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Cannabis hier (oder weiter?)

Seit Anfang 2014 ist es in den US-Bundesstaaten Colorado und Washing­ton erlaubt, Cannabis anzupflanzen, zu verkaufen und zu konsumieren. Im aktuellen Heft interviewen wir dazu Mark Kleiman, den die US-Presse gern »Marihuanamogul« und »Hanfzar« nennt.

Der 62-jährige ist Professor für Politik­wissenschaft an der University of California in Los Angeles und gilt eben als der wichtigste Experte für Drogengesetzgebung. Er formulierte die Gesetze und Richtlinien für den neuen legalen Cannabis-Markt: Wie viele Cannabisläden braucht man pro 100 000 Einwohner? Wie wird die Qualität des ­Cannabis kontrolliert? Kleiman hat dreißig Jahre darauf gewartet, seine Ideen zu testen. Trotzdem wirkt er im Interview eher nachdenklich als hochgestimmt über die neuen Kifferfreiheiten.

Die Legalisierung von Drogen hat auch NEON-Autor Benedikt Sarreiter in der Ausgabe 08/2013 schon gefordert. Er findet, dass der Kampf gegen Drogen ohnehin aussichtslos ist und plädiert dafür, dass Regierungen den Handel mit den Substanzen lieber gleich selbst übernehmen sollten. Ihm geht es dabei übrigens nicht nur um weiche Drogen. Hier könnt ihr sein Plädoyer nachlesen.

Wie haltet ihr es mit dem Verbot von Drogen wie Cannabis in Deutschland? Findet ihr es sinnvoll, weil es vielleicht wirklich den einen oder anderen davon abhält, sich doofzukiffen? Oder unterstützt ein Verbot nicht eh nur die Leute, die es den Leuten, die es haben wollen, eben illegal verkaufen? Wie würde sich euer Drogenkonsum verändern, wenn Kiffen legalisiert werden würde? Was würdet ihr noch legalisieren wollen? Und was auf keinen Fall?

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