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Fast Forward: The Leftovers

Breaking Bad, Game of Thrones, House of Cards: Alles schon gesehen. In der Rubrik »Fast Forward« blicken wir über den Tellerrand und empfehlen Serien, die nicht jeder kennt – im Schnelldurchlauf. Heute: The Leftovers.

Intro:
Max Richter – The Leftovers (Main Title Theme)

Worum es geht:
Tja, ganz so salopp sind die Ereignisse in »The Leftovers« nicht zusammenzufassen. Trotzdem der entspannte Versuch einer Inhaltsangabe: Von heute auf morgen verschwinden 2% der Weltbevölkerung spurlos von der Bildfläche. Und alle so: WTFOMG?!!11
Worum es wirklich geht:
Die biblische Prophezeiung der »Entrückung« steht hier im Vordergrund (LMGTFY). Die Geschichte konzentriert sich auf die US-Kleinstadt Mapleton und die gesellschaftlichen Spätfolgen für ihre Einwohner. Sie alle versuchen, eine Sinnhaftigkeit hinter dem Verschwinden zu erkennen. Die Serie zeigt, wie Religion und Glaube die Menschen beeinflussen können – im Positiven und Negativen.

Besonderheiten:
Am Anfang steht das Fragezeichen. Ständig wundert man sich: Wieso-Weshalb-Warum? Mindfuck und Mystery schweben über jeder Episode, viele Fragen werden aufgeworfen, die Antworten bleiben Interpretationssache. Am Ende des Tages löst sich alles in Sinn oder Unsinn auf. Ein bisschen wie Religion.

Was nervt:
Die Amerikanisierung der Story. In der Prämisse geht es zwar um die Weltbevölkerung – der Fokus liegt aber ausschließlich auf der US-Kleinstadt.

Lieblingscharakter:
Man kann nicht gerade behaupten, dass einem die Charaktere ans Herz wachsen. Vielmehr liegt die Faszination in der Abgefuckheit der Protagonisten und ihren Reaktionen auf die »göttliche Eingebung«. Entsprechend kann man »Nora« nur lieben, die abgestumpft ihr Dasein fristet (weil *puff* Familie futsch) und regelmäßig auf sich schießen lässt, um überhaupt irgendwas zu fühlen.

Gut gesagt:
John: »I don’t understand what’s happening.«
Kevin: »Me neither.«

Für Fans von:
»
The Leftovers« ist der spirituelle Nachfolger von »Lost« (um im religiösen Jargon zu bleiben). Das merkt man auch, denn als Produzent und Drehbuchautor fungiert wieder Damon Lindelof – und der Mann ist bekannt dafür, sein Publikum in die Irre zu führen. Aber da die Geschichte von »The Leftovers« bereits als Roman niedergeschrieben ist (Autor Tom Perrotta wirkt ebenfalls mit), kann man auf ein stringenteres Ende hoffen.

Wo man es sehen kann:
Exklusiv auf Sky

Staffeln:
2 Staffeln je 10 Folgen – die dritte und finale Season ist bereits bestellt.

Foto: © OBS/Sky Deutschland

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