Im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind nach Angaben der UN-Friedensmission MONUSCO im vergangenen Jahr bis zu 15.000 Menschen vergewaltigt worden. Der Chef der Friedensmission, Roger Meece, sprach am Freitag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York von einem "enormen Ausmaß" des Problems. "In diesem riesigen Gebiet - größer als Afghanistan - ist es der MONUSCO nicht möglich, den vollständigen Schutz der Zivilbevölkerung sicherzustellen", sagte Meece. Um dieses Ziel zu erreichen, seien eine weitaus größere Truppenstärke und bessere Ausrüstung nötig.