Mehr als 20.000 Menschen sind am Samstag erneut in mehreren Städten Israels gegen hohe Lebenshaltungskosten und soziale Ungleichheit auf die Straße gegangen. Die im Vergleich zu früheren Demonstrationen geringere Teilnehmerzahl erklärten die Veranstalter mit den Spannungen im Süden des Landes, der seit einigen Tagen vom Gazastreifen aus mit Raketen beschossen wird. "Sicherheitsprobleme gab es immer schon in Israel. Sie werden uns nicht vom Kampf abhalten", sagte einer der Redner auf der Kundgebung in Tel Aviv, der Studentenführer Itzik Schmuli. Er kündigte für kommenden Samstag einen Marsch von "einer Million" Demonstranten an.