gar als "feindselig" bezeichnet werden kann.

Der Rosenkrieg droht. Inzwischen kommunizieren die Scheidungsgegner nur noch über ihre Anwälte. Bei Ashton Kutcher ist das Laura Wasser. Sie vertritt im Moment auch noch Heidi Klum. Und Moore läßt sich durch William Beslow vertreten, einem der besten Scheidungsanwälte in New York. Zu seinen Kunden zählten in der Vergangenheit Robert De Niro und Tatum O’Neal.

 
 
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