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News am 30.05.2012
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20 Tote in chinesischer Unruheprovinz Xinjiang

Bei den jüngsten Zusammenstößen in der nordwestchinesischen Unruheprovinz Xinjiang sind nach Angaben von Exil-Uiguren mindestens 20 Menschen getötet worden.

Bei den jüngsten Zusammenstößen in der nordwestchinesischen Unruheprovinz Xinjiang sind nach Angaben von Exil-Uiguren mindestens 20 Menschen getötet worden. Der in Deutschland ansässige Welt-Uiguren-Kongresses sprach am Dienstag von einem Ausbruch des Zorns und warf den Behörden vor, Informationen über den tödlichen Zwischenfall zurückzuhalten. Nach Angaben eines Sprechers wurden 14 Menschen totgeprügelt und sechs weitere erschossen. Die Uiguren hatten demnach versucht, Polizisten als Geiseln zu nehmen, um Angehörige freizupressen. Nach amtlichen Angaben waren bei dem Angriff auf eine Polizeistation in Hotan, den die Behörden als "terroristischen" Angriff verurteilten, vier Menschen getötet worden.

AFP