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Alt-Bundespräsident schaltet sich in Debatte um Xavier Naidoo ein

Alt-Bundespräsident Christian Wulff hat keine Lust mehr auf die Musik des umstrittenen Popstars Xavier Naidoo.

Naidoo Anfang Mai in Mannheim

Naidoo Anfang Mai in Mannheim

Alt-Bundespräsident Christian Wulff hat keine Lust mehr auf die Musik des umstrittenen Popstars . Mit rechtspopulistischen Liedtexten begebe sich Naidoo "in die Nähe von Totengräbern der Demokratie, in die Nähe des Hasses", kritisierte Wulff gegenüber dem "Mannheimer Morgen" (Donnerstagsausgabe). "Ich mag seine Musik durchaus", verriet der Ex-Präsident. Er sehe aber "jedenfalls im Moment keine Veranlassung, seine Konzerte zu besuchen oder seine Platte zu kaufen".

Dem Sänger und seiner Band "Söhne Mannheims" wird vorgeworfen, in Liedtexten rechtspopulistische Rhetorik zu verwenden. Naidoo verfüge als erfolgreicher Musiker über viel Macht, sagte . "Und wer über viel Macht verfügt, der hat auch viel Verantwortung." Er werfe Naidoo vor, "dass er seine Rolle nicht reflektiert hat".

AFP

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