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Hollande sieht "Kriegsrisiko" zwischen Türkei und Russland

Der französische Präsident François Hollande hat wegen des Syrien-Konflikts vor einem "Kriegsrisiko" zwischen der Türkei und Russland gewarnt.

Hollande beim EU-Gipfel in Brüssel

Hollande beim EU-Gipfel in Brüssel

Der französische Präsident François Hollande hat wegen des Syrien-Konflikts vor einem "Kriegsrisiko" zwischen der Türkei und Russland gewarnt. Die Türkei sei in den Konflikt verwickelt, es gebe ein Kriegsrisiko und daher befasse sich der UN-Sicherheitsrat mit dem Thema, sagte Hollande am Freitagabend dem Rundfunksender France Inter. Wegen türkischer Angriffe auf kurdische Einheiten in Syrien beantragte Russland für Freitag eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats.

Hollande sagte, Russland werde nicht bei seiner "einseitigen Unterstützung" des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad bleiben können. "Ich will Russland nicht außen vor halten", versicherte der Präsident. Er erinnerte daran, dass er im November nach Moskau gefahren war, um mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über ein gemeinsames Vorgehen im Syrien-Konflikt zu sprechen.

"Wir müssen Moskau davon überzeugen, eine politische Lösung zu finden", sagte Hollande. Was er allerdings nicht "akzeptieren" könne, seien Bombenangriffe auf Zivilisten, während zugleich über eine Überwindung des Konflikts verhandelt werde.

Die russische Luftwaffe fliegt seit Ende September zur Unterstützung Assads Angriffe auf Dschihadisten und andere Rebellen. Die Türkei beschießt ihrerseits seit sechs Tagen die Kurden, um ihren weiteren Vormarsch im Norden Syriens zu verhindern.

AFP
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