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Die vier großen Beziehungskiller - und wie man sie vermeidet

Beziehungskiller gibt es viele. Der amerikanische Psychologe John Gottman sagt aber, man kann sie in vier Kategorien fassen. Und schlägt Lösungen vor.

1. Kritik

Oder auch: Die Kirche im Dorf lassen. Es ist nicht gut, sich über das Verhalten des anderen so zu beschweren, als hätte er einen Persönlichkeitsdefekt, als stimmte also ganz generell etwas nicht mit ihm. Statt den anderen zu beschuldigen, sollte man zunächst einfach nur beschreiben, welche Situation genau man meint, wie man sich in ihr fühlt und was man sich stattdessen wünschen würde verpackt in Sätze, die mit "Ich" beginnen (und nicht mit "Du").

2. Abwehrhaltung

Sich als Opfer zu inszenieren ist nicht sehr hilfreich, auch wenn es natürlich ein Grundreflex ist, sobald man sich verletzt fühlt. Trotzdem besser: Für einen Teil des Problems selbst Verantwortung übernehmen, auch wenn es nur ein kleiner ist. Das öffnet die Möglichkeit zum Dialog.

3. Verachtung

Jemanden aus einer Haltung der Überlegenheit heraus anzugreifen ist Gift für jede Beziehung. Das Gegenmittel klingt banal, muss aber immer wieder erinnert werden: Anerkennung und Wertschätzung sollten die Pfeiler des Zusammenseins sein. Denn wenn der Respekt erst weg ist, kann man sich auch das Streiten sparen dann ist die Liebe eh verloren.

4. Mauern

Sich innerhalb eines Gesprächs in sich selbst zurückzuziehen oder das Problem einfach auszusitzen ist der Highway in den Beziehungshorror. Besser: Den anderen um eine Pause bitten, spazieren gehen, sich so lange beruhigen, bis man wieder sprechfähig ist.

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