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Woran man beim Feiern merkt, dass man nicht mehr 20 ist

Ausgehen mit 20 ist anders als feiern gehen mit 30. Aber ist es auch schlechter? Neon sagt dir, was sich im Nachtleben mit den Jahren ändert und warum das zum Teil gar nicht so schlecht ist.

Ausgehen mit 30 ist anders als mit 20 - aber nicht unbedingt schlechter

Ausgehen mit 30 ist anders als mit 20 - aber nicht unbedingt schlechter

Wer sich mit 30 ins Nachtleben stürzt, ist anders unterwegs als 20-Jährige. Das liegt unter anderem daran, dass man in der Regel mehr Geld in der Tasche hat, aber auch an dem einen oder anderen Gebrechen, dass man schon mit sich rumträgt.

Wir zeigen, woran du beim Ausgehen merkst, dass du nicht mehr 20 bist und warum das teils gar nicht so schlimm ist.

1. Du gehst nur noch einmal die Woche aus

Früher war der Partykalender voll: Ausgehen an drei bis vier Abenden die Woche war keine Seltenheit. Inzwischen brauchst du deinen Schlaf und weißt, dass du an einem Samstagabend auch andere Dinge tun kannst, die Spaß machen: schauen, kochen oder einfach mal früh ins Bett gehen. Schließlich musst du deine Kräfte für die nächste Arbeitswoche schonen.

2. Du trinkst Gin-Tonic statt Korn-Cola

Dein schlecht bezahlter Nebenjob oder das mickrige Ausbildungsgehalt ließen dir keine andere Wahl: Der Preis bestimmte, was getrunken wird. Damals flossen das Discounter-Bier, der Apfelschnaps oder billige Mischgetränke à la Korn-Cola. Heute hast du nicht nur mehr Geschmack, sondern hoffentlich auch mehr Geld. Das fließt jetzt in Ginger-Beer, Gin-Tonic und Co.

3. Du trinkst ein "Zwischenwasser"

Nicht nur was du trinkst hat sich verändert, sondern auch wie du es trinkst. Inzwischen leerst du nicht mehr mehrere Biere oder Long-Drinks hintereinander, sondern legst zwischendurch eine Pause für das "Zwischenwasser" ein. Schließlich weißt du mittlerweile wie du einen Kater verhinderst und du musst ja morgen wieder früh raus.

4. Du bist dankbar für das Rauchverbot

Rauchschwaden in Clubs und Bars - das war Rock'n'Roll. Heute würden dich Brandlöcher im Hemd und vollgequalmte Haare nur noch nerven. Deshalb bist du dankbar, dass das Rauchen vielerorts tabu ist. Und für die Gesundheit ist es ja sowieso besser.

5. Du kannst deinen Perso zu Hause lassen

Ja, du bist älter geworden. Und weil das auch die Türsteher sehen, kommst du ohne Ausweis an ihnen vorbei, während neben dem Eingang zum Club 20-Jährige schlecht gelaunt feststellen, dass sie ihren Perso vergessen haben.

6. Du gehst früher nach Hause

Während du in deiner "Jugend" es noch für völlig unverständlich gehalten hast, eine Party schon um drei Uhr zu verlassen, ist das jetzt für dich schon fast ein Exzess. Der Gedanke ans Bett und die Pläne für den nächsten Tag treiben dich früher nach Hause. Schließlich bist du ja auch schon erfahren genug, um zu wissen, dass du ohnehin nichts verpassen wirst.

7. Du fährst mit dem Taxi nach Hause

Stundenlang auf den Nachtbus oder die erste Bahn nach Hause warten ist vorbei. Genauso wie kilometerlange Fahrten mit dem Fahrrad durch den Regen. Inzwischen kannst du dir das eine Mal in der Woche ein leisten - oder sogar noch selber Auto fahren.

8. Du findest noch etwas Essbares im Kühlschrank

Wenn du dann zu Hause bist, kannst du deinen Hunger noch stillen. Früher war der Kühlschrank fast leer: ein bisschen Scheiblettenkäse, eine Flasche Ketchup und noch Restbestände an Schnaps - mehr war nicht drin. Heute hast du natürlich astrein vorgesorgt und Vorräte eingekauft. So kannst du auch um vier Uhr nachts noch etwas Vernünftiges essen.

9. Du machst Kassensturz und bist erleichtert

Du gehst vielleicht seltener aus, trinkst weniger und kommst früh nach Hause. Das alles macht sich dann auch im Portemonnaie bemerkbar. Die Zeiten, in denen du die Hälfte deines kargen Einkommens im Nachtleben gelassen hast, sind vorbei.

10. Du hast immer noch Spaß

Ausgehen ist immer noch spannend: ein Ausflug in die lange, unbekannte Nacht, die vor dir liegt. Mit Überraschungen, Enttäuschungen und Euphorie. Und zwar ganz egal, wo du am Ende landest, wieviel du trinkst und wie oder ob du nach Hause kommst. Und so ist es mit 30 dann doch irgendwie genauso wie mit 20.

In diesem Sinne: Ein schönes Wochenende!



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