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"Rock'n'Roll ist kein Picknick!": So erlebten NEON-Leser das Lollapalooza

Das Lollapalooza hat die Meinungen gespalten. Einige Besucher hielten das Musikfestival in Berlin für gelungen, andere für eine Vollkatastrophe. In der NEON-Community scheint hingegen Einigkeit zu herrschen.

"Rock 'n' Roll ist kein Picknick!": So erlebten NEON-Leser das Lollapalooza in Berlin

Ein Großteil der NEON-Community ist sich einig: Das Lollapalooza in Berlin am vergangenen Wochenende war gelungen

Das Lollapalooza sei eine "Imagepleite" für Berlin gewesen, urteilen Medien und Besucher über das Musikfestival mit rund 85.000 Besuchern. An- und Abreisechaos, aberwitzige Schlangen vor sanitären Anlagen und Foodtrucks, die unliebsame "Lolla Cashless"-Bezahlmethode - auch in diesem Jahr hat die Großveranstaltung mit etlichen Pannen für Schlagzeilen gesorgt.

Auch die NEON-Community hat in den sozialen Netzwerken rege über das Musikfestival diskutiert, das als Folge des Wirrwarrs vom Wochenende im kommenden Jahr in den Berliner Olympiapark umziehen wird. Doch nicht für jeden NEON-Leser, der vor Ort gewesen ist, war das Festival ein katastrophaler Flop - ganz im Gegenteil.

Lollapalooza: NEON-Leser ziehen überwiegend positive Bilanz

"Festival war supi", schreibt NEON-Leser Ralf Hülsmann. Merkt aber an: "Ein Stadtfestival außerhalb der Stadt zu machen ist natürlich Schwachsinn an sich. Treptower und Tempelhof waren gute Locations. Mit guter Orga ist der Olympiapark sicher eine Chance." Sein Eindruck: Das Festival wurde nicht ausreichend genug organisiert - etwa bei Ausschilderung, Shuttlebussen und den Toiletten bestehe noch Luft nach oben.

Laut Merlin Dumke "hat eigentlich nichts so richtig funktioniert", die Mitarbeiter seien freundlich gewesen "aber überfordert." Er sei Sonntag daher lieber Zuhause geblieben. "Positiv: Wanda, Marteria & die Köttbullar waren klasse!"

"Was ist denn mit euch los?", fragt NEON-Leserin Regina Pahling. Früher wurde ein Festival "erst so richtig geil und legendär, wenn man sich möglichst viel zu erzählen hatte. Wir haben oft Stunden auf irgendwelchen Wiesen und Bahnhöfen gesessen, weil nichts weiterging." Das habe einfach dazu gehört, so sei man wenigstens mit vielen Leuten ins Gespräch gekommen. "Also beschwert euch nicht über Verspätungen und andere Problemchen", fordert Regina Pahling. "Macht das Beste draus und genießt es! Rock'n'Roll ist schließlich kein Picknick!" 

Auch Max Ime findet: "Es war ein super Festival!" Die Organisation hätte besser klappen können, "aber bei 85.000 Menschen kann das nun mal passieren." Er habe das diesjährige Lollapalooza "super gefunden, starke Leistung an die organisation für die schnelle Lösung und bis nächstes Jahr."

"Die Heimfahrt am Samstag war echt ne Katastrophe", schreibt Caro Pescatore, "dafür war der Sonntag sehr entspannt!" Das Line-up habe eh "für alles entschädigt und wir hatten eine super Zeit!" Zwar könne man an den sanitären Anlagen tatsächlich noch arbeiten. Aber es gebe bei jedem großen Festival lange Schlagen an beliebten Essständen: "Das hat doch nix mit schlechter Orga zu tun! Jeder mag doch gerne Handbrot."

Für NEON-Leserin Lisa Lee war das Lollapalooza ein "super Festival". Zwar sei die Abreise am Samstag "Mist" gewesen, "aber alle weitere Kritik ist maßlos überzogen!"

Ähnlich geht es Franziska Dressel. Sie schreibt: "Ich bin sehr froh, dass andere das Festival auch positiv empfunden haben". Es sei ein "super Wochenende" gewesen. Für sie sei die Kritik von Besuchern und Medien überzogen gewesen, gar "teilweise falsch dargestellt" worden. "Den einzigen Kritikpunkt sehe ich ein bisschen in der Running Order, aber auch hier ist es immer Gschmacksache, welchen Künstler jeder sehen möchte." Sie sei aber im nächsten Jahr - "je nach Line-up" - gern wieder dabei.

NEON-Leserin Sophie Marie "weiß wirklich nicht, wie man sich so beschweren kann". Es sei "halt nicht einfach, ein Festival in der Stadt so zu organisieren, dass alles reibungslos abläuft."

Was sind deine schönsten, schrägsten, schlimmsten Momente auf einem Musikfestival gewesen? Erzähl uns von deinen außergewöhnlichsten Festivalerlebnissen und schreib uns eine E-Mail mit dem Betreff "Mein Festivalerlebnis" an leseraufruf@stern.de - wir freuen uns von dir zu hören!

fs

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