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Obamas Hund hat eine Freundin

Lange musste Bo im Weißen Haus mit menschlicher Gesellschaft Vorlieb nehmen. Jetzt hat der Hund der Obamas eine Spielgefährtin. Die meisten US-Präsidenten hatten Hunde, aber einer besaß ein Pony.

Bo (l.) und Sunny. Offenbar war es Liebe auf den ersten Blick. Die Obamas betonen, Sunny sei die perfekte "kleine Schwester" für Bo.

Bo (l.) und Sunny. Offenbar war es Liebe auf den ersten Blick. Die Obamas betonen, Sunny sei die perfekte "kleine Schwester" für Bo.

Zuwachs im Weißen Haus: Der Hund der Obamas bekommt Gesellschaft. Das ist auf der Website des Weißen Hauses zu lesen. Die neue Hündin der US-Präsidentenfamilie heißt Sunny, wurde im Juni vor einem Jahr geboren und zog am Montag in den US-Regierungssitz ein, der auch als Wohnhaus der Familie Obama dient. Die Hündin sei wie Bo, der seit 2009 zur Obama-Familie gehört, ein Portugiesischer Wasserhund. Die Rasse sei perfekt für die Obamas, da es Allergien in der Familie gebe. Portugiesische Wasserhunde sollen auch für Tierhaar-Allergiker geeignet sein, weil sie weniger Allergene absondern als andere Hunde.

Aber auch abgesehen davon sei Sunny "die perfekte kleine Schwester" für Bo. Das Tier strotze vor Energie und sei sehr anhänglich - und die First Family habe ihr den Namen gegeben, weil er zu ihrer sonnigen Persönlichkeit passe, schreiben die Autoren des "White House Blog". "Wir haben den Verdacht, dass Sunny in die Fußstapfen von Bo treten und dem Präsidenten Gesellschaft im Oval Office leisten, mit der Familie nach dem Abendessen spazieren gehen und manchmal sogar auf den Schoß der First Lady springen wird."

Auf der Webseite veröffentlichte Fotos deuten darauf hin, dass die Hundegeschwister bereits Gefallen aneinander gefunden haben. Bo lebt seit 2009 bei den Obamas, er war ein Geschenk des inzwischen gestorbenen Senators Edward Kennedy.

Ein Kater für Clinton und ein Pony für Kennedy

Mit seiner Vorliebe für Hunde folgen die Obamas einem Trend, denn die meisten US-Präsidenten entschieden sich - wenn sie denn ein Tier hatten - für einen oder mehrere Hunde. Ausnahmen waren Bill Clinton, der - neben einem Hund - einen Kater namens Socks im Weißen Haus wohnen ließ und die Kennedys, die ein Pony hatten, das sie Macaroni tauften. Präsident Dwight Eisenhower beispielsweise hatte einen Weimaraner namens Heidi, Lyndon B. Johnson mehrere Beagles.

anb/DPA/DPA
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