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News am 13.02.2012
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19 Tote und 342 Verletzte bei Loveparade

Bei der Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg sind mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Mittlerweile stieg die Zahl der Verletzten auf 342.

Durch eine Panik am Zugang zum Partygelände kamen am Samstag mindestens 19 Menschen ums Leben, mehr als 340 weitere wurden verletzt, wie ein Polizeisprecher am frühen Sonntagmorgen der Nachrichtenagentur AFP sagte.

In der Nacht zu Sonntag hatte Oberbürgermeister Adolf Sauerland auf der Internetseite der Stadt noch von 80 verletzten gesprochen.

"Die Loveparade sollte ein friedliches und fröhliches Fest für junge Menschen aus der Region und darüber hinaus werden", erklärte Sauerland. "Jetzt muss diese Veranstaltung leider als eine der größten Tragödien der jüngeren Stadtgeschichte gewertet werden. Ich bin zutiefst erschüttert." Er sprach den Opfern und deren Angehörigen sein Mitgefühl aus.

Sauerland erklärte, die Stadt habe im Vorfeld der Loveparade mit den Veranstaltern "ein stichhaltiges Sicherheitskonzept" ausgearbeitet. Ermittlungen müssten nun den genauen Hergang des Unglücks klären. Nach Behördenangaben waren die Opfer an einem überfüllten Tunnel über Absperrungen geklettert und abgestürzt, wobei sie sich tödliche Verletzungen zuzogen.

Die Veranstalter der Loveparade sprachen den Angehörigen der Opfer in einer Internetmitteilung ihr Beileid aus. "Unser Anliegen, ein fröhliches Miteinander von Menschen durchzuführen, ist heute von den tragischen Unglücksfällen überschattet worden", hieß es in der kurzen Erklärung auf der Internetseite www.loveparade.net, die auf völlig schwarzem Hintergrund erschien. "Unser aufrichtiges Beileid gilt allen Angehörigen und unsere Gedanken sind bei denjenigen, die derzeit noch versorgt werden müssen."

AFP
 
 
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