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Amnesty International kritisiert zunehmende Zahl von Abschiebungen nach Afghanistan

Amnesty International hat Deutschland und anderen europäischen Regierungen vorgeworfen, trotz drohender Gewalt, Folter und Tods eine zunehmende Zahl von Menschen nach Afghanistan abzuschieben.

Amnesty weist auf schlechte Menschenrechts- und Sicherheitslage hin

Amnesty weist auf schlechte Menschenrechts- und Sicherheitslage hin

hat Deutschland und anderen europäischen Regierungen vorgeworfen, trotz drohender Gewalt, Folter und Tods eine zunehmende Zahl von Menschen nach Afghanistan abzuschieben. In den vergangenen zwölf Monate habe allein Deutschland 118 Menschen zwangsweise nach Afghanistan abgeschoben, kritisierte die Menschenrechtsorganisation in ihrem am Donnerstag veröffentlichten Bericht "Forced back to Danger". Auch die Zahl der angeblich freiwillig in ihr Land zurückgekehrten Menschen sei drastisch gestiegen.

Die Amnesty-Asylrechtsexpertin Franziska Vilmar erklärte: "Anders als es das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge behauptet, kann momentan keine Region in als sichere und zumutbare Schutzalternative eingestuft werden." Noch nie seit dem Ende der Taliban-Herrschaft 2001 sei die Gefahr für Leib und Leben so groß wie heute gewesen. Die Bundesregierung müsse unverzüglich dafür sorgen, dass in Anbetracht der äußerst schlechten Menschenrechts- und Sicherheitslage niemand mehr nach Afghanistan abgeschoben werde.

AFP

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