Kurz vor dem Auslaufen der Fristen für die Restrukturierungsmaßnahmen im Bochumer Opel-Werk haben rund 150 Beschäftigte noch nicht über die Annahme der von dem Unternehmen angebotenen Alternativen zu betriebsbedingten Kündigungen entschieden. Das sagte ein Opel-Sprecher am Freitag in Rüsselsheim. Der Autobauer hatte demnach alle noch unentschiedenen Beschäftigten angeschrieben und ihnen bis zum 15. August Zeit gegeben, die Angebote zu prüfen. Sollten die Mitarbeiter diese ausschlagen, drohten "als allerletzte Maßnahme" betriebsbedingte Kündigungen, sagte der Sprecher. Ob diese zwingend am 15. August ausgesprochen würden, wollte er nicht sagen. Er verwies auf "Gespräche" mit den Betroffenen, die auch derzeit noch liefen.