Die Bewohner eines kleines Dorfes in Costa Rica haben zu ihrem Erstaunen erfahren, dass die mit ihren Wohnhäusern, ihrer Kirche und ihrer Schule bebauten Grundstücke bald versteigert werden. Ein Gericht in Ciudad Quesada kündigte die Versteigerung der Grundstücke im 200-Seelen-Dorf Caño Castilla für Donnerstag an. "Wir haben immer geglaubt, dass das Grundstücke sind, die der Staat aufgegeben hat", sagte der Bewohner Luís Rodríguez laut einem Bericht der Zeitung "La Nación" vom Montag. "Wir wußten nicht, dass sie von Leuten beansprucht werden, die wir nicht kennen."