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Mit diesen Tricks bringt ihr andere Menschen dazu, euch zu mögen

Wer von seiner eigenen Unsicherheit im Umgang mit neuen Menschen genervt ist, kann sich mit einigen psychologischen Tricks ganz einfach selber behilflich sein. 

Das Schließen von neuen wird im Alter immer schwieriger. Im Kindesalter oder in Schul- und Studienzeiten entwickeln sich neue Kontakte oder sie tun es eben nicht - man geht zusammen auf Partys, trifft sich bei gemeinsamen Freunden oder geht einfach mal zwischen den Vorlesungen zusammen in die Mensa. Sobald man aber sesshafter wird, einen festen Freundeskreis hat und in die Jobwelt abtaucht, wird alles etwas komplizierter. 

"I Want You To Want Me"

Je länger man sich in seinem sicheren Umfeld aufhält, desto ungeschickter wird man im Kontakt und mit fremden Mitmenschen. Wer von seiner eigenen Unsicherheit im Umgang mit neuen Menschen angekotzt ist, kann sich aber mit einigen psychologischen Tricks selber behilflich sein. 


1. Kopier den Anderen

Diese Strategie nennt sich "Mirroring" ("Spiegelung) und meint das subtile Nachahmen des Verhaltens seines Gegenübers. Versuche während einer Unterhaltung die Körpersprache, Gesten und Mimik des Anderen zu kopieren. 

Im Jahr 1999 dokumentierten Forscher der den "Chamäleon-Effekt". Es stellte sich heraus, dass Probanden einander sympathischer fanden, je deutlicher sie die Mimik des anderen kopierten. Viele Sympathieträgern wenden diese Spiegeltechnik automatisch an - andere wiederum müssen ihrem Glück etwas auf die Sprünge helfen. 


2. Mache anderen Menschen Komplimente

Das Prinzip ist logisch: Was du über Andere sagst, beeinflusst, wie dein Gegenüber dich sieht. Wenn du im Gespräch einen anderen Menschen als sehr warmherzig und nett bezeichnest, werden die Leute diese Qualitäten auch mit dir verknüpfen. Funktioniert auch umgekehrt: Wenn du ständig nur negativ über Andere redest, werden deine Freunde diese von dir angesprochenen negativen Qualitäten ebenso mit dir assoziieren. 

3. Freunde dich mit den Freunden an

Diese Social-Network-Theorie nennt sich "Triadic Closure" ("Triade") und soll deutlich machen, dass zwei Personen sich eher näher kommen, wenn sie einen gemeinsamen Freund haben. Wenn eine starke Bindung zwischen Adam und Bertha und Adam und Carl besteht, ist es wahrscheinlicher, dass eine Bindung zwischen Bertha und Carl entsteht. Also: Schickt mal ein paar Freundschaftsanfragen raus!


4. Verrate ab und zu deine Fehler

Laut "Pratfall Effect" werden Leute dich eher mögen, nachdem du einen Fehler gemacht hast - das aber nur, wenn sie dich sonst für eine kompetente Person halten. Wer offenbart, nicht perfekt zu sein, wird vom Gegenüber wärmer aufgenommen. Der Forscher Elliot Aronson entdeckte, dass einfache Fehler die wahrgenommene Anziehung beeinflussen können. Aronson ließ einen Teil seiner Probanden ein Quiz beantworten - die restlichen Testpersonen sollten nachträglich die Sympathie der Quizteilnehmer bewerten. Die Studenten, die in einem Quiz gut abschnitten, aber anschließend Kaffee verschütteten, wurden sympathischer bewertet als die Probanden, die entweder keinen Kaffee im Anschluss verschütteten oder schlecht abschnitten und zusätzlich den Kaffeebecher fallen ließen.

5. Sieh die andere Person, wie sie gesehen werden will

Die Menschen wollen in einer Weise wahrgenommen werden, die sich mit ihren eigenen Überzeugungen überschneidet. Dieses Phänomen nennt man "Self-verification theory". Wir alle wollen nur die Bestätigung unserer Ansichten - egal ob positiv oder negativ. Menschen, die sich selber eher negativ sehen, interagieren lieber mit Menschen, die ebenfalls einen negativen Eindruck von dieser Person haben. Andersrum funktioniert es laut einer Reihe von Studien der Stanford University und der University of Arizona ebenso: Probanden mit positiver Selbstwahrnehmung bevorzugen Menschen, die positiv über sie denken.

Viel Glück! Ansonsten hilft auch Alkohol.

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