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Tindergarten #01 2017

Und, wie waren deine Dates? Die NEON-Leserinnen Caroline, 24, und Katharina, 21, erzählen, was sie im Tindergarten für wilde Geschichten erlebt haben.

Tinder-Dating ist im Trend

Online-Dating via Apps wie Tinder oder Lovoo kann zu den kuriosesten Begegnungen und Erlebnissen führen

Der Pfleger

Enis* und ich waren an einem Berliner See verabredet. Erst mal diskutierten wir über Politik, ein eher durchschnittlicher Date-Anfang.

Ging überhaupt nicht:
Auf dem Weg zu meiner Lieblingsfalafelbude verkeilten sich unsere Fahrradlenker, wir landeten auf dem Asphalt. Mir fehlten dann zwei Zahnhälften und ziemlich viel Blut.

Highlight: 

In der Notaufnahme vertrieb mir Enis die Zeit mit wilden Türkei-Geschichten und besorgte mir um drei Uhr nachts ein Mettbrötchen, das er für mich in zig kleine Stücke zerteilte. Er blieb die ganze Zeit bei mir. Liebe wurde daraus leider trotzdem nicht.

 

Tinder hält die verschiedensten Typen parat

Der Nesthocker 

Kevin* lud mich beim ersten Date zu sich ein. Er wohnte bei seinen Eltern, die waren glücklicherweise nicht da.

Highlight:
Wir tranken Wein, unterhielten uns fantastisch und knutschten zu Bob Marley aus den Luxusboxen seines Vaters.

Ging überhaupt nicht:
Im Wohnzimmer stand ein riesiger Strauß Rosen, den sein Vater seiner Mutter geschenkt hatte. Es gab Wandtattoos. Überall. Sein Zimmer war gepflastert mit Schalke-Fanartikeln. Schließlich waren wir zu betrunken für guten Sex, und am Morgen musste ich schnell abhauen, weil seine Eltern nach Hause kamen.

 
*Name geändert


Dieser Text ist in der Ausgabe 01/2017 von NEON erschienen. Hier können Einzelhefte nachbestellt werden. NEON gibt es auch als eMagazine für iOS & Android. Auf Blendle könnt ihr die Artikel außerdem einzeln kaufen.

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